Künftig ohne Microsoft: Kieler Landtag will Verwaltung umstellen

Jetzt will es Schleswig-Holstein versuchen: Der Landtag in Kiel hat beschlossen, langfristig komplett auf Open-Source-Software umzurüsten. Im ersten Schritt soll nun bis zum Jahr 2020 geprüft werden, wie eine Umstellung der Verwaltung machbar ist. mehr... Linux, München, limux Bildquelle: LiMux Project Linux, München, limux Linux, München, limux LiMux Project

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Die Leute sind nun an moderne Desktop Manager gewöhnt, zur XP usability mit XFCE, LXDE zurück will keiner, GNOME oder Unity als Exoten die zwar ausgereifter aber von der UX noch schlechter sind will man auch nicht.
Linux braucht ein Modernes Desktop Environment bei dem man mal keine Nachteile Genießen darf wenn man von z. b. Windows umsteigt.
 
@Alexmitter: Wenn der Trend immer mehr zu Webanwendungen geht, sollten die Nutzer mit einem Wechsel umgehen können. Der Firefox unterscheidet sich nicht so massiv von OS zu OS.
Interessanter ist, ob die ihre Dateien konvertiert bekommen, die ggf. in proprietären Formaten vorliegen.
 
@Chosen_One: Dieser Trend wird schnell sterben wenn die Menschen bemerken das sie pro Gigabyte RAM nur 4 Electron Apps gleichzeig haben können, mal davon abgesehen das die performance furchtbar ist.
Ich mache weiter Faule Web Entwickler in der diskusion Scharf anzugreifen. Nativ oder Garnichts!

"Der Firefox unterscheidet sich nicht so massiv von OS zu OS."
Wenn die zukunft den Faulen Web Devs und ihren Electron Apps gehört, dann ist FF der klare verlierer. Es gibt keine Electron artige umgebung mit Gekko, die performance wäre mit FF noch schlechter als mit Blink, und die ist eh schon grenzwertig. Auch was PWAs betrifft verliert FF gerade klar, Google und Microsoft sind schon dabei, FF scheint noch nicht mal in der vorbereitung weit gekommen zu sein.
 
@Alexmitter: keiner redet hier vom Electron Framework? Wenn auf Web gesetzt wird, dann meiner Meinung nach überwiegt - vermutlich - das Spring (Boot) Framework (für Browser-Performance eh irrelevant) mit einem JS-SPA-Framework (Angular, React, ...). Bei den aktuellen SPA-Frameworks kann man ein paar mehr als 4 Seiten pro GB offen haben... vor allem, weil in Behörden es eher die Quantität der Anwendung ausmacht und die in der Regel keine Bildbearbeitung oder sonstige Performance-lastige Anwendungen verwenden. Ich bezweifle, dass eine Anwendung wie AutoCAD in einem Baureferat als Webanwendung verwendet werden soll, das ist nicht das Ziel einer Behörde das zu portieren, das wird auch weiterhin als Desktop-Anwendung laufen... da gibts dann eher spezialisierte Formulardaten in X Abwandlungen, perfekt fürs Web mit DB-Anbindung die alle locker parallel im Browser offen gehalten werden können.
 
@Zeussi: Eine einfache Electron App hat im durchschnitt einen RAM verbrauch von 250MB. Du vergisst das man pro Electron App auch noch das gesammte Overhead der fetten Chrominum Basis laden muss.
 
@Alexmitter: lol, sorry, aber Deine Antwort ist einfach am Thema vorbei. Niemand braucht Electron Apps, eine einfache Firefox-Instanz reicht aus, die Kommunen-interne Webanwendungen (beliebig viele) über deren Server aufrufen. Da braucht es keine Electron App als Container dafür... abgesehen davon, dass ich weder eine Kommune noch ein SW-Unternehmen welches Software für Kommunen erstellt, kenne, die sowas machen würde.
 
@Alexmitter: Es gibt Entwickler die schaffen es aufwändige MMO-Spiele unter Android, iOS, Windows - und man höre und staune - als Web-App laufen zu lassen. Und zwar Plattformübergreifend zocken. Beispiel: Tank Force von Extreme Developers.
Warum sollte das mit anderen Programmen nicht möglich sein?
 
@LastFrontier: Ich wüsste nicht wo "Tank Force" aufwendig sein soll, mit WebGL kann man das einfach lösen, Performance ist nun einfach bescheiden und der Overhead gigantisch. Klar kann dein Kinder MMO auch mal viel Ram verbrauchen, da juckt es ja nicht, Wenn man aber Whatsapp Desktop, Skype auf Electron basis sowie Slack und MS Teams offen hat ist man mindestens einen GB an Ram ärmer.
 
@Alexmitter: Ich glaube nicht dass heutzutage wo Rechner 4-8 GB RAM als standard haben, 1 GB entscheidend ist.
Dieser RAM-Überfluss hat schlichtweg dazu geführt, dass Entwickler immer ineffizienter programmieren. Sie werden einfach fauler.
 
@Alexmitter: Da Micrsoft selber sein GUI von WIndows auch imemr wieder umkrempelt, muss man sich oder oder so immer wieder umgewöhnen. Ob man dann gleich mal KDE oder Gnome oder XFDE oder deren Ableger und Verwandte probiert, nimmt sich dann auch nichts mehr.
Es gibt definitiv größere Umstiegshürden als ausgerechnet das GUI.
 
@Drachen: Mir tut es nicht weh mich umzugewöhnen wenn die änderung sinn macht, und das macht sie.

"Es gibt definitiv größere Umstiegshürden als ausgerechnet das GUI."
Da mir eine bash keine probleme bereitet ist das für mich kein problem, trotzdem hätte ich gerne einen leistungsstarken modernen Desktop, und den gibt es für Linux derzeit nicht.

Edit: Es ist tatsächlich das Problem des Linux Desktop das sich ewiggestrige wie Du sich zu sehr einmischen und die Entwicklung von Modernen Desktops blockieren, soll sich ja nichts ändern, man müsste sich ja umgewöhnen, und die wie Gnome und Unity zeigen versagt die Linux Community komplett damit eine gute UX zu schaffen wenn sie sich schon von der XP UX entfernen.
 
@Alexmitter: Beständigkeit ist für professionelles Arbeiten unabdingbar. Rate mal, wieso Programme wie Photoshop seit 20 Jahren "gleich" aussehen. Gleich im Sinne von, dem Konzept treu geblieben.
Microsoft verwirft ein 20 Jahre altes Konzept, mit dem sich die Menschen vertraut gemacht haben. Das macht keinen Sinn!
 
@kkp2321: Nein, Photoshop sieht nicht wie. vor 20 Jahren aus.

Und doch, es macht sinn wenn das Konzept obsolet ist. Man kann auch mal 2 minuten investieren um sich etwas neues anzusehen.
 
@Alexmitter: Das haben wir zwei Ansichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
 
@kkp2321: Zwischen der GUI vom ersten Photoshop und dem aktuellen sind aber Welten und sieht total anders aus.
 
@LastFrontier: nochmal lesen und nochmal verstehen.
 
@kkp2321: Das hast du geschrieben: "Rate mal, wieso Programme wie Photoshop seit 20 Jahren "gleich" aussehen."

Und das stimmt einfach nicht.
Wer von Photoshop 1.0 auf die aktuelle Cloudversion umsteigen müsste, würde sich definitiv nicht zurechtfinden und erst mal kräftig lernzeit investieren müssen.

Lies erst mal deinen eigenen Mist durch den du geschrieben hast, bevor du anderen Unverständnis vorwirfst.
 
@LastFrontier: Ich sprach ja auch nicht von Photoshop 1 sondern 5. Aber dennoch, auch in Photoshop 1 ist eine grundsätzliche Anordnung zu erkennen, die sich bis heute nicht geändert hat. Natürlich kam immens was hinzu. Doch wer vor 25 Jahren ein Werkzeug in Photoshop wusste, wird es auch heute noch an der Stelle anfinden. Das ist, was professionelle Software ausmacht.
 
@kkp2321: Hat sich die grundsätzliche anordnung seit Windows 95 geändert?
 
@kkp2321: Du hast in deinem Ursprungsbeitrag keine Versionsnummer genannt, sondern nur pauschal "Photoshop" geschrieben.
Aber selbst PS5.x unterscheidet sich eklatant von den CC-Versionen und es bedarf schon einiger Zeit und Aufwand um sich da wieder zurecht zu finden. Das liegt eben daran, dass der Funktionsumfang immens erweitert wurde.
Im gegensatz zu MS-Office - sieht oft total anders aus, kann aber nicht mehr.
Die einzigen die es schaffen, eine ziemlich gute Konsistenz vom SYstem bis zu den Apps zu bewerkstelligen, sind Apple. Da sie "ihre" Entwickler schon immer zu Konsistenz gezwungen haben. Und auch Appleuser ticken anders, da diese Programme die sich nicht an gewisse Standards halten schlichtweg ignorieren.
 
