Firefox könnte ein auf Tor basiertes "Super Private Browsing" erhalten
Inkognito- oder Privat-Modi sind bei Browsern heutzutage Standard, damit kann man sein Surfverhalten ein gutes Stück weit verstecken, da hier kein Verlauf aufgezeichnet wird, keine Cookies gesetzt werden und ähnliches. Bei Mozilla denkt man nun über einen "Super Private Browsing" genannten Modus nach.
Firefox-Entwickler Mozilla schreibt regelmäßig Forschungsstipendien aus, die dabei helfen sollen, das Internet "sicher, offen und für alle zugänglich" zu machen. Nun hat man die "Research Grants" für das erste Halbjahr von 2019 veröffentlicht und dort kann man Vorschläge für insgesamt zwölf spezifische Fragen finden. Diese teilen sich in drei Kategorien auf: "Das Web zum Wachsen bringen", "Neue Arten der Interaktion" und "Privatsphäre und Sicherheit".
In weiterer Folge erläutert Mozilla zunächst, was Tor eigentlich ist, nämlich ein Netzwerk, das Privatsphäre und Anonymität bietet. Das werde in der modernen Ära von Massenüberwachung, Tracking und Fingerprinting dringend benötigt. Derzeit sei Tor aber aufgrund diverser technischer Unzulänglichkeiten nicht für eine Öffnung für die Massen geeignet, diese Probleme müssten zuvor gelöst werden.
Das Forschungsstipendium soll sich damit auseinandersetzen, um herauszufinden, wie alternative Protokoll-Architekturen aufgegriffen und umgesetzt werden könnten und wie eine volle Integration von Tor und Firefox aussehen könnte. Der Tor-Browser selbst basiert auf Firefox ESR (Extended Support Release), nun will man ausloten, wie eine tiefergehende Verschmelzung aussehen könnte.
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Super Private Browsing
In der letzten Kategorie ist ein Vorschlag zu finden, der unter anderem das Blog Ghacks hellhörig gemacht hat. Darin kann man lesen, dass Mozilla ein mögliches Interesse daran hat, mehr Tor in Firefox zu integrieren und zwar um einen Super Private Browsing (SPB)-Modus für die Firefox-Nutzer integrieren zu können.In weiterer Folge erläutert Mozilla zunächst, was Tor eigentlich ist, nämlich ein Netzwerk, das Privatsphäre und Anonymität bietet. Das werde in der modernen Ära von Massenüberwachung, Tracking und Fingerprinting dringend benötigt. Derzeit sei Tor aber aufgrund diverser technischer Unzulänglichkeiten nicht für eine Öffnung für die Massen geeignet, diese Probleme müssten zuvor gelöst werden.
Das Forschungsstipendium soll sich damit auseinandersetzen, um herauszufinden, wie alternative Protokoll-Architekturen aufgegriffen und umgesetzt werden könnten und wie eine volle Integration von Tor und Firefox aussehen könnte. Der Tor-Browser selbst basiert auf Firefox ESR (Extended Support Release), nun will man ausloten, wie eine tiefergehende Verschmelzung aussehen könnte.
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