Apples iPhone könnte dank neuer Intel-Chips auf Qualcomm verzichten
Es sieht nach einem Ende der jahrelangen Streitigkeiten zwischen Apple und Qualcomm bezüglich der Lizenzgebühren für das iPhone aus: Und zwar sicherlich anders, als sich das Zulieferer Qualcomm gedacht hat, denn er könnte ersetzt werden.
Intels neuer XMM7560 Modem-Chip ist die Lösung für Apples Probleme mit dem Chipgiganten Qualcomm. Seit Jahren streiten sich die Partner immer wieder über die Höhe der Lizenzgebühren, man sah sich auch schon mehrfach vor Gericht. Qualcomm hatte im letzten Jahr sogar ein Verkaufsverbot für iPhones in den USA beantragt, bis der Streit beigelegt ist.
Nun gibt es glaubhafte Berichte, dass die Produktion der neuen Intel-Chips auf Hochtouren läuft, die Massenfertigung ist angelaufen. Damit käme der neue Chip zeitlich genau richtig für den nächsten iPhone-Launch in diesem Herbst. Gerüchte diesbezüglich gab es schon immer einmal wieder, doch die Newsseite AppleInsider" konnte jetzt den Start der Massenfertigung aus glaubwürdigen Quellen bestätigen.
Nun wird spekuliert, dass Apple versucht, seine Abhängigkeit von Qualcomm für Chips erst drastisch zu reduzieren, was auch mit den laufenden Alt-Verträgen zusammenhängen könnte. Bis 2019 wollen sich die iPhone-Macher aber komplett von Qualcomm unabhängig machen.
Laut AppleInsider ist es daher wahrscheinlich, dass, obwohl das neue Intel-Modem in Produktion gegangen ist, Qualcomm in diesem Jahr noch einmal rund 30 Prozent der Modems liefern soll. Zumindest legen das Berichte aus der Zulieferkette nahe. Intel soll schon mit 70 Prozent übernehmen. Denkbar wäre somit, dass Intel in die iPhones kommt und Apple beim iPad noch weiter auf Qualcomm setzt.
Offizielle Bestätigungen dazu gibt es nicht.
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Nun gibt es glaubhafte Berichte, dass die Produktion der neuen Intel-Chips auf Hochtouren läuft, die Massenfertigung ist angelaufen. Damit käme der neue Chip zeitlich genau richtig für den nächsten iPhone-Launch in diesem Herbst. Gerüchte diesbezüglich gab es schon immer einmal wieder, doch die Newsseite AppleInsider" konnte jetzt den Start der Massenfertigung aus glaubwürdigen Quellen bestätigen.
Streitsüchtiger Partner
Intels neues Modem gibt Apple die Möglichkeit, im iPhone und iPad komplett auf Intel umzustellen. Derzeit produzieren Intel und der konkurrierende Chiphersteller Qualcomm Modems, die in Apples Flaggschiff-Produkten verwendet werden, es ist bisher nur eine Frage gewesen, wann Apple sich von dem streitsüchtigen Partner Qualcomm lösen wird.Nun wird spekuliert, dass Apple versucht, seine Abhängigkeit von Qualcomm für Chips erst drastisch zu reduzieren, was auch mit den laufenden Alt-Verträgen zusammenhängen könnte. Bis 2019 wollen sich die iPhone-Macher aber komplett von Qualcomm unabhängig machen.
Laut AppleInsider ist es daher wahrscheinlich, dass, obwohl das neue Intel-Modem in Produktion gegangen ist, Qualcomm in diesem Jahr noch einmal rund 30 Prozent der Modems liefern soll. Zumindest legen das Berichte aus der Zulieferkette nahe. Intel soll schon mit 70 Prozent übernehmen. Denkbar wäre somit, dass Intel in die iPhones kommt und Apple beim iPad noch weiter auf Qualcomm setzt.
Offizielle Bestätigungen dazu gibt es nicht.
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