@Alexmitter: Absolut. Die Systemsteuerung ist quasi obsolet. Der Einstellungs Dialog hat rein gar nicht mehr mit dem zu tun, was wir bis einschließlich Windows 7 kannten.
 
@kkp2321: Die Systemsteuerung bzw. der Einstellungsdialog sind aber auch nicht das, mit dem die normalen User "arbeiten", von daher ist das im Domänenumfeld - was in Unternehmen Standard ist - nicht wirklich interessant, auch wenn es gebetsmühlenartig immer und immer wieder herausgestellt wird.
 
@DON666: Warum sollte der normale Nutzer die Systemsteuerung nicht verwenden, um seine Einstellungen vorzunehmen?
 
@kkp2321: Ja, das wird er vielleicht "mal" tun, ist aber nicht sein Job, und daher alles andere als "täglich Brot". Das magst du mir nun glauben oder nicht, aber ich arbeite hier in einem Laden mit ca. 350 Arbeitsplätzen, und quasi das Einzige, an dem die User was drehen, ist sowas wie z. B. das Hintergrundbild, und das kriegt jeder problemlos in jeder Windows-Version hin. An 99% der Settings hat der User eh nichts zu suchen - und könnte das auch gar nicht manipulieren, da ihm die Rechte fehlen.
 
@DON666: Wer bestimmt den wessen Job für wen geeignet ist? Die Systemsteuerung ist ein Werkzeug für alle. Wer was in der Systemsteuerung zu suchen hat, ist niemandes, auch nicht deine, Aufgabe dies zu bestimmen. Und ganz gleich ob es sich an professionelle richtet oder nicht. Auch in einer Professionellen Umgebung habe ich die Erwartung, das der Entwickler dieser nicht alle Nase nach neu erfindet. In einer Professionellen Umgebung muss ich auf Beständigkeit vertrauen könne, mir sicher sein, das meine Routine und meine Erfahrung nicht zerstört wird.
Die Launen Microsofts, Windows neu erfinden zu müssen, um damit einen Hype auszulösen, machen Windows zunehmend zu einer unbrauchbaren Plattform. Es ist in der Regel selten das ich dies tue, aber Apples Entscheidung mobile und stationäre Systeme voneinander zu trennen, ist eine sinnvolle Entscheidung gewesen. Nur so kann sicher gestellt werden, das beide Schwerpunkte ihre optimale Entwicklung bekommen. Und das Windows Konzept war bis einschließlich Windows 7 genial.
 
@kkp2321: Unter anderem zu bestimmen, wer was in der Systemsteuerung zu suchen bzw. zu ändern hat, ist sehr wohl meine Aufgabe, denn ich bin hier einer der Administratoren, und die PCs haben nun mal für ihre spezifischen Aufgeben nach gewissen Vorgaben konfiguriert zu sein, fertig. Außer ein wenig an der Optik hat da keiner was zu verstellen, das ist eine gegebene Tatsache, Punkt.

Aber wie gesagt, hier wird immer wieder groß rumgeschrien wegen der Settings, und wie Microsoft sie in Windows 10 Stück für Stück umsetzt, anstatt das gleich in einem Rutsch getan zu haben, in der Realität kam hier noch keiner deswegen an. Kann also für Nicht-Nerds nicht wirklich so ein großes Thema sein.
 
@DON666: Dann sollte es doch gerade dir in deiner Beruflichen Umgebung wichtig sein, das MS dir eine stets vertrauliche Umgebung anbietet und du deine Zeit nicht damit verschwenden musst, in welchem Dialog und Abzweig die Einstellung nun ist, welche seit 20 Jahren an der selben Stelle war - nun aber nicht.
 
@kkp2321: So unflexibel bin ich da nicht. Um ehrlich zu sein, habe ich da überhaupt keine Probleme mit. Ich hab da höchstens ein paar Gedanken dran verschwendet, als Windows 10 neu war, was es aber nun mittlerweile wirklich nicht mehr ist. Außerdem gehört es zu meinen Aufgaben, bei sowas up-to-date zu sein, was nun wahrlich nicht schwierig ist.
 
@Alexmitter: Mit frei erfundenen Behuptungen bist du ja mal wieder schnell bei der Hand, wie immr bleibst du jegliche Belege schuldig:
"das sich ewiggestrige wie Du sich zu sehr einmischen und die Entwicklung von Modernen Desktops blockieren"
Ich mische mich sowieso nicht ein. Mein Hauptsystem war und ist Windows und schon seit Windows 3.1. Linux teste ich nur in ein paar VMs, bisher reißt es mich aber nicht vom Hocker. Allerdings bin ich darin nicht so der Profi und kenne die ganzen Optimierungsmöglichkeiten noch nicht so gut, da geht ganz sicher noch viel mehr.

Und ewiggestrig? Ausgerechnet von dir? Darauf muss man nicht einmal tiefer eingehen, so unsinnig ist das. Du greifst wieder nur den Überbringer an, weil du gegen die Fakten nicht ankommst. Sehr armselig.
 
@Drachen: Die Leute in den Behörden sollen mit den Anwendungen arbeiten und nicht die GUI des Desktops bewundern. Wenn man es unbedingt Windows ähnlich haben will dann gibt es da z.B. den MATE Desktop. Aber eigentlich ist das egal, wenn den Mitarbeitern gezeigt wird wie sie Anwendungen starten und mit ihnen arbeiten. Sie müssen nicht am Desktop rumspielen.
 
@Gispelmob: kann MATE Kacheln? Oder ist er nur Windows 7 ähnlich, einem Desktop, der jetzt 10 Jahre alt ist?
 
@eshloraque: MATE hat keine Kacheln. Das ist auch nicht wichtig.
 
@Gispelmob: Das ist dir vielleicht nicht wichtig. Mir schon, weil Kacheln die konsequente Weiterentwicklung von "Alle wichtigen Starter in Taskleiste oder Desktop legen" ist. Sowohl unter Linux als auch unter Windows ist das Startmenü bei mir und vielen anderen immer die letzte Wahl nach Desktop, Dock und Suche.
 
@eshloraque: Es geht hier um Behörden und nicht um deine Vorlieben. Nebenbei ist dir sicher aufgefallen, dass gerade wegen den Kacheln viele gar nicht von Windows 7 wegwollen. Es geht hier aber um Behörden und für die reicht es, wenn ein Icon zum Klick auf dem Desktop liegt. Zusätzliche neue Möglichkeiten verwirren die nur.
 
@Gispelmob: da hast du sicher Recht, dass es völlig ausreicht. Auf der anderen Seite wird 2022, wenn das Projekt fertig ist fast keiner privat mehr die Desktopmetapher verwenden. Da verwirrt das die Anwender eher, wenn sie keine Kacheln vorfinden.
 
@eshloraque: Das kann man nicht wissen. Wenn die sich von Windows abwenden wollen, werden sie kaum die Kacheln simulieren. Dort wird es eher um die Funktion gehen.
 
@Gispelmob: Leider wird total unterschätzt wie viel das Design zur Funktionalität beiträgt. Neben "ich krieg Augenkrebs, wenn ich das 8 Stunden lang anschauen muss" gibt es auch tatsächlich viele Punkte, an denen schlechtes Design die Arbeitenden einfach ausbremst. Das klassische "Wo hab ich's denn auf dem Desktop abgelegt" gehört da auch dazu.
 
@eshloraque: Mit besserem Design kann man die Funktionalität sicherlich unterstützen, aber die Software muss erstmal funktionieren und das erfüllen was erforderlich ist. Danach kann man über sowas wie besseres Design reden. Außerdem sind Kacheln Ansichtssache. Ich nutze sie auf Win10 kaum. Sie sind eine Ergänzung, aber sicher nicht das Nonplusultra was man unbedingt braucht.

Ich weiß auch nicht wie du professionell arbeitest, aber im geschäftlichen sind die Abläufe genormt. Da kann keiner irgendwo was ablegen wo es ihm gerade gefällt. Da gibt es immer Regeln einzuhalten, beim speichern, Namensregeln, Datei- und Ordnerbennenung, damit im Krankheitsfall auch eine Vertretung arbeiten kann.

Und jetzt hört mal auf bei eshloraque auf Minus zu klicken nur weil er/sie eine Meinung vertritt.
 
