AMD: Trotz Zwischentief steigt Marktanteil zum sechsten Mal in Folge
AMD scheint wirklich gerade die Gunst der Stunde gepachtet zu haben. Die Gesamtergebnisse des Unternehmens fielen zum Jahresbeginn zwar etwas schwach aus, doch ist dies vor allem Ausdruck eines bevorstehenden Umbruchs in der Produktpalette. Und trotzdem konnte der Underdog seinen Marktanteile bei CPUs zum sechsten Mal in Folge ausbauen.
Seit nun schon fast einem Jahr hat das Unternehmen im Grunde keine großen neuen Produktvorstellungen mehr gehabt und wichtige Geschäftsbereiche lassen noch auf sich warten: Bei Servern gibt es zwar eine positive Entwicklung, doch diese ist in dem Bereich ohnehin immer recht behäbig. Und bei den eigens für Spielekonsolen gefertigten Komponenten ist ohnehin frühestens im kommenden Jahr mit einer Belebung durch eine neue Generation zu rechnen.
In der Folge erreichte AMD in den ersten drei Monaten dieses Jahres gerade einmal einen Umsatz von 1,27 Milliarden Dollar. Das sind 23 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Sowohl die Ryzen- als auch die Epyc-Serien konnten dabei zwar wachsende Einnahmen erzielen und die Umsätze teils sogar verdoppeln, doch glich das die Rückgänge in anderen Bereichen nicht aus.
Und auch die kommenden Zen-2-Prozessoren sollen weitere Steigerungen der Verkaufszahlen bringen. Diese werden voraussichtlich im Sommer vorgestellt und dann über das zweite Halbjahr hinweg ausgeliefert. Das dauert also zwar noch etwas, sollte aber ausreichen, um Intel direkt etwas entgegensetzen zu können, wenn der größere Konkurrent seine schon Monate andauernden Produktionsprobleme endlich in den Griff bekommt.
In der Folge erreichte AMD in den ersten drei Monaten dieses Jahres gerade einmal einen Umsatz von 1,27 Milliarden Dollar. Das sind 23 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Sowohl die Ryzen- als auch die Epyc-Serien konnten dabei zwar wachsende Einnahmen erzielen und die Umsätze teils sogar verdoppeln, doch glich das die Rückgänge in anderen Bereichen nicht aus.
Mehr Druck im zweiten Halbjahr
Vor allem im Grafik-Segment gingen die Einnahmen ordentlich zurück. AMD führt das vor allem auf die schwachen Verkäufe im Consumer-Segment zurück. Für einen Lichtschein am Horizont sorgten hier zumindest die steigenden Absatzzahlen an Datenzentren, die GPUs für verschiedene Berechnungen einsetzen. Die Hoffnung liegt hier nun vor allem auf den neuen Grafikchips mit der Navi-Architektur.Und auch die kommenden Zen-2-Prozessoren sollen weitere Steigerungen der Verkaufszahlen bringen. Diese werden voraussichtlich im Sommer vorgestellt und dann über das zweite Halbjahr hinweg ausgeliefert. Das dauert also zwar noch etwas, sollte aber ausreichen, um Intel direkt etwas entgegensetzen zu können, wenn der größere Konkurrent seine schon Monate andauernden Produktionsprobleme endlich in den Griff bekommt.
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