HTC entlässt fast ein Viertel seiner Mitarbeiter - Fertigung trifft es hart
Beim taiwanischen Smartphonehersteller HTC beginnt der Kahlschlag. Das Unternehmen gab soeben bekannt, dass man rund ein Viertel der international für HTC tätigen Mitarbeiter entlassen will. Dabei ist wohl vor allem die Fertigung in HTCs Heimat Taiwan betroffen. Die Firma begründet den Schritt mit dem Wunsch nach besserem Management ihrer Ressourcen.
HTC kündigte an, dass man die Mitarbeiterzahl der Fertigungssparte in Taiwan deutlich reduzieren will. Konkret ist von 1500 Mitarbeitern die Rede, die das Unternehmen verlassen sollen. Es gehe um eine "Optimierung der Fertigungsorganisation in Taiwan", so die offizielle Begründung für den drastischen Einschnitt. Man verspricht sich dadurch ein effektiveres und flexibleres Ressourcen-Management, hieß es weiter.
Die Entlassungen sollen bis zum Ende des Monats September abgeschlossen werden. Das Ganze ist offenbar Teil eines breiter angelegten Plans, die Abteilungen für Smartphones und Virtual-Reality-Produkte in allen Regionen unter eine jeweils gemeinsame Leitung zu stellen. Hintergrund sind natürlich die schon seit Jahren andauernden Verluste bei Verkäufen, Umsatz und Gewinn, die HTC offensichtlich immer stärker zu schaffen machen.
Ende letzten Jahres hatte HTC im Rahmen eines Deals mit Google rund 2.000 seiner Mitarbeiter aus der Smartphone-Entwicklung an den Internetkonzern "verkauft". Zwar kamen dadurch rund 1,1 Milliarden Euro in die Kassen von HTC, doch sorgte der Schritt auch für weitere Bedenken über die langfristige Überlebensfähigkeit des einstigen Marktführers unter den Smartphone-Anbietern.
Da HTC seine Fertigungskapazitäten durch die Entlassungen offensichtlich deutlich reduziert, steht nun wohl auch eine verstärkte Verlagerung der Produktion von High-End-Smartphones und VR-Headsets zu Vertragsfertigern wie Foxconn im Raum. Waren bei HTC weltweit im Juni noch gut 6.400 Mitarbeiter tätig, so sinkt ihre Zahl nun auf rund 5.000. Wie lange es den einst so erfolgreichen Hersteller noch geben wird, ist somit weiterhin fraglich. Siehe auch:
Die Entlassungen sollen bis zum Ende des Monats September abgeschlossen werden. Das Ganze ist offenbar Teil eines breiter angelegten Plans, die Abteilungen für Smartphones und Virtual-Reality-Produkte in allen Regionen unter eine jeweils gemeinsame Leitung zu stellen. Hintergrund sind natürlich die schon seit Jahren andauernden Verluste bei Verkäufen, Umsatz und Gewinn, die HTC offensichtlich immer stärker zu schaffen machen.
Ende letzten Jahres hatte HTC im Rahmen eines Deals mit Google rund 2.000 seiner Mitarbeiter aus der Smartphone-Entwicklung an den Internetkonzern "verkauft". Zwar kamen dadurch rund 1,1 Milliarden Euro in die Kassen von HTC, doch sorgte der Schritt auch für weitere Bedenken über die langfristige Überlebensfähigkeit des einstigen Marktführers unter den Smartphone-Anbietern.
Da HTC seine Fertigungskapazitäten durch die Entlassungen offensichtlich deutlich reduziert, steht nun wohl auch eine verstärkte Verlagerung der Produktion von High-End-Smartphones und VR-Headsets zu Vertragsfertigern wie Foxconn im Raum. Waren bei HTC weltweit im Juni noch gut 6.400 Mitarbeiter tätig, so sinkt ihre Zahl nun auf rund 5.000. Wie lange es den einst so erfolgreichen Hersteller noch geben wird, ist somit weiterhin fraglich. Siehe auch:
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