@Gispelmob: Du bellst den falschen Baum an. Lies mal den Beitrag, auf den ich antwortete, dort gehört deine Replik hin.
 
@Drachen: Ja ich sehs auch grad. :)
 
@Alexmitter:

Vielleicht adaptiert Microsoft seine Composable Shell entsprechend für Ubuntu Linux.

Das wäre dann W10 Desktop-Optik mit Linux-Unterbau.

Wird wohl nicht passieren :-)

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Neben W10 verwende ich auch Ubuntu Linux 18.04 in der Variante POP!_OS (GNOME Desktop).
Ich komme damit gut klar.

Andere Desktops sind auch gut, Solus Budgie zum Beispiel.
Die meisten populären Linux-Desktops sind eigentlich recht akzeptabel.

Für die meisten Anwender geht es eh nur darum per Mausklick eine Anwendung zu öffen.
Das kriegt man wohl mit jedem Desktop hin.

Wer es schafft eine App auf seinem Smartphone zu starten,
der kriegt es auch in eine App auf einem Linux-Desktop zu öffnen.

Und was den Dateimanager angeht:
Eine große Anzahl an normalen Anwendern ist mit einem Dateimanager schon an der Grenze zur Überforderung, egal welches Betriebssystem.

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Wenn Schleswig-Holstein keinen Glaubenskrieg daraus macht und Microsoft Software dort verwendet wo es Sinn macht, bzw. nicht anders geht, dann kriegen die das schon hin.

Warum die bis 2020 brauchen um auch nur damit anzufangen ist ein anderes Thema, ist halt staatliche Verwaltung.
 
@Fred_EM: Genau das ist mit unter das problem der Computers, weil möglichst alles Simpel ist, möglichst wenig bietet und sich nie ändern darf gibt es heute viel weniger Technisch Versierte wie vor wenigen Jahren noch.

Pop!OS sowie Budgie sind nur Grome mit Skin, da ist nichts an eigenleistung dahinter. Und Gnome ist nun mal ein furchtbarer Window Manager.
 
@Alexmitter: ... dann nutze Linux Mint 18.3 "Sylvia" - Cinnamon (64-bit).
Meine Frau kommt jedenfalls mit dem neuen Linux-System, dass ich ihr vor ein paar Monaten installiert habe, hervorragend zurecht und vermisst Windows 10 überhaupt nicht ...
 
@Thaquanwyn: Bitte was? Cinnamon ist Gnome 2 und Mint ist die letzte Distro die ich irgendjemand empfehlen würde.

Ich habe einen sehr aufwendig angepassten Desktopmanager auf XFCE basis damit ich damit arbeiten kann. Und trotzdem ist das nur eine Notlösung.
 
@Alexmitter: Mein Windowmanager heißt Awesome. Die Usability ist sehr groß, denn es ist leicht Fenster anzuordnen. Das ist die Aufgabe des Window-Managers. Ansonsten verbringe ich 99% der Zeit in konkreten Anwendungen und nicht damit mit dem Windowmanager zu interagieren.
 
@Alexmitter: Genau Deine Einstellung ist es, die das Limux-Projekt zu Fall gebracht hat. Die Projektmanager haben in Technologien gedacht und dabei so komplett das Thema verfehlt. Es ist schitegal welches OS man nutzt, welchen Webbrowser und welchen Mailclient. Wichtig ist, dass die NUTZER damit GUT arbeiten können. Wenn plötzlich der Mailclient nicht mehr automatisch in Workflows integriert ist, sondern umständlich manuell bedient werden muss, dann ist das schlecht für die Akzeptanz. Wenn Dateiaustausch mit Kunden nicht mehr klappt, dann ist das nahezu ein GAU. Wenn Termineinladungen und Zu-/Absagen nicht mehr behördenweit komfortabel zu nutzen sind, dann wünschen die Nutzer das System zum Teufel. Wenn elektronische Formulare nicht mehr direkt Prozesse anstoßen, dann bedeutet das für die Nutzer Mehrarbeit... Wenn Kiel es richtig angeht, dann kann ein Umstieg klappen. Wenn sie es wie München machen, dann wird es definitiv scheitern.
 
Und jährlich grüßt das Murmeltier :)
 
Das hatten wir doch schonmal in der deutschen Geschichte und ist nicht all zu lange her. Hat dem Steuerzahler nur unnötig Geld beim Wechsel - und zurück Wechsel gekostet...
 
@annoxoli: falls du Limux meinst: ja, der Wechsel zurück wird RICHTIG teuer.
Aber der OB Reiter als bekennender Microsoft-Fan will das so, obwohl selbst das Gutachten der Microsoft-nahen Firma Accenture etwas Anderes empfahl.
Nunja, der Umzug der Microsoft-Zentrale von Unterschleißheim nach München hinein wird wohl etwas beigetragen haben zu dieser teuren Rückwärtsrolle.
 
@Drachen: Da finde schlimmer das Geld was für die Limux umstellung rausgeworfen wurde. Wenn das dann hinterher wenigstens mit der MS Lösung läuft...
 
@Clawhammer: umstellen mußte man damals sowieso...unzwar von wnt und tlw sogar w3.11 auf moderne noch unterstützte systeme...auch die teils veraltete hw war/ist ein problem...da war wxp leider auch keine option mehr...
 
@Clawhammer: na dann biste nicht nah genug am Thema dran, ich empfehle Golem.de als Zweitquelle, die haben gute Quellen. Limux fängt jetzt erst an, rund zu laufen, genau dann will man es abschaffen. Das ist das Traurige...
 
@Zeussi: Den Artikel habe ich gelesen, der war mir aber nicht objektiv genug.
 
@Clawhammer: Um das mal für den Rest der Community zu übersetzen:

"Den Artikel habe ich gelesen, war mir aber nicht MS-freundlich genug."
 
@ger_brian: Das MS nicht das Gute ist und seine Finger mit im Spiel hat, ist mir durchaus bewusst. Aber dieses ganze Linux heile Welt alle anderen sind schuld etc gerede...
 
@Drachen: In München war die Umstellung auf Linux richtig, richtig teuer. Hat viele Millionen verschlungen ohne dass am Ende etwas Funktionierendes dabei raus kam. PS: Accenture hat eine Komplettmigration ZU Windows empfohlen. Also genau das Gegenteil von dem was Du schreibst!
 
@Nunk-Junge: praktisch jeder Punkt ist falsch bei dir.
Teuer war die Umstellung, weil jede Fachabteilung ihr eigenes Gewurstel gemacht hat. Das musste von steinalten System umgestellt werden und praktisch jedes Skript und Dokument musste angefasst werden, vor allem mussten Hunderte sog. fachverfahren überprüft und angepasst werden. Das Ergebnis hat durchaus funktioniert, auch wenn die Umstellung noch nicht ganz fertig war.
Und Accenture empfahl einen Mischbetrieb und keine komplette Rolle rückwärts. Wegen der Details müsste ich nochmal suchen, aber deine Behauptung ist definitiv falsch.
 
Schön, nun kann auch hier der Krieg der Anti-Linux-Trolle losgehen wie im Heiseforum mit zahllosen Verweisen auf das angeblich gescheiterte "Experiment" in München usw. .... wo ist das Knabberzeug?!

EDIT: der erste war mit o3 war schneller, hurra es geht schon los .....
 
@Drachen: naja... Wärs nicht gescheitert würd alles laufen. Doch leider hat es nur Millionen gekostet und es waren Ende der Bastelei in Sicht. So is es nunmal. Trotz aller schönrederei
 
@Wolfi_by: technisch lief alles top...gescheitert ist das projekt rein politisch...
 
@Rulf: aha... Klar... Sind immer die anderen schuld. Ich verwende partiell auch Linux und es hat durchaus seine Berechtigung... Aber sorry... Es gibt kein Linux bei dem sofort alles auf Anhieb geht ohne dass man ewig rumbasteln muss... Besonders wenns was spezielles is. Und wo ist die schuld der Politik? Sag nicht weil zu wenig Zeit war...
 
@Wolfi_by: genau aus diesem grunde hatte man ja den limux-clienten entwickelt...für den anwender gab es da nix rumzubasteln...
 
@Wolfi_by: na das Problem ist, dass Limux aktuell läuft und passt. Schon mal die Argumente gegen Limux vom OB, CSU und SPD gehört?

