Qualcomm: Neuer Fingerabdruckleser ist so sicher wie Face ID per Laser
Der Chipkonzern Qualcomm hat einen neuen ultraschallbasierten Fingerabdruckleser vorgestellt, der eine riesige Fläche unterhalb der Display-Oberfläche kommender Smartphones abdeckt. Der Qualcomm 3D Sonic Max soll das Auflegen von zwei Fingern gleichzeitig ermöglichen.
Qualcomms neuer 3D Sonic Max Fingerabdruckleser soll mit Maßen von 20 x 30 Millimetern erheblich größer ausfallen als sein Vorgänger und nutzt weiterhin Ultraschall. Durch die größere Fläche muss der Nutzer seinen Finger nicht mehr so präzise auf einen bestimmten Bereich des Bildschirms auflegen, sondern hat deutlich mehr Spielraum.
Mit 20 x 30 Millimetern ist der neue Sensor 17 Mal größer als sein Vorgänger
Weil der neue Sensor eine erheblich größere Fläche bedeckt, kann man sogar zwei Finger nebeneinander darauf platzieren, um so noch mehr Daten für die sichere Entsperrung des jeweiligen Smartphones zur Verfügung zu haben. Letztlich will man so für ein Genauigkeits-Level von 1:1.000.000 sorgen und damit in Regionen vorstoßen, die sonst nur mit lasergestützter Gesichtserkennung erreicht wird, wie etwa bei Apple Face ID.
Aus der größeren Fläche ergibt sich auch ein Vorteil bei der ersten Erfassung des Fingerabdrucks während der Einrichtung des Smartphones. Der Finger muss beim 3D Sonic Max künftig nur noch ein einziges Mal auf den Sensor gelegt werden, da er gleich die gesamte Fläche erfassen kann. Bisher musste man den Finger immer 15 bis 20 Mal auflegen, um das Erkennungssystem einzurichten.
Der Sensor selbst ist nur 0,15 Millimeter dick und kann so trotz der größeren Fläche gut im kompakt gebauten Inneren aktueller Smartphones untergebracht werden. Da der Sensor per Thin-Film-Transistor-Technologie realisiert wird - im Grunde also wie ein LCD - sind zudem die Kosten sehr niedrig. Das neue System soll zudem schneller arbeiten, weil die Verarbeitung der erfassten Daten direkt auf dem im Paket mit dem Fingerabruckleser integrierten Chips erfolgt und nicht durch das jeweilige Host-Gerät.
Der neue Qualcomm 3D Sonic Max Ultraschall-Fingerabdruckleser soll ab 2020 in diversen Smartphones zum Einsatz kommen. Mit Samsung hatte man für den Vorgänger einen äußerst prominenten Abnehmer. Allerdings gab es mit dem Sensor im Galaxy S10 und S10+ durchaus einige Probleme, die Samsung mit Software-Updates nachbessern musste. Ob im Galaxy S11 der neue Qualcomm-Fingerabdruckleser zum Einsatz kommt, darf also durchaus bezweifelt werden.
Mit 20 x 30 Millimetern ist der neue Sensor 17 Mal größer als sein Vorgänger
Weil der neue Sensor eine erheblich größere Fläche bedeckt, kann man sogar zwei Finger nebeneinander darauf platzieren, um so noch mehr Daten für die sichere Entsperrung des jeweiligen Smartphones zur Verfügung zu haben. Letztlich will man so für ein Genauigkeits-Level von 1:1.000.000 sorgen und damit in Regionen vorstoßen, die sonst nur mit lasergestützter Gesichtserkennung erreicht wird, wie etwa bei Apple Face ID.
Mehr Daten = mehr Sicherheit
Den Schritt zu einem größeren Sensor begründet Qualcomm mit dem Wunsch, möglichst viele Daten erfassen zu wollen. Bisher war auch der ultraschallbasierte 3D-Sonic-Sensor der ersten Generation mit nur rund 4 x 9 Millimetern wie andere, optische Fingerabdruckleser sehr klein, so dass nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Fingeroberfläche erfasst werden konnte. Damit bestehen allerdings Beschränkungen in Sachen Genauigkeit - die Polizei würde schließlich ebenfalls keine partiellen Fingerabdrücke verwenden, so das Management von Qualcomm.Aus der größeren Fläche ergibt sich auch ein Vorteil bei der ersten Erfassung des Fingerabdrucks während der Einrichtung des Smartphones. Der Finger muss beim 3D Sonic Max künftig nur noch ein einziges Mal auf den Sensor gelegt werden, da er gleich die gesamte Fläche erfassen kann. Bisher musste man den Finger immer 15 bis 20 Mal auflegen, um das Erkennungssystem einzurichten.
Der Sensor selbst ist nur 0,15 Millimeter dick und kann so trotz der größeren Fläche gut im kompakt gebauten Inneren aktueller Smartphones untergebracht werden. Da der Sensor per Thin-Film-Transistor-Technologie realisiert wird - im Grunde also wie ein LCD - sind zudem die Kosten sehr niedrig. Das neue System soll zudem schneller arbeiten, weil die Verarbeitung der erfassten Daten direkt auf dem im Paket mit dem Fingerabruckleser integrierten Chips erfolgt und nicht durch das jeweilige Host-Gerät.
Der neue Qualcomm 3D Sonic Max Ultraschall-Fingerabdruckleser soll ab 2020 in diversen Smartphones zum Einsatz kommen. Mit Samsung hatte man für den Vorgänger einen äußerst prominenten Abnehmer. Allerdings gab es mit dem Sensor im Galaxy S10 und S10+ durchaus einige Probleme, die Samsung mit Software-Updates nachbessern musste. Ob im Galaxy S11 der neue Qualcomm-Fingerabdruckleser zum Einsatz kommt, darf also durchaus bezweifelt werden.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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