Facebook hat "versehentlich" 1,5 Mio. E-Mail-Kontaktlisten abgegriffen
Facebook hat nach eigenen Angaben "unbeabsichtigt" Millionen E-Mail-Kontakte von einer Vielzahl von Nutzern abgegriffen und gespeichert. Das Unternehmen wurde im Rahmen einer internen Überprüfung auf das Problem aufmerksam und versprach nun, die Daten umgehend zu löschen.
Wie Facebook laut Business Insider jüngst mitteilte, hat man seit Mai 2016 die E-Mail-Adressen aus den Kontaktlisten von rund 1,5 Millionen Nutzern gesammelt, die sich bei bei dem sozialen Netzwerk angemeldet haben. Die Daten seien "unbeabsichtigt zu Facebook hochgeladen" worden und sollen nun gelöscht werden. Hintergrund ist eine Warnung eines Sicherheitsexperten.
Dieser hatte festgestellt, dass Facebook bei einigen Nutzern um die Eingabe ihres E-Mail-Passworts bat, um ihre Identität bei der Neuanmeldung zu überprüfen. Ein solcher Schritt wird von Sicherheitsexperten massiv kritisiert, schließlich erhält das Unternehmen damit im Grunde uneingeschränkten Zugriff auf die privaten E-Mail-Postfächer der neuen Nutzer.
Gab der Nutzer tatsächlich sein Passwort ein, wurde eine Meldung angezeigt, laut der die E-Mail-Kontakte zu Facebook importiert wurden - ohne zuvor um Zustimmung des Anwenders zu fragen. Das Problem wurde Anfang April 2019 bekannt. Jetzt bestätigte Facebook das Vorgehen und gab zu, auf diese Weise an die E-Mail-Kontakte von rund 1,5 Millionen Nutzern gelangt zu sein. Die Daten wurden von Facebooks Systemen verwendet, um soziale Kontakte nachzuvollziehen und Empfehlungen für das Hinzufügen von "Freunden" zu erstellen. Unklar ist, ob die Kontaktdaten auch zur Personalisierung von Werbung verwendet wurden.
Facebook hatte nach eigenen Angaben bis Mai 2016 eine Option angeboten, bei der man seine Identität bestätigen und gleichzeitig seine Kontakte synchronsieren konnte. Die Funktion sei dann geändert worden, wobei der über den Vorgang informierende Text verschwand, der Upload der E-Mail-Kontakte aber weiter erfolgte. Ein Zugriff auf die Kontaktdaten der Nutzer sei aber nicht erfolgt.
Das Unternehmen will nun die 1,5 Millionen betroffenen Nutzer in den kommenden Tagen per E-Mail über den "Fehler" informieren und die Daten aus seinen Systemen löschen. Der Konzern rät seinen Nutzern nun, in ihren Facebook-Einstellungen zu prüfen, welche Kontaktdaten sie mit dem Unternehmen teilen.
Dieser hatte festgestellt, dass Facebook bei einigen Nutzern um die Eingabe ihres E-Mail-Passworts bat, um ihre Identität bei der Neuanmeldung zu überprüfen. Ein solcher Schritt wird von Sicherheitsexperten massiv kritisiert, schließlich erhält das Unternehmen damit im Grunde uneingeschränkten Zugriff auf die privaten E-Mail-Postfächer der neuen Nutzer.
Gab der Nutzer tatsächlich sein Passwort ein, wurde eine Meldung angezeigt, laut der die E-Mail-Kontakte zu Facebook importiert wurden - ohne zuvor um Zustimmung des Anwenders zu fragen. Das Problem wurde Anfang April 2019 bekannt. Jetzt bestätigte Facebook das Vorgehen und gab zu, auf diese Weise an die E-Mail-Kontakte von rund 1,5 Millionen Nutzern gelangt zu sein. Die Daten wurden von Facebooks Systemen verwendet, um soziale Kontakte nachzuvollziehen und Empfehlungen für das Hinzufügen von "Freunden" zu erstellen. Unklar ist, ob die Kontaktdaten auch zur Personalisierung von Werbung verwendet wurden.
Facebook hatte nach eigenen Angaben bis Mai 2016 eine Option angeboten, bei der man seine Identität bestätigen und gleichzeitig seine Kontakte synchronsieren konnte. Die Funktion sei dann geändert worden, wobei der über den Vorgang informierende Text verschwand, der Upload der E-Mail-Kontakte aber weiter erfolgte. Ein Zugriff auf die Kontaktdaten der Nutzer sei aber nicht erfolgt.
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