- "Kann kein Skype installieren" beschweren sich zwei Stadträte (ja, weil sie keine Rechte dafür haben und es laut Arbeitsplatzrichtlinie verboten ist... lol)
- OB will zu Amtsbeginn iPhone statt Stadt-Standard Android, bis er es hat dauert es ein Monat, weil Risikobewertung gemacht und Extra-Wurst Server aufgesetzt werden musste - OB sagt dann in der Öffentlichkeit, das LiMux deshalb Schuld sei... aja Sinn.. Desktop-OS ist Schuld an iPhone-Wunsch?
- in Stadtratssitzung begründet OB-Reiter, warum er Windows will, "weil er das auch daheim hat"...
- in Bürgerbüros müssen Bürger lange warten, weil es bis zu 15 Minuten dauert, eine Anfrage an die Einwohner-Datensoftware dauert. Die Software (früher Eigenentwicklung auf Web-Basis) wurde ersetzt durch die Kauf-Software OK.EWO von der Firma AKDB, welche für die Performance-Probleme schuld war. Die Bürgerbüros verwenden deshalb bereits Windows-Clients. OB-Reiter in der Öffentlichkeit: Limux ist Schuld, weil die Bürger so lange warten müssen. Wtf?
- OB-Reiter lässt Firma Accenture überprüfen, wo die Probleme der städtischen IT sind. Das Betriebssystem ist nicht das Problem, sie empfehlen einen Einsatz von Limux und Windows parallel, was eh schon der Fall ist. OB Reiter will trotzdem Limux abschaffen. Das Hauptproblem - die organisatorische Struktur, wie dass das Anforderungsmanagement mit schlecht qualfiizierten Verwaltungspersonal und in den Referaten statt bei der IT angesiedelt - ignoriert er. Dass die Mehrheit mit Limux zufrieden sind (laut Stadt-interner Umfrage) übergeht er.

Das und noch einiges mehr... Sind das genügend Gründe, warum man über die regierenden Politiker den Kopf schütteln muss?
 
@Wolfi_by: ... sorry - aber du erzählst absoluten Blödsinn!
Auf dem Laptop meiner Frau läuft jetzt seit ein paar Monaten Linux Mint anstatt Windows 10 - und es läuft seit dem ersten Tag absolut problemlos, ohne auch nur einmal etwas ändern zu müssen, und meine Frau, die absolut keine Ahnung von Computern hat, kommt problemlos mit allen Programmen zurecht, die auf ihrem Desktop liegen.
Und auf meine Frage, ob sie Windows 10 vermisst, antwortet sie nur, dass sie absolut happy ist, da alles gefühlt schneller läuft und sie froh ist, dem abartigen Update-System von Windows 10 entkommen zu sein ...
 
@Thaquanwyn: Von meiner Frau käme da u.a. "da läuft meine Spiele DC xyz nicht", "meiner Druckersoftware..." usw. aber da nicht wenigen auch schon der Browser reicht ist in so einem Fall das OS natürlich egal. Ist wie beim Smartphone, "...da gibt es zu wenig Apps", dabei nutzen viele eh nur Whatsapp.
 
@Thaquanwyn: überragend. Vo is welchen abartigen update Dingen sprichst du?
 
@Zeussi: Du hast aber die Nachrichten verfolgt, dass sehr viele Mitarbeiter und Abteilungen über JAHRE kritisiert haben, dass Limux nicht gescheit funktioniert. Also eine Behauptung "Limux läuft und passt" ist da sehr sehr gewagt.
 
@Nunk-Junge: ja, habe ich. Habe auch mit Mitarbeitern aus der IT und "Kunden" / Mitarbeitern aus den Referaten gesprochen. Deshalb finde ich vor allem die Artikel von Golem.de gut, weil die nahe an dem sind, was mir vor Ort erzählt wird. Es hat sehr lange gebraucht, bis es lief. Es ist immer noch nicht perfekt, wird es auch nicht. Sind auch viele Fehlentscheidungen getroffen worden, aber auch Windows ist nicht perfekt. Aber in der letzten Mitarbeiter-Umfrage hatte die Mehrheit kein Problem mit dem LiMux-Basis-Client und das ist doch, was hier zählt. Was vor Jahren waren ist ja eigentlich für die Zukunft egal, wenn es aktuell passt...?!

Generell: meiner Meinung nach hätten sie einfach schon ne bestehende Distri nehmen sollen anstatt bis zum Kernel runter alles zu modifizieren und ne anderen Window Manager zu verwenden usw. Es mussten ja auch viele Fachverfahren umgestellt werden und das kostet alles Zeit. Wenn man jetzt auf Windows umsteigt, kostet das auch wieder viel Geld und auch Ewigkeiten Zeit. Dort wird dann auch JAHRE kritisiert werden, dass es nicht läuft, weil wieder alles angepasst werden muss. Was hab ich letztens gehört: beim städtischen Windows Client ist das Benutzerprofil für die Entwickler auf 1 GB begrenzt, alle anderen Partitionen sind gesperrt. Ein Entwickler hat als 1 GB Platz für seine Software und was er so braucht, zum installieren. Also wenn man mal ein Eclipse, Tomcat, Oracle DB-Tools, usw. installiert und ein Projekt auscheckt, dann wars das mit dem GB... lol... das sind die typischen Probleme, nicht ob Windows oder Linux.

Aber was man auch sagen muss, von Jahr zu Jahr "egalisiert" sich das, die meisten Anwendungen werden in Muc eh fürs Web entwickelt, dann ist egal, was unten läuft.

Und das "Problem" bzgl. der Politiker ist doch, dass über solche technischen Themen / Argumente gar nicht gesprochen wird, weil die Politik keine Ahnung davon hat oder von den eigentlichen Problem ablenken will. Dadurch wird über solch einen Unsinn wie ich im anderen Kommentar zitiert habe diskutiert, anstatt sich um die eigentlichen Probleme zu kümmern und / oder solche Entscheidungen Leuten zu überlassen, die sich damit auskennen.
 
@Zeussi: Die Migration der Fachverfahren waren niemals Ziel des Limux-Projektes!!! Fachverfahren wurden nicht umgestellt. Ziel des Limux-Projektes waren die Umstellung des OS (Windows auf Linux), der Standard-Software (MS Office auf Open Office, später auf Libre Office), des Webbrowsers (IE auf FF) und des Mailclients. Mehr nicht. Aber selbst da gab es Probleme. So musste zum Beispiel ein 4 Jahre alter FF eingesetzt werden, weil selbst geschriebene Addons nicht kompatibel mit neueren waren. Und dass es gut läuft, liest sich anderswo gebnau umgekehrt. Um ein Beispiel zu nennen: So hat das Personal- und Organisationsreferat gesagt, dass es mit der Libre-Office Software zwar zum täglichen Arbeiten geeignet sei, die Möglichkeiten aber weit hinter den auf dem Markt etablierten Lösungen liegen. Es gab einige Tools von SAP die nicht mit dem Limux-Client kompatibel waren und es wurde über dauernde Kompatibilitätsprobleme im Dateiaustausch mit Kunden berichtet. Hier eine Sitzungsunterlage der Stadt München. Dort siehst Du, dass von gut laufen definitiv keine Rede sein kann, z.B. eine niedrige Prozessreife; "Die IT der LHM befriedigt in wichtigen Bereichen nicht die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter": https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/4262725.pdf
 
@Nunk-Junge: das mit den Fachverfahren (Stichwort MIT-KonkreT) ist schon richtig wie Du es schreibst, doch steht meine Aussage nicht im Widerspruch zu dem, was ich geschrieben habe.

Aus Sicht des Mitarbeiters im Referat funktioniert sein System, wenn er seine Aufgaben erledigen kann. Was bringt mir ein OS, wenn ich nur Office-Dokumente rumschubsen und E-Mails lesen kann (die aktuelle Umstellung von einem vollwertigem E-Mail-Client (Thunderbird) auf Outlook Web (eigtl. nur für unterwegs, kein nativer Mail-Client mehr vorhanden, was sehr einschränkend ist). Und wenn man schaut, was es vorher war (IE6 wegen der Drucker-Plugins und speziellem WinNT, wie hieß das, irgendwas mit Net...?), da waren auch alle unzufrieden.

Wenn man in dem PDF schaut steht auch das, was ich geschrieben habe auf Seite 5 (Text und Grafiken):

"[...] Die Befragung der IT-Anwenderinnen und IT-Anwender sowie der IT-Schaffenden zur Zufriedenheit mit der städtischen IT erfolgte im Jahr 2015, die Ergebnisse wurden dem Gutachter zur Verfügung gestellt

[...]

Zufriedenheit zu PC-Arbeitsplatz: 58,7%
Zufriedenheit mit der Zusammenarbeit der 3 Häuser der IT: IT-Anwender: 32,1%, IT-Schaffender: 26,3% [...]"

