Track THIS: Firefox-Entwickler zünden Nebelkerzen für Werbetracker
Das ewige Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Entwicklern immer besserer Incognito-Modi für Browser und den Nutzer-Trackern führt zu immer stärkerer Aufrüstung. Doch aus dem Umfeld des Firefox-Teams kommt nun eine neue Idee, wie man die neugierigen Werbenetzwerke ziemlich gut an der Nase herumführen kann.
Mit dem Angebot "Track THIS" bietet man im Grunde genau das Gegenteil eines Tracking-Schutzes an. Stattdessen werden den Analyse-Systemen der Werbeindustrie Informationen zugespielt, die ihnen vorgaukeln, eine völlig andere Person vor sich zu haben. Der Nutzer entzieht sich also nicht dem Tracking, sondern liefert im Grunde gezielt falsche Daten.
Und die Sache funktioniert im Grunde ziemlich trivial. Im ersten Schritt kann sich der User aussuchen, als welche Art von Nutzer er sich ausgeben will. Track THIS bietet hierfür verschiedene Profile an. Man kann sich der Werbeindustrie so beispielsweise als Marken-Enthusiast präsentieren, oder auch als Doomsday-Prepper. Nach der Auswahl beginnt der Dienst dann rund hundert verschiedene Webseiten in immer neuen Tabs zu öffnen, die gut zu den jeweiligen Profilen passen.
Allerdings warnen die Entwickler, dass man vor dem Start von Track THIS alle aktuellen Arbeiten im Browser sichern sollte. Denn das Öffnen von rund hundert Webseiten kann auch mal zu einer Überlastung führen. Auch ist die Manipulation natürlich nicht von Dauer. Sobald man zum normalen Betrieb übergeht, erkennen die Tracking-Systeme dies eben auch wieder und die Profile passen sich erneut entsprechend an. Entweder, man wiederholt also das Täuschungsmanöver regelmäßig, oder aktiviert nach dessen Verwendung einen Tracking-Schutz.
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Und die Sache funktioniert im Grunde ziemlich trivial. Im ersten Schritt kann sich der User aussuchen, als welche Art von Nutzer er sich ausgeben will. Track THIS bietet hierfür verschiedene Profile an. Man kann sich der Werbeindustrie so beispielsweise als Marken-Enthusiast präsentieren, oder auch als Doomsday-Prepper. Nach der Auswahl beginnt der Dienst dann rund hundert verschiedene Webseiten in immer neuen Tabs zu öffnen, die gut zu den jeweiligen Profilen passen.
Wer bist du?
Entscheidet man sich für den Marken-Enthusiasten, werden zahlreiche Seiten abgerufen, die mit neuesten Modeartikeln und ihren Herstellern zu tun haben. Beim Doomsday-Prepper besteht die Auswahl hingegen aus diversen Shopping-Seiten, die Überlebensausrüstung, Schutzanzüge und starke Taschenlampen anbieten. Anschließend kann man nach recht kurzer Zeit quasi zusehen, wie sich die eingeblendeten Werbeanzeigen bei der Web-Nutzung thematisch verändern.Allerdings warnen die Entwickler, dass man vor dem Start von Track THIS alle aktuellen Arbeiten im Browser sichern sollte. Denn das Öffnen von rund hundert Webseiten kann auch mal zu einer Überlastung führen. Auch ist die Manipulation natürlich nicht von Dauer. Sobald man zum normalen Betrieb übergeht, erkennen die Tracking-Systeme dies eben auch wieder und die Profile passen sich erneut entsprechend an. Entweder, man wiederholt also das Täuschungsmanöver regelmäßig, oder aktiviert nach dessen Verwendung einen Tracking-Schutz.
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