AMD führt Intel vor: Zen-2-CPUs mit 7-nm-Strukturbreite kommen 2019
Der Prozessorhersteller AMD hat soeben die "Zen 2"-Architektur offiziell angekündigt und dabei erste Details zu seinen Plänen für die ab dem kommenden Jahr erhältlichen CPUs genannt. Das Unternehmen machte dabei sehr deutlich, dass man Intel in Sachen Strukturbreite den Rang ablaufen will.
Wie AMD heute auf seinem "New Horizons"-Event in San Francisco mitteilte, plant man für das kommende Jahr die Einführung einer ganzen Reihe von neuen Prozessoren auf Basis der "Zen 2"Architektur, die die Nachfolge der Anfang 2017 präsentierten "Zen"-Chips antritt. Der Datendurchsatz soll bei den neuen Chips um bis zu das Doppelte steigen, womit der Leistungsschub noch größer ausfallen würde als bei der Einführung der Zen-Architektur der ersten Generation.
So sollen AMDs neue 7-Nanometer-Chips laut TSMC aussehen
Die neuen AMD "Zen 2"-Chips werden laut AMD-Chefin Lisa Su die ersten x86-kompatiblen Prozessoren sein, die mit einer Strukturbreite von nur noch sieben Nanometern gefertigt werden. Aktuell laufen laut AMDs Chief Technology Officer (CTO) Mark Papermaster bereits die ersten Samples der neuen Chips mit der reduzierten Strukturgröße vom Band, wobei er ausdrücklich auf Intels Schwierigkeiten beim Wechsel auf die aktuelle 10-Nanometer-Technologie hinwies.
Zack, vorbei: AMD lässt Intel in Sachen Fertigungstechnologie hinter sich
Papermaster zufolge erfolgt die Produktion der neuen 7nm-SoCs beim taiwanischen Vertragsfertiger TSMC, der auch schon die 7nm-Chips von Apple und Huawei herstellt. Die Nachfolge steht ebenfalls schon fest, so AMD, denn man will bereits ab 2020 noch einmal neue Chips auf den Markt bringen, die dann die "Zen 3"-Architektur nutzen und erneut mit 7nm-Strukturbreite gefertigt werden. Die Fertigung erfolgt dann aber angeblich in einem verbesserten Prozess.
Als Vorteile von "Zen 2" nennt AMD unter anderem einen gesteigerten Durchsatz durch bessere "Branch Prediction", also eine verbesserte Prognose der zu erwartenden Aufgaben. Hinzu kommt eine verbesserte Sicherheitsarchitektur, bei der die in den Speicher geladenen Daten vollständig verschlüsselt werden. Hinzu kommt, dass man die Zahl der Floating Point und Load/Store-Einheiten verdoppelt und damit die Schwächen der Zen-Chips der ersten Generation ausräumt.
Aktuell arbeitet AMD laut Papermaster bereits an der "Zen 4"-Architektur. Su gelobte, dass AMD mit den kommenden "Zen 2"-Chips deutliche Verbesserungen bieten könne, die das Ergebnis der Grundlagen seien, welche AMD schon vor Jahren geschaffen habe. AMD zufolge sollen die ersten "Zen 2"-SoCs rund ein Viertel mehr Leistung bieten, während der Energiebedarf halbiert wird.
So sollen AMDs neue 7-Nanometer-Chips laut TSMC aussehen
Die neuen AMD "Zen 2"-Chips werden laut AMD-Chefin Lisa Su die ersten x86-kompatiblen Prozessoren sein, die mit einer Strukturbreite von nur noch sieben Nanometern gefertigt werden. Aktuell laufen laut AMDs Chief Technology Officer (CTO) Mark Papermaster bereits die ersten Samples der neuen Chips mit der reduzierten Strukturgröße vom Band, wobei er ausdrücklich auf Intels Schwierigkeiten beim Wechsel auf die aktuelle 10-Nanometer-Technologie hinwies.
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Papermaster zufolge erfolgt die Produktion der neuen 7nm-SoCs beim taiwanischen Vertragsfertiger TSMC, der auch schon die 7nm-Chips von Apple und Huawei herstellt. Die Nachfolge steht ebenfalls schon fest, so AMD, denn man will bereits ab 2020 noch einmal neue Chips auf den Markt bringen, die dann die "Zen 3"-Architektur nutzen und erneut mit 7nm-Strukturbreite gefertigt werden. Die Fertigung erfolgt dann aber angeblich in einem verbesserten Prozess.
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Aktuell arbeitet AMD laut Papermaster bereits an der "Zen 4"-Architektur. Su gelobte, dass AMD mit den kommenden "Zen 2"-Chips deutliche Verbesserungen bieten könne, die das Ergebnis der Grundlagen seien, welche AMD schon vor Jahren geschaffen habe. AMD zufolge sollen die ersten "Zen 2"-SoCs rund ein Viertel mehr Leistung bieten, während der Energiebedarf halbiert wird.
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