Hier gehts um die Mitarbeiter, was diese denken und nicht was Accenture denkt. Das habe ich auch so geschrieben.

Und Accenture schreibt auch, dass es organisatorische Probleme gibt. Das sieht Accenture so UND die Mitarbeiter in der Umfrage. Letzterer Punkt z. B. bzgl. Anforderungsmanagement, welches in den Referaten liegt und nicht bei it@M, wird nicht angegangen, weil - meiner Meinung nach - hohe Beamte in den Referaten um Ihre Macht fürchten...

Zu dem OS-Problem schreibt Accenture (S. 17):
"[...] Die Entkopplung von Betriebssystem und Anwendung ist entscheidend, um die Abhängigkeiten an den Client zur reduzieren. Um dies zu gewährleisten, sollten zwei Clients (Windows und LiMux) in einer Basiskonfiguration bereitgestellt werden. [...]" - auch genau das, was ich geschrieben habe - maximale Umstellung auf Web-Anwendungen anstatt native Anwendungen - sofern möglich ;-)

Also unzufrieden ist immer jemand, egal mit welchem System, man kann es nie allen recht machen.
 
@Rulf: Sag das mal den benutzern des Limux Clients. Debian mit KDE, bitte wer kommt ernsthaft auf die Idee KDE zu verwenden, auch noch in einer Produktiven umgebung. Ich kann den Täglichen Horror verstehen den die Mitarbeiter berichtet haben..
 
@Wolfi_by: Beweis durch Behauptung? Ich kann da Zeussi nur beipflichten, denn er hat die Fakten gut zusammen gefasst. Du hingegen bringst nur frei erfundene Behauptungen und hast dich offensichtlich nie wirklich mit der ganzen Geschichte beschäftigt.
 
@Drachen: Als passionierter Leidenschaftlicher Linux Nutzer unterstützte ich die Gegner dieses Umstiegs. Und ja, Limux ist gescheitert, und zwar bei denen die zum nutzen gezwungen waren und es Hassten. Ein schlecht konfigurierter desktop auf dem level vom Windows 98. Du wirst es den menschen nicht erklären können warum sie so viel Komfort abgeben müssen.
 
@Alexmitter: Ein paar hassen alles, warum sollte das bei Limux anders sein? K.A. ob der Desktop schlecht konfiguriert war, denn Fehler passieren überall. Fakt ist jedoch, dass es letztlich ordentlich lief, ob es m.W. bis heute noch nicht abgeschlossen wurde; die Gründe fürs angebliche Scheitern hat Zeussi sehr gut zusammen gefasst.
 
Schwieriges Thema...
sobald ich meinen Eltern irgendwas anderes als Windows vorsetze verzweifeln sie. Wo ist der Browser, wie komm ich da an meine Daten etc

obwohl die Bedienung von zum Beispiel Ubuntu ohne unity und Windows Recht wenig divergiert finde ich, haben ältere Menschen große Probleme sich auch nur minimalst umzugewöhnen wenn sie nicht digital natives sind.

zudem bleiben Probleme wie Kompatibilität und Programm Alternativen (welches PDF Programm für Linux kann den Umfang bieten wie adobe Acrobat).
 
@Lukay: Nachdem Microsoft die letzten Jahre die GUI immer wieder über den Haufen geworfen hat und aktuell zudem nur einen ziemlich unintuiven Mischmasch aus alt und neu bietet, hat man diese Umstellungsschwierigkeiten auch zwischen den Windows-Versionen. Das Argument zieht also nicht wirklich.
 
@TiKu: Minimimimi, in wie fern ist der transfer von 7 zu 10 größer als von XP auf 7?
 
@TiKu: kann die minuse nicht wirklich verstehen. Wer einmal Dinge in der Systemsteuerung ändern wollte und erstmal wissen muss welche Einstellungen nun im Modern und welche im alten Teil der Einstellungen sind, weiß was tiku sagen will.
 
@Lukay: Als mein Vater Ubuntu statt Windows 7 bekam war das Fragezeichen groß. Wo ist was? Warum ist das anders? Dann war alles normal und so wie es sein muss.
Jetzt hat er macOS X bekommen und hat genau die gleichen Fragen gestellt. Aber jetzt ist wieder alles normal und so wie es sein muss.

Und ich lehne mich aus dem Fenster und behaupte, wenn mein alter Herr das verarbeiten kann, dann liegt die Latte nicht hoch. Man muss es nur erklären...und das vielleicht zwei- oder dreimal.
 
@Chosen_One: Aber Dein Vater ist (vermutlich) ein Low-End-Nutzer. Wenn Du aber in Behörden schaust, dann haben die dort sehr viele Spezialprogramme (genannt Fachverfahren). Da ist ein Umstieg nicht so einfach. Selbst Limux hatte niemals vor die Fachverfahren zu migrieren.
 
@Nunk-Junge: Lowest-End, in der Tat.
Aber es ging ja nur um die Gewöhnung an eine andere Umgebung und nicht dass man einige Programme nicht unter Linux nicht mehr zur Verfügung stehen.
 
Der erste Abschnitt im Artikel beschreibt gut was falsch ist mit dieser Umstellung: Erst beschließen wir steigen um und dann erst anfangen zu prüfen wie die Umstellung machbar ist. Das sollte doch andersherum geschehen. Das Diskussionen geführt werden, welche Software am geeignetsten ist und dafür auch Open-Source Software in Frage kommt ist gut und richtig. Aber doch nicht nur des Umstiegs willen alles was bisher funktioniert verteufeln und Änderung beschließen ohne zu wissen ob man ansatzweise eine zufriedenstellende Umstellung realisieren kann. Das Projekt wird Bauchschmerzen verursachen, nicht wegen der technischen Seite, sondern alleine schon wie es planerisch angegangen wird.
 
@Chuuei: Manche (Unwissende) wollen eben unbedingt von Hinten auf das Pferd aufsteigen...
 
Der Fehler ist schon die absolution. Ich würd erst mal versuchen die Anzahl der Lizenzen Stück für Stück zu verkleinern und nicht gleich sagen es muss auf 0 gehen, das wäre das Ziel für Jahrzente. Beispielsweise Mitarbeiter die alt sind und mit der Umstellung nicht klar kommen, würde ich einfach warten bis die in Rente gehen und ein junger Hüpfer kommt, wenn der damit nicht klar kommt -> Kündigung. Azubis könnten gleich im Linux angelernt werden und so weitere...

Naja manchmal muss man auch etwas Tricksen. Ich habe auch hinter die Verküpfungen bei LibreOffice die Namen der Microsoft Office Namen gepackt um bei der suche einfach schneller zu sein und nicht nach z.B. Excel zu suchen und nix zu finden.

Beim Linux München Projekt fiel auch auf dass viele unwissen oder missverständnisse waren. Viele Probleme rührten nicht von Linux her sonder von andren Dingen die genauso mit Windows da gewesen wären. Auf so was muss eigentlich viel mehr geachtet werden. Bei politischen Dingen ist akzeptans oftmals viel wichtiger als andre Dinge. Leider. Damit das Ding hier nicht auch so endet wie Linux in München.
 
@MancusNemo: Bei LiMux fiel vor allem Korruption und Lobbyismus auf. Der Umzug Microsofts von Unterschleißheim nach München wurde vom späteren OB Reiter eingefädelt. Kaum war Reiter im Amt, kam plötzlich massive Kritik an LiMux auf. Praktisch alle, selbst die Microsoft-nahen Berater von Accenture, haben von einem kompletten Wechsel zurück auf Windows abgeraten. Aber offenbar hatte Reiter Microsoft da irgendwas versprochen.
 
@TiKu: Ja weiß ich und hatte ich mit absicht nicht angesprochen, aber oft werden die menschlichen Probleme bei diesen Großprojekten gerne mal vergessen!
 
@TiKu: *gähn* Trollige Verschwörungstheorien sind soo langweilig. Und vor allem wenn sie so offensichtlich falsch und erfunden sind.
 
Offenbar hat die IT dort wenig zu tun oder es ist viel Geld übrig, was verbrannt werden soll.
Eine Behörde hat immer unzählige behördliche Programme und Verfahren (z.B. Führerscheinstelle) und
die bestehen meinst schon über Jahre/Jahrzehnte und die kann man eigentlich nicht umstellen.
 
@UliDD: Gerade bei Behörden ist es grob fahrlässig, sich auf Gedeih und Verderb an einen Monopolisten, noch dazu aus dem derzeit nicht gerade freundlich gesinnten Ausland, zu binden.

"und die kann man eigentlich nicht umstellen"
Kann man schon - alles eine Frage des Aufwands. Wenn man es geschickt anstellt, belebt man damit die lokale Wirtschaft.
 
