Happy End: Schüler und Apple kommen letztlich noch gut zusammen
Die Geschichte um den etwas missverständlichen Umgang Apples mit dem Entdecker der Sicherheitslücke im Facetime-Dienst hat nun doch noch ein Happy End. Das Unternehmen führt den Jugendlichen als Referenz in den Release Notes zum gestern veröffentlichten iOS-Update und wird ihm eine Belohnung zukommen lassen.
Der 14-jährige Grant Thompson hatte die Schwachstelle, bei der die Verbindungen in Gruppenchats teilweise hergestellt wurden, ohne dass der andere Teilnehmer den Anruf angenommen hat, eher zufällig entdeckt. Anfangs war völlig unklar, wie der Konzern weiter damit umgehen wird, denn der Junge ging natürlich nicht den Weg, den ein erfahrener Sicherheitsforscher gegangen wäre. Entsprechend reagierte man bei dem Unternehmen auch erst einmal nicht auf die Hinweise.
Inzwischen hat sich die Sache aber geklärt und Apple die Lücke geschlossen. Ein hochrangiger Vertreter hat sich auch mit Thompson und dessen Mutter getroffen, um über die Kommunikationsprobleme zu sprechen, die zur Folge hatten, dass solch ein externer Hinweis nicht richtig behandelt wurde. Hier sollen entsprechende Änderungen folgen. Das geht aus einem Reuters-Bericht hervor.
Apple hatte mit Bekanntwerden des Fehlers die Gruppenchats in Facetime vorübergehend abgeschaltet. Inzwischen wurde das Problem behoben und mit dem iOS 12.1.4-Update kommt ein entsprechender Patch zu den Nutzern.
Siehe auch: Gruppen-FaceTime kehrt nach Bug zurück: Neues iOS Update ist da
Inzwischen hat sich die Sache aber geklärt und Apple die Lücke geschlossen. Ein hochrangiger Vertreter hat sich auch mit Thompson und dessen Mutter getroffen, um über die Kommunikationsprobleme zu sprechen, die zur Folge hatten, dass solch ein externer Hinweis nicht richtig behandelt wurde. Hier sollen entsprechende Änderungen folgen. Das geht aus einem Reuters-Bericht hervor.
Es gibt Geld
Und inzwischen ist auch klar, dass der Schüler über das Bug Bounty-Programm Apples für seine Entdeckung belohnt wird - obwohl er nicht die vorgesehenen Wege einhielt. Je nach Umfang der Sicherheitslücke werden hier für gewöhnlich 25.000 bis 200.000 Dollar bezahlt. Wie Apple verlautbarte, wird es in diesem Fall zwei Zahlungen geben wird. Erst einmal erhält die Familie eine Entschädigung für ihren Aufwand, den sie mit der ganzen Geschichte hatte. Und zusätzlich wird das Unternehmen einen weiteren Betrag hinterlegen, aus dem später einmal die Studiengebühren am College bezahlt werden sollen.Apple hatte mit Bekanntwerden des Fehlers die Gruppenchats in Facetime vorübergehend abgeschaltet. Inzwischen wurde das Problem behoben und mit dem iOS 12.1.4-Update kommt ein entsprechender Patch zu den Nutzern.
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