Firefox: Tracking-Blocker beim Surfen wird jetzt voll zum Standard
Mit der jüngst erschienenen Firefox-Version 67 macht Mozilla seine "Enhanced Tracking Protection" zum Standard. Damit zieht nun auch Firefox mit den meisten anderen Browsern gleich und einzig Googles marktbeherrschender Chrome-Browser bleibt dabei - der Nutzer wird durch's Web verfolgt.
Wie Mozilla jüngst mitteilte, wird der erweiterte Tracking-Schutz nun zum Standard. Die Funktion, die die Hinterlegung von Tracking-Cookies durch Drittanbieter beim Besuch von Websites unterbindet, wurde zwar schon Ende 2018 erstmals eingeführt, musste aber bisher erst vom Nutzer selbst aktiviert werden.
Stattdessen soll der erweiterte Tracking-Schutz bei bestehenden Nutzern erst in den kommenden Monaten automatisch aktiviert werden, wobei Mozilla bisher noch keinen konkreten Termin nannte. Wer das Feature schon jetzt nutzen will, muss in den Einstellungen für die Sperrung von Inhalten zunächst die Option für "Tracker von Drittanbietern" einschalten.
Google ist nun der einzige Browser-Hersteller, der nicht ab Werk bereits gegen das Tracking mit Cookies von Drittanbietern vorgeht. Die Nutzer erhalten bei Chrome also auch weiterhin beim Aufruf von Websites unter Umständen Tracking-Cookies, die nicht vom Betreiber des aufgerufenen Angebots stammen, sondern von Drittfirmen wie etwa Werbevermarktern kommen.
Natürlich dürfte gerade Google als größter Vermarkter von Werbeplätzen kaum Interesse daran haben, die Tracking-Schutzmaßnahmen umzusetzen und so seinen Partnern und potenziell auch sich selbst die Möglichkeiten zum Vertrieb ihrer Werbemittel zu reduzieren.
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Bei Neuinstallation jetzt Standard, Bestandsnutzer bald
Wer Firefox ab sofort neu installiert, bekommt ab Werk direkt den aktivierten erweiterten Tracking-Schutz. Damit werden neue Nutzer also immer standardmäßig in Sachen Privatsphäre geschützt. Wer Firefox schon jetzt im Einsatz hat und auf die neue Version aktualisiert, wird zunächst keine Änderung erhalten.Stattdessen soll der erweiterte Tracking-Schutz bei bestehenden Nutzern erst in den kommenden Monaten automatisch aktiviert werden, wobei Mozilla bisher noch keinen konkreten Termin nannte. Wer das Feature schon jetzt nutzen will, muss in den Einstellungen für die Sperrung von Inhalten zunächst die Option für "Tracker von Drittanbietern" einschalten.
Google ist nun der einzige Browser-Hersteller, der nicht ab Werk bereits gegen das Tracking mit Cookies von Drittanbietern vorgeht. Die Nutzer erhalten bei Chrome also auch weiterhin beim Aufruf von Websites unter Umständen Tracking-Cookies, die nicht vom Betreiber des aufgerufenen Angebots stammen, sondern von Drittfirmen wie etwa Werbevermarktern kommen.
Natürlich dürfte gerade Google als größter Vermarkter von Werbeplätzen kaum Interesse daran haben, die Tracking-Schutzmaßnahmen umzusetzen und so seinen Partnern und potenziell auch sich selbst die Möglichkeiten zum Vertrieb ihrer Werbemittel zu reduzieren.
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