@TiKu: Mimimimi, Blödsinn, Im Gegensatz zu den unstandatisierten furchtbaren Desktop Umgebungen unter Linux mit denen ich leider täglich arbeite und gerne möglichst viel aufs Terminal auslagern bietet Windows hier eine UX konstante. Den Nutzer freut es, auch wenn er gerne Flucht.
 
@Alexmitter: Erzähl mal, welche DIN-Normen oder sonstigen Standards hält der Windows-Desktop ein? Oder ist dein Kommentar nur - wie nennst du es noch gleich, Blödsinn?
 
@TiKu: Bericht von einem Bekannten aus einer Behörde, weil die Behörde den Pool an Windows-Lizenzen erschöpft hatte, hatte er ein Quartal lang keinen Arbeitsrechner, als Informatiker.
 
@TiKu: Quatsch! Hast Du jemals eine Behörde gesehen? Offensichtlich nicht! Die strotzen so vor Behördensoftware. So etwas neu zu entwickeln ist natürlich mit viel Aufwand machbar, aber da stecken viele Hunderte von Mannjahren drin. Mit lokaler Wirtschaft hat das rein gar nichts zu tun.
 
@Nunk-Junge: Deutsche Behörden könnten sich zusammentun. Ein großer Teil der benötigten Software ist sicherlich in mehr als einer Behörde einsetzbar.
Dieses "geht nicht, alles viel zu speziell" klingt mir allzu sehr nach "Wir wollen uns gar nicht ernsthaft mit Alternativen beschäftigen." Dabei wäre eine gewisse Unabhängigkeit der Behörden von ausländischen Firmen absolut wünschenswert.
 
@TiKu: "Unabhängigkeit der Behörden von ausländischen Firmen" - da würde ich Dir zustimmen. Aber die Behördenprogramme haben so großen Umfang, da könnte man einen Umstieg vielleicht bis in 20 Jahren planen und müsste viele Millionen Euro dafür einplanen. Wünschenswert wäre es, aber da fehlt der politische Wille diese Ausgaben zu machen.
 
@UliDD: ein Problem ist, dass die Stadt Kiel nicht alle Bereiche selber administriert, einige Fachbereiche werden von jemand anderem verwaltet und da weiß ich aus eigener Erfahrung, gibt es gar nicht die Kapazitäten um noch ein "Kimux" zu verwalten. Mal ganz abgesehen davon, nutzen die zb uralte Access Datenbanken, die vermutlich niemand fehlerfrei migrieren könnte.
 
@jann0r: Hier geht es aber nicht um die Stadtverwaltung Kiel, sondern um den Landtag von Schleswig-Holstein. Der ebenfalls in Kiel residiert.
 
Na wenn es wirklich langfristig geplant wird anstatt in einer hauruckaktion
 
Begrüßenswert, wenn ..., ja wenn das nicht eine Politische Entscheidung wäre, Politik ist nun mal noch "flexibler" als das sensibelste Wetterfähnchen.
Eine unabhängige IT Infrastruktur ist Grundlegend für die Sicherheit, nur befürchte ich das von "unabhängig" auch diesmal keine Rede sein kann.
Wieder wird man sich auf externe Dienstleister verlassen, anstatt Mittel in die Hand zu nehmen und Innerbehördlich eine adäquate IT Abteilung aufzubauen, die von Anfang an federführend die Planung und Kontrolle übernimmt, und sie nicht mehr aus der Hand gibt.
 
Wenn die Mitarbeiter sich offen dem Neuen gegenüber Zeiten und es nicht - wie in München - MS-Seilschaften in der Politik gibt, dann könnte es klappen. Zu wünschen wäre es.
 
@CoolMatze: Limux ist an denen gescheitert die es benutzen mussten und Hassten.
 
@Alexmitter: Genau das meinte ich. Das ist ein Teil, wovon ich schrieb.
 
@CoolMatze: Nein, du hast nur Menschen die Korruption vorgeworfen was ich als diese Person nicht dulden würde, Rufmord geht schnell und wird deswegen auch Hart bestraft.
 
@Alexmitter: Ähm, Politik war das zweite Problem, was ich beschrieb. Das erste war/ist, dass der Mensch sich meist sehr schwer aus seinem gewohnten Umfeld wegbegeben möchte und sich Neuem aus Bequemlichkeit gegenüber verschließt. Wenn nur die Oberen das wollen, aber die breite Mitarbeiterschaft die Einführung Linux‘ mit Widerwillen begegnet, dann wird das nichts.
 
@CoolMatze: "und sich Neuem aus Bequemlichkeit gegenüber verschließt."
Nein, es war nicht einfach nur das verschließen von neuem aus bequemlichkeit. Der Limux Desktop Client war ein graus der Usability, es war nicht anders, es war schlecht.

"aber die breite Mitarbeiterschaft die Einführung Linux' mit Widerwillen begegnet"
Das wäre nicht passiert wenn der Limux client gut gewesen wäre.
 
Naja der Artikel enthält ja eine recht einseitige Berichterstattung, vielleicht sollten sich die Schreiber dieses Artikels mal die ARD-Doku "Das Microsoft-Dilemma" anschauen. Die Vorgänge werden da deutlich anders beschrieben als hier in dem Artikel.
Die Rückmigration hat ja auch gar nichts mit der neuen Deutschland-Zentrale von Microsoft in München und dem Wechsel des Oberbürgermeisters, welcher diese neue Deutschland-Zentrale schon 2012 geplant hat, zu tun /Ironie off...
Wer sich selbst ein Bild machen will:
https://www.ardmediathek.de/tv/Dokumentation-und-Reportage/Das-Microsoft-Dilemma/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822114&documentId=51465916
ab Minute 18
 
@PitBrett: Naja, die "ARD-Doku" ist auch sehr einseitig (auch durch den heise-Verlag, die schon von Haus aus eher unreflektierten Microsoft-/Windowsbashing betreiben, und Pro-Linux eingestellt sind). Davon kann man auch keine neutrale und unvoreingenomme Berichtserstattung erwarten. Da sind selbst Windows United und WindowsArea (wo Microsoft auch nicht immer gelobt wird) neutraler als heise online, golem, chip, computerblöd und sonstige "Fachmagazine" und Verlage.
 
@PitBrett: MS ist von einem Vorort Münchens in die Innenstadt gezogen, wo ist jetzt der große Vorteil für München?
 
@Alexmitter: Die Steuergelder fließen jetzt nach München statt Unterschleißheim.
 
@PitBrett: Diese ca. 45 Minuten Blödsinn nennst du "Doku"? Das ist irgendeine Pro-Linux-Propaganda, von jemandem, der scheinbar genauso viel Ahnung von Computern und vor allem Anforderungen an diese im professionellen Umgebungen hat, wie eine Milchkuh.
 
Aus Limurx nichts gelernt Traurig na dann auf die nächsten 40 oder 50 Millionen Verbrannte Steuergelder.
 
@Freddy2712: soviel kostet in münchen die umstellung von einem funktionierenden zu einem proprietären system...ohne folgen- und lizenzkosten versteht sich...
 
@Rulf: Alleine die 10 Jahre Limurx Kosteten um die 20 Millionen und wirklich funktioniert hat es eigentlich nie.
Jetzt kommt noch einmal Geschätzte 30 bis 50 Millionen obendrauf für Aktuelle Geräte und Software.
Auch wenn wir von Büros Sprechen sollte man hier vielleicht doch eher mal High End Einkaufen ist vielleicht Teurer dafür hält die Leistungsfähigere Hardware aber deutlich Länger da mehr Reserven hat wie Standard Office Kisten.
Das Problem was ich hier sehe bei dem erneuten Open Source gemurkse ist einfach das man aus München nichts gelernt hat.
Open Source Kostet auf den ersten Blick kaum bis nichts und ist bestimmt eine gute Idee allerdings so wie es versucht wird taugt es nur als Übergangslösung für ältere Systeme um Kosten zu Sparen.
Open Source Kostet am Ende immer mehr wie Fertige Produkte von Microsoft oder Apple.
Man muss halt den Willen haben es vernünftig aufzuziehen mit genug Fachleuten und hier scheitert es klar den Willen sehe ich nicht und kann auch dieser Aktion wieder nur 10 bis 15 Jahre geben bis zur Rolle Rückwärts.
 
@Rulf: Limux hat nicht funktioniert, die Benutzer Hassten es. Daran ist es gescheitert, jetzt wird wieder zu einem funktionierenden System migriert.
 
@Alexmitter: Warum waren dann bei stadtinternen Umfragen die meisten Nutzer zufrieden mit LiMux?
 
