DeepMind: KI-System kann nun doch auch StarCraft-Profis besiegen
Das war es dann: Während vor einiger Zeit wenigstens noch die StarCraft-Profis in der Lage waren, sich gegen die modernsten KI-Systeme zu behaupten, ist auch diese Bastion nun gefallen. Zwei der weltweit besten Spieler in "StarCraft II" wurden jetzt gleich mehrfach vom DeepMind-Algorithmus in ihre Schranken verwiesen.
In Schach, Scrabble und Go haben sich Computer schon vor längerer Zeit eindrucksvoll gegen Menschen durchsetzen können. Das war bei StarCraft hingegen noch nicht der Fall. Als nun aber DeepMind in zwei Runden, in denen es galt die meisten von fünf Partien zu gewinnen, die beiden Profis mit jeweils 5:0 schlug, war die Sache klar. "Das war ein beeindruckender Moment für uns", erklärte KI-Entwickler David Silver gegenüber dem NewScientist.
Das Training der Maschinenlernen-Algorithmen wurde auch in diesem Fall in zwei Stufen durchgeführt. Fünf Instanzen des KI-Systems bekamen erst einmal umfassendes Videomaterial über die Partien menschlicher Spieler zu sehen, damit sie mit den Konzepten des Strategiespiels vertraut wurden. In einer zweiten Stufe traten sie dann gegeneinander an und verbesserten dadurch kontinuierlich ihre Fähigkeiten. Sie sammelten dabei rund 200 Jahre Spielerfahrung an, die sie dann nutzen konnten, als es gegen menschliche Gegner ging.
Beim Spielen gegen die Starcraft-Profis genügte dem KI-System ein einzelner Grafikprozessor als Recheneinheit. Da war der Großteil der Arbeit aber auch schon erledigt: Für das Training standen in der Google Cloud 16 Tensor-Recheneinheiten zur Verfügung und damit mehr Rechenleistung, als viele Nutzer auch nur annähernd nutzen könnten.
Siehe auch: Mensch vs. KI: Uns bleibt zumindest noch Starcraft erhalten
Das Training der Maschinenlernen-Algorithmen wurde auch in diesem Fall in zwei Stufen durchgeführt. Fünf Instanzen des KI-Systems bekamen erst einmal umfassendes Videomaterial über die Partien menschlicher Spieler zu sehen, damit sie mit den Konzepten des Strategiespiels vertraut wurden. In einer zweiten Stufe traten sie dann gegeneinander an und verbesserten dadurch kontinuierlich ihre Fähigkeiten. Sie sammelten dabei rund 200 Jahre Spielerfahrung an, die sie dann nutzen konnten, als es gegen menschliche Gegner ging.
KI hatte auch Vorteile
Beim Aufeinandertreffen gab es allerdings einige Einschränkungen, die den KIs in die Karten spielten. So wurden alle Partien auf immer der gleichen Map ausgetragen. Außerdem spielten die Computersysteme immer mit der gleichen Rasse. Abzuwarten bliebe also, wie sich die KI macht, wenn sie sich flexibel auf andere Einheiten und Gelände einstellen muss.Beim Spielen gegen die Starcraft-Profis genügte dem KI-System ein einzelner Grafikprozessor als Recheneinheit. Da war der Großteil der Arbeit aber auch schon erledigt: Für das Training standen in der Google Cloud 16 Tensor-Recheneinheiten zur Verfügung und damit mehr Rechenleistung, als viele Nutzer auch nur annähernd nutzen könnten.
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