Samsung ändert Strategie, Mittelklasse-Phones kommen künftig zuerst
Der koreanische Hersteller verfolgt, wie eigentlich praktisch jeder andere Smartphone-Anbieter, die Strategie, dass die Topgeräte stets die ersten sind, die neue und womöglich bahnbrechende Features bekommen. Doch Samsung will das ändern, künftig sollen die günstigeren Geräte als erste mit Neuerungen versorgt werden.
Derzeit sind die Galaxy S-Smartphones und die Note-Serie die Top-Geräte von Samsung. Diese werden auch stets mit großer Spannung erwartet, denn auf den beiden Flaggschiffen feiern in der Regel auch jene Technologien das Debüt, die man als neu und bahnbrechend bezeichnen kann.
"In der Vergangenheit haben wir zunächst die Flaggschiffmodelle damit versorgt und sind dann in Richtung der Mittelklasse gegangen. Doch noch in diesem Jahr ändern wir diese Strategie und werden Technologien und Differenzierungen im mittleren Bereich zuerst starten.
Ein weiterer Hintergrund ist, dass der weltweite Markt für Smartphones sich zwar abschwächt, in Märkten wie Indien und Südostasien aber nach wie vor hohe Wachstumsraten möglich sind. Nutzer in den Schwellenländern wollen nicht die Flaggschiffpreise zahlen, sind aber natürlich dennoch an bestens ausgestatteten Geräten interessiert.
Galaxy A kommt künftig zuerst
Doch wie DJ Koh, Chef von Samsungs Mobilesparte in einem Interview mit CNBC verriet, wird der koreanische Hersteller künftig seine Mittelklassegeräte der A-Serie zuerst mit neuen Technologien und Alleinstellungsmerkmalen ausstatten."In der Vergangenheit haben wir zunächst die Flaggschiffmodelle damit versorgt und sind dann in Richtung der Mittelklasse gegangen. Doch noch in diesem Jahr ändern wir diese Strategie und werden Technologien und Differenzierungen im mittleren Bereich zuerst starten.
Millennials
Das hängt laut dem Samsung Mobile-Chef mit einem neuen Fokus auf die so genannten Millennials zusammen, denn die können sich die Flaggschiffe zumeist nicht leisten. Diese jungen Nutzer will Samsung anziehen, denn man muss immer wieder feststellen, dass diese Kunden zu besser ausgestatteten Konkurrenz-Modellen in dieser Preiskategorie greifen, als Hersteller fallen hier chinesische Namen wie Huawei und Xiaomi.Ein weiterer Hintergrund ist, dass der weltweite Markt für Smartphones sich zwar abschwächt, in Märkten wie Indien und Südostasien aber nach wie vor hohe Wachstumsraten möglich sind. Nutzer in den Schwellenländern wollen nicht die Flaggschiffpreise zahlen, sind aber natürlich dennoch an bestens ausgestatteten Geräten interessiert.
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