Kurios: In Japan werden Carsharing-Autos Rückzugsort für Gestresste
Wohin, wenn man mal einen ruhigen Platz zum Essen, Schlafen oder Arbeiten braucht? In Japan lautet die Antwort auf diese Frage tatsächlich immer häufiger: ab in ein Carsharing-Auto! Viele Japaner haben die Mietwagen als Rückzugsort vor dem Alltagsstress für sich entdeckt. Andere nutzen sie auch einfach, um Einkäufe abzustellen.
"Ich habe ein Auto gemietet, um mein verpacktes Essen zu essen, das ich in einem Supermarkt gekauft habe, weil ich keinen anderen Platz für mein Mittagessen finden konnte", so ein 34-jähriger Kunde in der Umfrage. Während hierzulande vermutlich vielen eine Parkbank für diesen Zweck genügen würde, ist es in Japan ein gesellschaftliches Tabu, in der Öffentlichkeit zu essen. Wie die Zeitung weiter beschreibt, hätten viele Kunden die Autos auch für einen kurzen Schlaf oder als flexiblen Arbeitsplatz genutzt.
Laut Asahi Shinbun müssen Charsharing-Nutzer in Japan im Durchschnitt umgerechnet rund 3,30 Euro pro 30 Minuten bezahlen. In Japan sind für die Fahrzeuge auch in den Städten spezielle Parkplätze reserviert, in ganz Japan gibt es davon 12.000. Das führe dazu, dass fast immer ein entsprechendes Fahrzeug verfügbar sei. "Unsere Autos werden auf viel mehr Arten genutzt, als wir uns das vorgestellt haben", so eines der Carsharing-Unternehmen erstaunt.
Carsharing-Autos werden als mietbarer Multifunktionsraum genutzt
Denkt man hierzulande an Carsharing, ist das wohl meistens mit Themen wie nachhaltige Verkehrsmittel und Vorteilen des Teilens verbunden. Die japanische Tageszeitung Asahi Shinbun berichtet jetzt aber laut Golem, dass in Japan Carsharing-Autos von vielen Nutzern offenbar auch für ganz andere Zwecke als die bloße Fortbewegung genutzt werden. Demnach hatten sich Carsharing-Unternehmen gewundert, warum ihre Fahrzeuge so oft ausgeliehen werden, ohne dass die Mieter damit einen Meter zurücklegen. Das Ergebnis einer darauf folgenden Umfrage: Die Autos werden als mietbarer Rückzugsort genutzt."Ich habe ein Auto gemietet, um mein verpacktes Essen zu essen, das ich in einem Supermarkt gekauft habe, weil ich keinen anderen Platz für mein Mittagessen finden konnte", so ein 34-jähriger Kunde in der Umfrage. Während hierzulande vermutlich vielen eine Parkbank für diesen Zweck genügen würde, ist es in Japan ein gesellschaftliches Tabu, in der Öffentlichkeit zu essen. Wie die Zeitung weiter beschreibt, hätten viele Kunden die Autos auch für einen kurzen Schlaf oder als flexiblen Arbeitsplatz genutzt.
Auch als Smartphone-Ladestation beliebt
Das war es aber noch nicht mit den japanischen Ideen im Bezug auf die Nutzung von Carsharing-Autos. So hatten einige Nutzer in der Umfrage der Unternehmen auch angegeben, dass sie die Fahrzeuge als Schließfach-Alternative genutzt hatten, wenn in der Nähe von Bahnhöfen entsprechende Angebote nicht mehr verfügbar waren. Zu guter Letzt werden die Mietwagen auch genutzt, um Handys per USB wieder aufzuladen.Laut Asahi Shinbun müssen Charsharing-Nutzer in Japan im Durchschnitt umgerechnet rund 3,30 Euro pro 30 Minuten bezahlen. In Japan sind für die Fahrzeuge auch in den Städten spezielle Parkplätze reserviert, in ganz Japan gibt es davon 12.000. Das führe dazu, dass fast immer ein entsprechendes Fahrzeug verfügbar sei. "Unsere Autos werden auf viel mehr Arten genutzt, als wir uns das vorgestellt haben", so eines der Carsharing-Unternehmen erstaunt.
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