Andy Rubins Essential entlässt etwa ein Drittel seiner Mitarbeiter
Die Erwartungen an Andy Rubins Startup Essential waren gewaltig. Das lag einerseits an einer geschickten Marketing-Kampagne vor dem Launch des ersten und bisher einzigen Smartphones des Herstellers, anderseits am Namen Rubin selbst. Denn Rubin ist nichts weniger als der Vater von Android und das ist durchaus auch eine Hypothek gewesen.
Das erste Essential-Smartphone PH-1 wurde auch aufgrund der damals völlig neuartigen Kerbe im Display mit enormer Spannung erwartet, auch das modulare Konzept diverser Zubehörelemente erhöhte die Erwartungshaltung. Doch als das Essential PH-1 herauskam, ging fast alles schief, das schiefgehen konnte. Die Produktion wollte nicht anlaufen, es kam zu Verzögerungen und vor allem wollte das Gerät kaum jemand haben.
Inzwischen ist von einem Nachfolger keine Rede mehr, auch die Pläne zu einem Smart-Home-Gerät wurden wohl eingemottet. Essential sucht inzwischen einen Käufer, doch die Interessenten scheinen Rubin nicht die Türen einzurennen.
Eine Essential-Sprecherin bestätigte die Stellenkürzungen per E-Mail und versicherte, dass man alles unternehmen werde, um ihnen bei der "Zukunft ihrer Karrieren" zu helfen. In der Mail gab es auch eine Durchhalteparole bzw. Optimismus: "Wir sind zuversichtlich, dass unser geschärfter Produktfokus uns helfen wird, ein wahrhaft spielentscheidendes Consumer-Produkt abzuliefern." Was genau das erwähnte Gerät sein soll, ist jedoch nicht bekannt.
Inzwischen ist von einem Nachfolger keine Rede mehr, auch die Pläne zu einem Smart-Home-Gerät wurden wohl eingemottet. Essential sucht inzwischen einen Käufer, doch die Interessenten scheinen Rubin nicht die Türen einzurennen.
30 Prozent müssen gehen
Das ist sicherlich auch der Hintergrund für die nun von Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen vermeldete Entlassungswelle. Denn Essential hat an etwa ein Drittel seiner Mitarbeiter Kündigungsschreiben geschickt, laut Webseite des Herstellers waren bis zu diesem Zeitpunkt etwa 120 Personen für das Unternehmen tätig, etwa 40 müssen sich also neue Jobs suchen.Eine Essential-Sprecherin bestätigte die Stellenkürzungen per E-Mail und versicherte, dass man alles unternehmen werde, um ihnen bei der "Zukunft ihrer Karrieren" zu helfen. In der Mail gab es auch eine Durchhalteparole bzw. Optimismus: "Wir sind zuversichtlich, dass unser geschärfter Produktfokus uns helfen wird, ein wahrhaft spielentscheidendes Consumer-Produkt abzuliefern." Was genau das erwähnte Gerät sein soll, ist jedoch nicht bekannt.
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