Android: Dreister Werbescam geht auf Batterie und Datenvolumen
Eine groß angelegte Betrugskampagne mit Anzeigen unter Android wurde entdeckt, die auf das massenhafte Einbinden von Video-Anzeigen hinter Bannerwerbung setzt. Ärgerlicher Nebeneffekt: Die Masche hat bei Geräten, auf denen die Mehrfachanzeigen ausgespielt werden, deutlichen Einfluss auf Datenvolumen und Batterieverbrauch.
Dreiste Masche: Gestapelte Videos hinter Bannerwerbung
Diese zusätzlichen Werbungen werden dann von dem entsprechenden Werbenetzwerk als angesehen registriert und generieren so für die Hintermänner mit einer Einblendung mehrfach Umsatz - das alles, ohne dass der Nutzer zunächst davon etwas mitbekommen könnte. Laut Buzzfeed wurden die In-App-Anzeigen von mehreren Android-Apps so übernommen, dass auch die entsprechenden Entwickler keine Kenntnis von dem Problem hatten.
Allerdings verraten sich die Werbeanzeigen an anderer Stelle: So musste ein betroffener Entwickler laut der Schilderung von Buzzfeed feststellen, dass sich seine Nutzer über ungewöhnlich hohen Akku- sowie Datenverbrauch im Zusammenhang mit seiner Anwendung beschwerten. Eine Untersuchung zeigte auf, dass diese durch die versteckte Mehrfachanzeige der Werbung verursacht wurden.
Dreiste Masche für mehr Werbeeinblendungen macht den Akku leer
Das Sicherheitsunternehmen Protected Media hat laut Bericht von Buzzfeed eine groß angelegte Betrugskampagne entdeckt, bei der Android-Geräte manipuliert werden, um mit Werbung Geld zu verdienen. Wie die Sicherheitsexperten ausführen, war es den Hintermännern möglich, hinter der normalen Bannerwerbung in Android-Apps gleich mehrere Werbevideos zu platzieren, die "übereinandergestapelt" wurden.
Dreiste Masche: Gestapelte Videos hinter Bannerwerbung
Diese zusätzlichen Werbungen werden dann von dem entsprechenden Werbenetzwerk als angesehen registriert und generieren so für die Hintermänner mit einer Einblendung mehrfach Umsatz - das alles, ohne dass der Nutzer zunächst davon etwas mitbekommen könnte. Laut Buzzfeed wurden die In-App-Anzeigen von mehreren Android-Apps so übernommen, dass auch die entsprechenden Entwickler keine Kenntnis von dem Problem hatten.
Allerdings verraten sich die Werbeanzeigen an anderer Stelle: So musste ein betroffener Entwickler laut der Schilderung von Buzzfeed feststellen, dass sich seine Nutzer über ungewöhnlich hohen Akku- sowie Datenverbrauch im Zusammenhang mit seiner Anwendung beschwerten. Eine Untersuchung zeigte auf, dass diese durch die versteckte Mehrfachanzeige der Werbung verursacht wurden.
Kompliziertes Geflecht
Buzzfeed will bei seiner Recherche einen Zusammenhang zum israelischen Werbevideodienstleister Aniview hergestellt haben, das Unternehmen wehrt sich aber gegen den Vorwurf, selbst an der Betrugsmasche beteiligt zu sein. Vielmehr hätten Dritte Code ausgenutzt, der wiederum von einer Tochtergesellschaft erstellt worden sei. Wie Asaf Greiner, CEO von Protected Media analysiert, schätzt er den Wert der über diese Masche erzielten Werbeeinnahmen auf "mehrere zehn Millionen Dollar pro Monat".
Thema:
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Lenovo Yoga Tab Gen 2: Das neue Allrounder-Tablet im Test
- Xgimi unterstützt den Mobile-Beamer MoGo 4 mit viel Zubehör
- Lenovos neues Tablet-Flaggschiff: Yoga Tab Plus Gen 2 angeschaut
- Yoga Tab Gen 2: Lenovos neues Tablet mit starkem Display
- Pixel 11 Pro im Test: Google-Smartphone ist kein großer Sprung
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Apple veröffentlicht iOS 27.2 - ohne das geplante Health-Update
- iPhone Duo: Weitere defekte Bildschirme - Apple gibt Stellungnahme ab
- "Jailhouse Rock": Elvis-Erben ziehen Claude-Entwickler vor Gericht
- Neue Windows-Hardware: Microsoft entkoppelt TPM 2.0 von Pluton
- Smart-TV hört mit: Samsung wird vorgeworfen, Nutzer auszuspionieren
- Änderung durch Umstellung von MagentaTV verärgert Kunden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen