Diesmal mit Plan: Chinesische Raumstation wurde zum Absturz gebracht
Die chinesische Raumstation Tiangong-2 ist in die Erdatmosphäre gestürzt. Im Gegensatz zum Vorgänger war das Ende der Raumstation diesmal aber ganz gezielt eingeleitet worden. Der Großteil des Weltraum-Labors ist beim Wiedereintritt verglüht, einige Teile sind aber in den Pazifik gestürzt.
Raumlabor Tiangong-2 ist Geschichte
Tiangong-2 war aus einem Modul für Experimente und einem Ressourcen-Modul aufgebaut und kam auf eine Länge von 10,4 Meter. Insgesamt brachte die Raumstation 8,6 Tonnen auf die Waage. Damit war Chinas Forschungs-Außenposten ein echter Zwerg im Vergleich mit der Internationalen Raumstation, die auf 109 Meter Länge und ein Gewicht von rund 450 Tonnen kommt. Unter anderem wurde Tiangong-2 laut der Behörde genutzt, um Techniken zur "Betankung im Orbit" zu erproben.
Die chinesische Raumfahrtbehörde hatte Tiangong-2 im September 2016 an Bord einer Rakete des Typs Langer Marsch 2F in seine Umlaufbahn gebracht. Ursprünglich war die Mission auf zwei Jahre angelegt, mit dem jetzigen Enddatum konnte man dieses Ziel mit mehr als 1000 Betriebstagen deutlich übertreffen. Tiangong-2 hatte dabei nur im Jahr 2016 eine Besatzung von zwei Taikonauten, die rund einen Monat auf der Station verbrachten. Alle nachfolgenden Missionen waren mit unbemannten Frachtern erfolgt.
Die chinesische Raumstation ist heute in die Erdatmosphäre gestürzt
Die Mission der zweiten Chinesischen Raumstation, Tiangong-2, ist zu Ende. Wie die chinesische Nachrichtenagentur unter Berufung auf das zuständige China Manned Space Engineering Office (CMSEO) berichtet, war das übersetzt "Himmelspalast" genannte Weltraum-Labor am 19. Juli um 15:06 Uhr mit letzten gezielten Steuerimpulsen in die Erdatmosphäre eingetreten. Im Vorfeld war verkündet worden: "Ein Großteil der Raumstation wird in der Erdatmosphäre verglühen und es ist damit zu rechnen, dass wenige Trümmer in die Sicherheitszone im Südpazifik fallen." Der erfolgreiche Abschluss dieses Plans wurde vor kurzem vom chinesischen Sender CCTV bestätigt.
Raumlabor Tiangong-2 ist Geschichte
Tiangong-2 war aus einem Modul für Experimente und einem Ressourcen-Modul aufgebaut und kam auf eine Länge von 10,4 Meter. Insgesamt brachte die Raumstation 8,6 Tonnen auf die Waage. Damit war Chinas Forschungs-Außenposten ein echter Zwerg im Vergleich mit der Internationalen Raumstation, die auf 109 Meter Länge und ein Gewicht von rund 450 Tonnen kommt. Unter anderem wurde Tiangong-2 laut der Behörde genutzt, um Techniken zur "Betankung im Orbit" zu erproben.
Die chinesische Raumfahrtbehörde hatte Tiangong-2 im September 2016 an Bord einer Rakete des Typs Langer Marsch 2F in seine Umlaufbahn gebracht. Ursprünglich war die Mission auf zwei Jahre angelegt, mit dem jetzigen Enddatum konnte man dieses Ziel mit mehr als 1000 Betriebstagen deutlich übertreffen. Tiangong-2 hatte dabei nur im Jahr 2016 eine Besatzung von zwei Taikonauten, die rund einen Monat auf der Station verbrachten. Alle nachfolgenden Missionen waren mit unbemannten Frachtern erfolgt.
Sorgen wegen des Vorgängers
International war der Absturz von Experten beobachtet worden, da der Vorgänger wegen eines Ausfalls der Steuerung im Jahr 2017 unkontrolliert abgestürzt war. Bei Tiangong-2 waren die Vorbereitungen für das Ende schon 2018 mit einer langsamen Absenkung der Raumstation eingeleitet worden. China will bis 2022 jetzt einen deutlich größeren Nachfolger in den Erdorbit bringen.
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