"Amazon wird scheitern":
Jeff Bezos sieht im Untergang den Ansporn
Eigentlich bemühen sich Konzerne darum, nach außen stets vital und zukunftsorientierter zu wirken. Der Amazon-CEO Jeff Bezos hat jetzt für seinen Konzern aber sehr düstere Bilder gezeichnet. Das Unternehmen sei "nicht zu groß, um zu scheitern", nach seiner Voraussage wird es Amazon in ein paar Jahrzehnten vermutlich nicht mehr geben.
Infografik: Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten...
Wie Bezos laut CNBC in einem Meeting mit Topmanagern seines Unternehmens in der vergangenen Woche betonte, dürfe man trotz der Erfolgsgeschichte des Konzerns nicht glauben, dass dieser nicht auf die schiefe Bahn geraten könne. Auf die Frage eines Mitarbeiters, wie der CEO die jüngste Insolvenz der Handelskette Sears in Hinblick auf Amazon beurteilt, antwortet Bezos mit klaren Worten: "Amazon ist nicht zu groß, um zu scheitern."
Zur Überraschung der Meeting-Teilnehmer macht es Bezos mit der Negativprognose für seinen Konzern im Anschluss dann aber noch deutlich konkreter: "Ich sage in der Tat voraus, dass Amazon eines Tages scheitern wird. Amazon wird pleite gehen. Wenn man sich große Unternehmen anschaut, haben diese meist eine Lebenszeit von rund 30+ Jahren, nicht 100+ Jahre", so Bezos.
Auf die Frage, was Amazon noch tun könne, um zu überleben, ließ es sich Bezos dann auch nicht nehmen, noch eine weitere Antwort mit deutlichem Augenzwinkern zu geben: "Die meisten der Unternehmen, die mehrere hundert Jahre alt sind, sind Brauereien. Das ist schon sehr interessant - ich bin mir nicht sicher, was das über unsere Gesellschaft aussagt", so Bezos.
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Amazon-Chef sieht für die Zukunft schwarz
Amazon gehört heute zu den wertvollsten Unternehmen des Planeten, in Sachen Wachstum scheint durch die anhaltende aggressive Wachstumsstrategie und Vormachtstellung im E-Commerce im Moment noch kein Ende in Sicht, auch das Geschäft mit der Cloud boomt. Geht es nach dem Firmenchef Jeff Bezos, ist aber in Sachen Zukunftsprognosen äußerste Vorsicht angebracht.Wie Bezos laut CNBC in einem Meeting mit Topmanagern seines Unternehmens in der vergangenen Woche betonte, dürfe man trotz der Erfolgsgeschichte des Konzerns nicht glauben, dass dieser nicht auf die schiefe Bahn geraten könne. Auf die Frage eines Mitarbeiters, wie der CEO die jüngste Insolvenz der Handelskette Sears in Hinblick auf Amazon beurteilt, antwortet Bezos mit klaren Worten: "Amazon ist nicht zu groß, um zu scheitern."
Zur Überraschung der Meeting-Teilnehmer macht es Bezos mit der Negativprognose für seinen Konzern im Anschluss dann aber noch deutlich konkreter: "Ich sage in der Tat voraus, dass Amazon eines Tages scheitern wird. Amazon wird pleite gehen. Wenn man sich große Unternehmen anschaut, haben diese meist eine Lebenszeit von rund 30+ Jahren, nicht 100+ Jahre", so Bezos.
Bezos weiß, wie es gehen kann
Der Amazon-Chef definiert im Anschluss aber auch ganz klar, wie ein solches Scheitern aus seiner Sicht verhindert werden kann. Sein Unternehmen müsse sich "in die Kunden hineinsteigern" und vermeiden, sich zu sehr auf sich selbst zu konzentrieren. "Wenn wir nur auf uns schauen, anstatt uns auf die Kunden zu fokussieren, wird das der Anfang vom Ende sein", so Bezos. "Wir müssen uns darum bemühen, diesen Tag so lange es geht hinauszuzögern."Auf die Frage, was Amazon noch tun könne, um zu überleben, ließ es sich Bezos dann auch nicht nehmen, noch eine weitere Antwort mit deutlichem Augenzwinkern zu geben: "Die meisten der Unternehmen, die mehrere hundert Jahre alt sind, sind Brauereien. Das ist schon sehr interessant - ich bin mir nicht sicher, was das über unsere Gesellschaft aussagt", so Bezos.
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