Amazons Alexa: Mitarbeiter hören die Sprachaufnahmen teils auch mit
Inzwischen haben sich schon sehr viele Nutzer einen Sprachassistenten in die Wohnung gestellt und gehen davon aus, dass die angefertigten Sprachaufnahmen nur kurz von einer Software in der Cloud ausgewertet werden. Das ist aber schlicht eine falsche Annahme - bei Amazon hören durchaus regelmäßig auch Menschen mit.
In den Marketing-Materialien erklärt Amazon gern, Alexa lebe in der Cloud und werde immer schlauer. Was dabei verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass die steigenden Fähigkeiten durchaus auch auf zahlreiche menschliche Lehrer zurückzuführen sind. Rund um die Welt geht deren Zahl in die Tausende, wie aus einem Bericht der US-Nachrichtenagentur Bloomberg hervorgeht, der sich auf mehrere Personen beruft, die in diesem Bereich gearbeitet haben.
Letztlich geht es hier darum, dass die Transkriptionen und die inhaltlichen Analysen, die von der KI hinter Alexa durchgeführt werden, von Menschen mit den tatsächlichen Ton-Aufnahmen abgeglichen werden. Daran arbeiten Teams von Amazon-Mitarbeitern und externen Dienstleistern in diversen Ländern, in denen die unterstützten Sprachen gesprochen werden.
In einer Stellungnahme von Amazon heißt es, dass lediglich ein sehr geringer Anteil aller Aufnahmen für solche Trainingszwecke eingesetzt wird. Außerdem erfolge die Verwendung anonymisiert, die Aufnahmen könnten also nicht auf konkrete Nutzer zurückgeführt werden. Darüber hinaus gibt es diverse weitere Sicherungs-Maßnahmen.
Trotzdem dürfte es so manchen Nutzer geben, der sich aufgrund der Werbung Amazons eben nicht darüber bewusst ist, dass man sich mit einem System, das eine Alexa-Sprachsteuerung mitbringt, eben eine aktive Wanze in den privaten Lebensbereich stellt. Wie sich zeigt, bedarf es nicht einmal eines Angriffs, um mehr als ein Computerprogramm zum Zuhörer zu haben.
Siehe auch: Amazon Echo Link und Echo Link Amp starten jetzt auch in Deutschland
Letztlich geht es hier darum, dass die Transkriptionen und die inhaltlichen Analysen, die von der KI hinter Alexa durchgeführt werden, von Menschen mit den tatsächlichen Ton-Aufnahmen abgeglichen werden. Daran arbeiten Teams von Amazon-Mitarbeitern und externen Dienstleistern in diversen Ländern, in denen die unterstützten Sprachen gesprochen werden.
Oft eine dröge Arbeit
Oft hat man es dem Vernehmen nach mit einer ziemlich langweiligen Arbeit zu tun. So werden im Büro in Bukarest beispielsweise in einer 9-Stunden-Schicht rund tausend Audio-Clips angehört und mit den vom Algorithmus erkannten Texten verglichen. Interne Chaträume machen es möglich, dass man bei schlecht zu verstehenden Aufnahmen auch mal Kollegen fragt - hier werden dann aber auch gern mal amüsante Aufzeichnungen herumgereicht, um die oft eintönige Arbeit etwas aufzulockern.In einer Stellungnahme von Amazon heißt es, dass lediglich ein sehr geringer Anteil aller Aufnahmen für solche Trainingszwecke eingesetzt wird. Außerdem erfolge die Verwendung anonymisiert, die Aufnahmen könnten also nicht auf konkrete Nutzer zurückgeführt werden. Darüber hinaus gibt es diverse weitere Sicherungs-Maßnahmen.
Trotzdem dürfte es so manchen Nutzer geben, der sich aufgrund der Werbung Amazons eben nicht darüber bewusst ist, dass man sich mit einem System, das eine Alexa-Sprachsteuerung mitbringt, eben eine aktive Wanze in den privaten Lebensbereich stellt. Wie sich zeigt, bedarf es nicht einmal eines Angriffs, um mehr als ein Computerprogramm zum Zuhörer zu haben.
Siehe auch: Amazon Echo Link und Echo Link Amp starten jetzt auch in Deutschland
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