@TiKu: Quelle?
 
@AndyPipkin: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Muenchner-IT-Leiter-zu-LiMux-Es-gibt-keine-groesseren-technischen-Probleme-3644868.html
"Die auch in einer Umfrage teilweise attestierte Unzufriedenheit bei Anwendern mit der IT nährt sich Schneider zufolge vor allem daraus, dass IT@M schneller aktuelle Betriebssystem- und LibreOffice-Versionen zur Verfügung stelle, als sie die dezentralen IT-Einheiten der einzelnen Ämter an die Endnutzer ausrollen könnten"

-> Da ist von einer teilweisen Unzufriedenheit die Rede. Es herrscht(e) also offenbar überwiegend Zufriedenheit. Zudem bezieht sich die Unzufriedenheit offenbar nicht wirklich auf die Software, sondern auf die Art und Weise der Administration.
 
@TiKu: Da steckt aber schon sehr viel eigene Interpretation drin, oder? Wenn von teilweiser Unzufriedenheit die Rede ist, kannst du nicht automatisch von einer überwiegenden Zufriedenheit reden. Gerade nicht in einer Behörde. Ich kann mir vorstellen, dass es einem Großteil der Anwender schlichtweg egal ist womit sie arbeiten. Allerdings scheint es ja wohl doch einige Punkte gegeben zu haben die eine Unzufriedenheit aufkommen lassen.
 
@AndyPipkin: ...woraus sich ein "Limux hat nicht funktioniert, die Benutzer Hassten es." aber ebensowenig ableiten lässt.
 
@TiKu: Hab ich ja so auch nicht behauptet, allerdings zwischen teilweise Unzufrieden kann man nicht automatisch ableiten, dass der restliche Teil "zufrieden" war. Unzufriedenheit wird es bei Nutzung von MS auch geben.... gleichwohl es auch hier wieder einem Großteil es völlig egal sein wird, mit was sie arbeiten.
 
"Aus Sicht der Antragsteller würden durch den Einsatz der offenen Software außerdem "herstellerspezifische Sicherheitslücken" vermieden. "

Wie bitte? Das erschließt sich mir nicht.
 
@Xeroxxx:
Da sind dann tatsächlich keine Microsoftlücken drin.
 
@Lord Laiken: Dafür dann andere macht keinen Unterschied
 
@Freddy2712:
Die bemerkt aber keiner gg
 
@Xeroxxx: Da sieht man halt mal wieder, wie viel Ahnung die Antragsteller von dem Ganzen haben...
 
Kielux? Linukiel? Das Kind braucht einen Namen, bevor es in den Brunnen geschubst wird!
 
@FuzzyLogic:
Kielholix, alter Gallier.
 
Für den Teekannenwarner wirds reichen. Aber da wir gerade von Schleswig-Holstein reden, ist in der Distro sicher auch ein toller neuer Gesinnungstest integriert, den man zunächst bestehen muß.

http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/Panorama/Feuerwehr-stoppt-umstrittenen-Gesinnungstest
 
Erfreuen wir uns die nächsten Jahre an unzähligen Diskussionen der Pro- und Kontrafraktionen und vor allem will ich doch hoffen, dass die Verantwortlichen hin und wieder einen Blick in den Kommentarbereich bei Heise und WF werfen, um konstruktive Kritik und Hilfe zur Fehlervermeidung zu bekommen.
Grundsätzlich ist es zu begrüßen, in der IT von MS unabhängige Wege zu gehen, das Problem wird nur mal wieder die Umsetzung von Softwarelösungen von Drittherstellern sein. Lasst die Spiele beginnen.
 
@topsi.kret: Grundsätzlich, ja. Aber es muß ja auch noch jemand damit arbeiten und ausgerechnet der ÖD ist nicht bekannt, fortschrittlich um des Fortschritts wegen zu sein.

.... eher im Gegenteil.

Selbst wenn man technisch alles problemlos hinkriegen sollte (was utopisch ist): spätestens an der Benutzerschnittstelle scheitert der Versuch. Die Mitarbeiter halten ja auch untereinander nicht die Klappe: Ich finds scheiße, ach Du auch, Du hasts gut, Du wirst nicht zwangsumgestellt und so weiter und so weiter.

Das ist ein rein menschliches Problem, was man bei Änderungen in einem größeren Kontext immer haben wird; die Hotline steht schon, wenn nur von Office 2003 ohne Ribbon nach später (mit Ribbon) umgestiegen wird,entsprechend steht sie auch, wenn von Win7 nach 8+ umgestiegen wird... und das sind vergleichsweise kleine Änderungen.

Mit Linux ist, in bezug auf Windows, ALLES anders. Da fängt man ganz von vorne an und entsprechend hat man buchstäblich in JEDER Ecke der Umgebung ein potentielles Problem.

Mit "dann ist es sicherer" kommt man nicht weit, wenn (Windows geschulter)Administrator und (MS Office geschulter) Anwender Seite an Seite protestieren und sich aktiv auflehnen.

So ein Umstieg muß also Stück für Stück angegangen werden, von Backend Richtung Frontend, sodaß man also stückweise die Mitarbeiter an die Umgebung gewöhnen kann: erst die Admins und die Hotline, dann die Anwender. Und schon gar nicht wegen irgendsowelcher Figuren, die der Meinung sind, daß man damit ja sparen würde (was im allgemeinen nicht der Fall sein wird) oder schlimmer noch, irgendwelche "OS-Fans" in der Entscheidungsetage und "mit Linux ist alles besser" (gottseidank nicht Apple,das würden sie vermutlich auch nicht durchgeboxt bekommen).

Ansonsten machen die Kollegen nämlich einfach ihr eigen Ding. Neues System geht nicht? Hotline sieht nicht durch, Admin sieht auch nicht durch, beide WOLLEN auch nicht durchsehen, naja dann installieren wir das wo wir wissen daß es geht und fertig. Produktivität sinkt, Frust steigt, und irgendwann rumst es notwendigerweise.
 
Aus dem Münchner Desaster nichts gelernt? Der Umbau verschlang einen Haufen Geld, der Rückbau auf Windows 10 bereichert Microsoft enorm. Zuzüglich alle halbe Jahr der Upgradestress.

Glaubt man wirklich, das sich ein paar Landtagsabgeordnete sich nicht genauso gegen die Umstellung wehren würden, wie es die Querköpfe in der Stadtverwaltung getan haben?

Warten wir es ab wie lange man in Kiel durchhält bevor wieder nach Microsoft migriert werden muss, weil irgend welche Dackel nicht richtig klicken können.
 
@Nibelungen: He beleidige Dackel nicht, die sind viel intelligenter als du denkst ...
 
@MancusNemo: Naja, gegen andere Hunde sind sie eher so Chiwawa level.
 
Das hört sich gut an und sollte in ganz Deutschland eingesetzt werden. Wie viel Lizenzkosten uns eine proprietäre Windows Plattform kostet...
 
@L_M_A_O: Wieviel der ganze Support kostet.... und die Umstellung ... und die Umschulung(en)....

Du wirst es nicht glauben, aber Microsoft ist in bezug auf TCO immer noch preiswerter als Open Source Umgebungen und "Umgebung beibehalten" nochmal signifikant preiswerter als "Umgebung umstellen".

Ja, der Ansatz "nicht von einem(1) Hersteller abhängig machen und schon gar nicht von einem ausländischen" ist schon richtig; China und DPRK wissen das sogar besser als wir und haben ein eigenes System entwickelt.

Blöd nur, daß die gesamte (IT-)Infrastruktur hierzulande bereits darauf ausgerichtet wurde und dies, mangels verfügbarer Alternativen insbesondere zur fraglichen Zeit, auch mußte. Klar, das hätte man anders, längerfristiger angehen sollen... aber entschieden wird überall schnell, öfter als nicht voreilig und ohne an längerfristige Konsequenzen zu denken ("nicht mehr unser Problem").

Ja, der Ansatz ist gut und richtig, aber es ist leider davon auszugehen, daß in absehbarer Zeit außer Spesen nichts gewesen sein wird: Zu "ehrgeizig" das Ziel und viel zu kurzfristig und am Anwender vorbei der Plan.
 
