"One more thing": Apple verliert eine weitere Klage gegen Swatch
Der iPhone-Hersteller Apple hat nun eine zweite Klage gegen den Uhren-Hersteller Swatch verloren. Der Konzern nutzt einen Werbespruch, der erst durch die Keynotes von Steve Jobs bekannt wurde. Erst Anfang des Monats wurde eine Klage gegen einen anderen Werbespruch abgewiesen.
Schon seit einiger Zeit verwendet der Uhren-Hersteller in Australien den Slogan "One more thing", um seine eigenen Produkte zu vermarkten. Damit ist Apple allerdings überhaupt nicht einverstanden: Der Spruch wurde erst öffentlich bekannt, nachdem dieser von Steve Jobs und anderen Vertretern des Unternehmens mehrfach in den Keynotes von Apple gebraucht wurde. Aus dem Grund hat der Konzern aus Cupertino eine Klage gegen Swatch eingereicht.
Der australischen Zeitung "The Sydney Morning Herald" zufolge ist die Klage von Apple nun gescheitert. Der Uhren-Hersteller hatte damit argumentiert, dass der Werbespruch zu keinem Zeitpunkt mit einem Apple-Produkt oder einer Dienstleistung in Verbindung gebracht wurde.
Zudem behauptete Swatch, dass sich der Konzern in erster Linie von Columbo mit dem Spruch "Just one more thing" hat inspirieren lassen. Es würde sich daher um einen gewöhnlichen Spruch handeln, der sich nicht als Marke sichern lässt. Das Gericht hat diese Meinung nun geteilt, die Beschwerde abgewiesen und Apple zur Übernahme sämtlicher Verfahrenskosten verurteilt.
Der australischen Zeitung "The Sydney Morning Herald" zufolge ist die Klage von Apple nun gescheitert. Der Uhren-Hersteller hatte damit argumentiert, dass der Werbespruch zu keinem Zeitpunkt mit einem Apple-Produkt oder einer Dienstleistung in Verbindung gebracht wurde.
Zudem behauptete Swatch, dass sich der Konzern in erster Linie von Columbo mit dem Spruch "Just one more thing" hat inspirieren lassen. Es würde sich daher um einen gewöhnlichen Spruch handeln, der sich nicht als Marke sichern lässt. Das Gericht hat diese Meinung nun geteilt, die Beschwerde abgewiesen und Apple zur Übernahme sämtlicher Verfahrenskosten verurteilt.
"Think different" vs. "Tick different"
Vor wenigen Wochen ist Apple mit einer ähnlichen Klage beim Schweizer Bundesverwaltungsgericht gegen Swatch gescheitert. Der Uhren-Hersteller hatte sich die Marke "Tick different" gesichert. Der Spruch soll der Apple-Marke "Think different" zu ähnlich sein. Obwohl Apple nachweisen konnte, dass die Marke im Rahmen einer Werbekampagne gegen Ende der 90er Jahre in der Schweiz bekannt gewesen sei, konnte das für den Zeitraum nach 2006 nicht mehr eindeutig belegt werden, sodass das Unternehmen den Prozess ebenfalls verloren hat.
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