Termin bekannt: Streit zwischen Apple und Qualcomm geht vor Gericht
Schon seit einiger Zeit streitet sich Apple mit Chip-Hersteller Qualcomm. Dieser soll seine Position in der Branche angeblich ausnutzen und zu hohe Lizenzgebühren verlangen. Eine Einigung gilt inzwischen schon als ausgeschlossen. Daher wurde jetzt ein Verhandlungstermin angesetzt.
Ein Richter im US-Amerikanischen San Diego hat den 15. April 2019 als einen ersten Termin für die Verhandlung festgelegt. Ursprünglich wollte Qualcomm, dass der Prozess bereits im Februar beginnt. Dies war jedoch nicht möglich, da das Gericht zunächst entsprechende Vorbereitungen für den komplexen Fall treffen muss. Ein rechtskräftiges Urteil zu Qualcomms Lizenzpraktiken könnte somit im späteren Verlauf des nächsten Jahres gefällt werden.
Während Apple dem Chip-Hersteller vorwirft, seine Marktstellung bewusst zu missbrauchen und die Gebühren für Lizenzen in die Höhe zu treiben, sieht Qualcomm sich von dem Unternehmen aus Cupertino ebenfalls unfair behandelt. So wird Apple unter anderem beschuldigt, Quellcodes ohne Erlaubnis an Intel weitergegeben zu haben.
Zudem soll Apple die Zahlung von Lizenzgebühren an Qualcomm komplett eingestellt haben. Beide Konzerne sind davon überzeugt, zukünftig ohne ihren ehemaligen Geschäftspartner auskommen zu können. In die für übernächstes Jahr erwartete iPhone-Generation möchte Apple ein 5G-Modem von Intel einbauen. Die Herstellung erfolgt unabhängig von Qualcomm.
Siehe auch: Rechtsstreit: Apple schuldet Qualcomm 7 Mrd. Dollar an Lizenzgebühren
Gerüchte über eine mögliche Einigung
Erst vor wenigen Tagen haben viele Medien darüber berichtet, dass sich Apple sowie Qualcomm womöglich doch außergerichtlich einigen könnten. Hierbei handelte es sich aber wohl nur um eine Falschmeldung: Der iPhone-Hersteller hat nun erneut betont, dass es keine Gespräche mit Qualcomm mehr gibt. Bereits seit Monaten sollen sich keine Sprecher der beiden Unternehmen mehr getroffen haben.Während Apple dem Chip-Hersteller vorwirft, seine Marktstellung bewusst zu missbrauchen und die Gebühren für Lizenzen in die Höhe zu treiben, sieht Qualcomm sich von dem Unternehmen aus Cupertino ebenfalls unfair behandelt. So wird Apple unter anderem beschuldigt, Quellcodes ohne Erlaubnis an Intel weitergegeben zu haben.
Zudem soll Apple die Zahlung von Lizenzgebühren an Qualcomm komplett eingestellt haben. Beide Konzerne sind davon überzeugt, zukünftig ohne ihren ehemaligen Geschäftspartner auskommen zu können. In die für übernächstes Jahr erwartete iPhone-Generation möchte Apple ein 5G-Modem von Intel einbauen. Die Herstellung erfolgt unabhängig von Qualcomm.
Siehe auch: Rechtsstreit: Apple schuldet Qualcomm 7 Mrd. Dollar an Lizenzgebühren
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