@RalphS: "Du wirst es nicht glauben, aber Microsoft ist in bezug auf TCO immer noch preiswerter als Open Source Umgebungen und "Umgebung beibehalten" nochmal signifikant preiswerter als "Umgebung umstellen"."
Das scheinen hier ganz viele hier nicht zu glauben und meinen wohl, da werden sich die Angestellten in ihrer Freizeit die Software gratis runterladen und installieren, so wie die Kommentatoren das zuhause auch gemacht haben. Auf die Idee, dass Linux und andere OSS in Unternehmen viel verbreiteter wäre, wenn es tatsächlich so viel günstiger wäre, kommen sie natürlich nicht (ja, es gibt einzelne Unternehmen, die den Umstieg geschafft haben, die kann man aber an einer Hand abzählen).
 
@L_M_A_O: Frag dich eher wie viel die Pflege so vieler Linux Clients kostet. Freie Software ist nicht kostenlos.
 
@Alexmitter: Hat auch keiner behauptet, günstiger dürfte es wenn es aber erst mal läuft schon sein. Hat ja selbst accenture in dem Fall Limux gesagt, das ein Parallelbetrieb mit Windows und der Linux Distri sich rechnet und es wirtschaftlich nicht empfohlen wurde auf Windows wieder alleine zu wechseln. Wenn ich bedenke welche Probleme es mit Windows Patchen und den Upgrades gibt, sollte man alle Alternativen ausschöpfen.
 
@L_M_A_O: Schau dir doch mal die Lizenzkosten von z.B. RHEL an, also einer Linux-Distribution, die für professionelle Umgebungen gemacht ist und für die es auch etliche professionelle Software gibt (also inkl. Support des Softwareherstellers).
 
Meine Empfehlung für Schleswig-Holstein:

https://abload.de/img/lursos5lb0f.jpg
 
@Lord Laiken: Bitte nicht, Redstar ist alles andere als eine Gute Distro, es ist zu sehr von einem OS inspiriert das wirklich ein negativbeispiel für UX ist.
 
@Alexmitter:
Meinst du Rote Fahne?
 
Eh ich mit dem Open Office Schrott an einem Verwaltungsrechner arbeite krall ich mir einen Laptop ausm pädagogischen Netz.

Die Lehrer kriegen schon kaum Windows gebacken und nun wollen die denen auf den Landesnetzrechnern Linux andrehen? >.<
 
@Aerith: Das ist nicht unbedingt Windows als System oder Office für Briefe, etc. Das sind die echt lausigen Programme wie Fuxmedia&Co, die den Lehrern den letzten Nerv rauben.
Linux mit der entsprechenden "windows"-ähnlichen Oberfläche und Libre-Office würde schon ausreichen. Was jedoch unter Linux völlig fehlt und von den Verlagen ignoriert wird, sind Lernprogramme für zu Hause und in Schulen. Wie soll sich da ein anderes System etablieren? Bei macOS geht es noch mit Software.
 
@CoolMatze: Wohl wahr. Das ist aber für die Verwaltung unerheblich, denn im Pädagogischen Netz (Computer an die auch die Schüler gehn) bestimmen wir selbst welche/s OS/Software zum Einsatz kommt.
 
Und weil es immer scheitert, stürzen sie sich unbedarft wieder rein. Und die Grünen natürlich wieder vorne dabei.

Zahlt ja am Ende eh nur wieder der Steuerzahler. Wer sonst.
 
@andi1983: Und Microsoft Lizenzen sind da um sonst, oder wie? Unterm Strich wird's mit Linux auch nicht teurer als mit Windows. Deine Steuern sind da also sowieso verbraten. :)
 
@Tumultus: Für Unternehmen sind die Lizenzen wahrlich sehr sehr sehr bescheiden.
Und es bleibt immer der Vorteil, dass sich die Mitarbeiter hinsetzen und einfach loslegen, weil sie eben das gleiche System und Office auch von zu Hause kennen.
 
Ich freue mich sehr über diese Ankündigung und es wird auch klappen wenn keine schwarzen Koffer die Meinung der Politiker ändern wie es in München passiert ist.
 
@SAP0: Du willst also den Mitarbeitern der Münchner Stadt Korruption vorwerfen? Hast du denn irgendeinen Beweis dafür?
 
@Alexmitter: Es ist ein plausibler Grund, warum die Dinge geschehen sind, wie sie geschehen sind.
 
@L_M_A_O: Vielleicht war aber auch Korruption dafür verantwortlich überhaupt erst auf Linux zu wechseln, man weiss es nicht...
 
@PakebuschR: Für MS-Fanboys wie dich dürfte das eine Option sein, für andere nicht.
 
@L_M_A_O: Für Linux Fanboy gilt das selbe., gleiches Recht für alle!^^
 
@Alexmitter: ich kann keine rationellen Gründe erkennen, warum man nach einer Migration das x-fache (ingesamt über 100 Millionen Euro) ausgibt um wieder zurückzurudern. Auch die von der Stadt beauftragte Studie bewertet dies als nicht sinnvoll und schon gar nicht wirtschaftlich. Es ist eine reine politische Entscheidung ohne technischen oder wirtschaftlichen Argumenten.

"Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie"
https://www.golem.de/news/limux-muenchner-stadtrat-ignoriert-selbst-beauftragte-studie-1702-126175.html
 
Zitat, "... oft marktbeherrschender Konzerne", so heißt es in einer Stellungnahme der Kieler Koalitionsfraktionen".

und ziehen ihre Google Androiden aus der Tasche und geben einige Sprachbefehle ein, dabei werden alle Stimmen der Abgeordneten von den Google KI`s in Minuten imitiert und können beliebig vom US Konzern fremdmissbraucht werden.

Auf jedem Microsoft Rechner im Gebäude kommen 5 Google Geräte in der unmittelbaren Umgebung. Eine flächendeckende Video und Akustik Abhörung durch Google Geräte ist hier ein leichtes aber das ist eher nicht ein Problem.

Doppelmoral, ist meine Meinung dazu.
 
Bei z.B. einer Exchange-Server Lizenzprüfung, die alle 1-2 Jahre statt findet können die mal mindestens 700€ an MS abdrücken.

Nutzt man hier z.B. dann auch noch Enterprise-Features wird es deutlich teurer. Leider bekommt man es nicht so leicht mit, dass man Enterprise-Features verwendet. Hierzu muss ein Admin ein Powershellscript laufen lassen :/

Ich schätzte mal in den anderen MS-Produkten sind ähnliche Mechanismen versteckt, wodurch der Lizenzstatus nicht auf dem ersten Blick klar ist.
 
Kann man heute schon sagen: "Der Umstieg wird scheitern"

Warum ?
Im September 2018, wird der Links/Grüne, der uns maßgeblich die DSGVO eingebrockt
hat, Minister für Digitales in Schleswig Holstein. Der Schaden den er in Brüssel angerichtet
hat, reicht also nicht.

https://www.janalbrecht.eu/2018/03/auf-zu-neuen-ufern/

In ein paar Jahren wird sich die Verwaltung Schleswig-Holsteins dann wahrscheinlich
auf Steinzeit-Niveau mit ökologischen Papierzetteln und Bio-Leitz-Ordner befinden.
Denn nur diese sind ja DSGVO-konform. Das wird dann auch mindestens dreimal so
teuer wie heute...weil dann natürlich sehr viele grüne Öko und Gender-Beauftragte
eingestellt werden müssen, um den digitalen USA-Schweinkram im Zaum zu halten

Die Schleswig-Holsteiner können einem jetzt schon leid tun.
 
@Selawi: Ich finde Herr Albrecht hat hervorragende Leistungen in Brüssel gezeigt, sich den Lobbyisten entgegengestellt und ein Gesetz Pro-Bürger geschaffen. Privacy by Default und Privacy by Design sind das Beste, was einem "mir doch alles egal"-Bürger passieren konnte. Eigene Daten müssen zu anderen Plattformen portierbar sein, kostenlose Einsicht was ein Anbieter über einen speichert und Recht auf Löschung dieser, ich finds super.

Aber was findest Du denn falsch an der neuen DSGVO? Was würdest Du anders machen? Konnte aus Deinem Kommentar nichts rauslesen, was nicht passt. Das mit "viele grüne Öko und Gender-Beauftragte" konnte ich hinsichtlich der DSGVO nicht nachvollziehen?
 
Sind die so dumm oder tun sie nur so?! Hat in München schon nicht geklappt......aber scheiß drauf....sind ja nur Steuergelder die hier verbrannt werden
 
dieses Projekt wird, wie viele anderen (über die man nichts in der Presse zu lesen bekommt), ebenfalls am Ende scheitern! Das ganze Problem liegt im ÖD selbst, denn hier müsste man zuerst die erforderlichen (personell wie auch infrastrukurell) schaffen bevor man wieder Millionen an Steuergeldern "verbläst".

Da aber Politiker nur innerhalb ihrer Regierungszeit denken, wird sich daran wohl kaum etwas ändern.
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