FBI hebt mehrere kommerzielle Anbieter von DDoS-Angriffen aus
Unter Federführung der US-Bundespolizei FBI sind dieser Tage 15 größere Anbieter von DDoS-Kapazitäten aus dem Geschäft genommen worden. Bei diesen konnten Angriffe gegen beliebige Server quasi als Dienstleistung gebucht werden. Drei Personen in den USA wurden dabei als mutmaßliche Betreiber identifiziert und müssen mit Anklagen rechnen.
Bei der Aktion arbeiteten mehrere lokale Behörden und auch eine Reihe von Technologie-Unternehmen mit dem FBI zusammen, hieß es. Und die Ermittlungen waren recht hoch aufgehängt: "DDoS-Mietdienste wie in diesem Fall sind eine signifikante nationale Bedrohung", erklärte Staatsanwalt Bryan Schroder. Dieser Bedeutung sei man mit der beschriebenen Zusammenarbeit verschiedener Organisationen gerecht geworden.
Es ging bei den Ermittlungen aber auch über diesen Rahmen hinaus, so ein Bericht von TechCrunch. Wie die zuständigen Stellen mitteilten, seien hier auch die National Crime Agency Großbritanniens und die niederländische Polizei beteiligt gewesen. Seitens der Partner in der Wirtschaft wurden Cloudflare, Flashpoint und Google hervorgehoben.
Allein beim Portal Downthem sollen rund 2000 Kunden registriert gewesen sein. Diese sollen es zusammen auf DDoS-Angriffe auf rund 200.000 Ziele gebracht haben. Nicht in allen Fällen handelte es sich dabei aber um bösartige Attacken. Teils werden die Dienste auch von den Administratoren größerer Firmennetzwerke gebucht, um die eigene Infrastruktur einem Stresstest zu unterziehen.
Siehe auch: Betreiber des Terabit-DDoS-Tools schießen sich wahllos durchs Netz
Es ging bei den Ermittlungen aber auch über diesen Rahmen hinaus, so ein Bericht von TechCrunch. Wie die zuständigen Stellen mitteilten, seien hier auch die National Crime Agency Großbritanniens und die niederländische Polizei beteiligt gewesen. Seitens der Partner in der Wirtschaft wurden Cloudflare, Flashpoint und Google hervorgehoben.
Tausende Kunden
Die DDoS-Dienste wurden unter Adressen wie downthem.org, netstress.org, quantumstress.net, vbooter.org und defcon.pro angeboten. Buchen konnte man hier nach Angaben der Behörden Kapazitäten, die bis auf 40 Gigabit pro Sekunde hochgingen. Das reicht völlig, um viele Webseiten bis zu einer mittleren Größe abzuschießen. Lediglich bei größeren Infrastrukturen kommt man mit diesen Bandbreiten nicht mehr weit.Allein beim Portal Downthem sollen rund 2000 Kunden registriert gewesen sein. Diese sollen es zusammen auf DDoS-Angriffe auf rund 200.000 Ziele gebracht haben. Nicht in allen Fällen handelte es sich dabei aber um bösartige Attacken. Teils werden die Dienste auch von den Administratoren größerer Firmennetzwerke gebucht, um die eigene Infrastruktur einem Stresstest zu unterziehen.
Siehe auch: Betreiber des Terabit-DDoS-Tools schießen sich wahllos durchs Netz
Thema:
Videos zum Thema Sicherheit
- E-Mail-Sicherheitslücke in Microsoft Office lässt sich einfach abstellen
- Vorsicht vor Windows Toolbox: Malware kommt unerkannt mit
- Geht immer noch: So kann sich Malware per E-Mail einschleichen
- Cambridge Analyticas großer Hack - Neuer Trailer zur Netflix-Doku
- Zum Abschuss freigegeben: iOS-Geräte sind per Funk angreifbar
Beiträge aus dem Forum
Beliebt im Preisvergleich
- Hardware-Firewall:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Neuer Router von Fritz: FritzBox 5630 mit Wi-Fi 7 ist ab sofort erhältlich
- Redmi Note 17 Pro Max Leak: Xiaomis Erfolgsrezept funktioniert nicht mehr
- RTX 5060 Ti: Besonderes PCB rettet Grafikkarte nach üblem Autounfall
- Speicher-Knappheit: Samsung prognostiziert Preis-Schocks bis 2028
- Disney+ bringt die 4K für Premium-Nutzer zurück, HDR fehlt aber weiter
- August-Deals: 11 Angebote bei Media Markt & Saturn, die sich lohnen
- Linux bei 10% Desktop-Marktanteil? StatCounter wieder Bot-verseucht
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen