Realer Diebstahl: Fight Club-Autor entschuldigt sich für Piraterie-Tiraden
Chuck Palahniuk hat die Romanvorlage für David Finchers Kultfilm Fight Club geschrieben und in den vergangenen Jahren hat der Autor immer wieder Tiraden in Richtung der Filesharing-Nutzer abgelassen. Palahniuk war überzeugt, dass diese für seine schwindenden Einnahmen verantwortlich seien. Dafür verantwortlich war aber etwas oder besser gesagt jemand anderes.
Infografik: Gelesen wird noch analog
Piraterie kann zweifellos auch dafür verantwortlich sein, dass Filmemacher, Musiker und Autoren weniger verdienen, manchmal ist Filesharing aber auch nur eine Ausrede oder ein Sündenbock. Laut einem Bericht von TorrentFreak musste Chuck Palahniuk nun seine Meinung von ersterem auf zweiteres ändern bzw. erkannte er, dass er die Falschen beschuldigt hatte.
Nun muss er aber eine Reihe an Entschuldigungen abgeben: "Ich entschuldige mich für das Verdammen meiner Verleger. Ich entschuldige mich für meine Rants über Piraterie. Meine Verleger haben die Tantiemen gezahlt. Piraterie, wenn sie existiert hat, gab es nur in kleinem Ausmaß. Ich entschuldigte mich demütig."
Der Grund für diesen Sinneswandel: Palahniuk wurde bestohlen, allerdings auf eine sehr klassische Weise: Denn wie sich nun herausstellte, wurde er von einem Buchhalter bestohlen. Der 47-jährige Mitarbeiter der renommierten Literatur-Agentur Donadio & Olson hat im Verlauf der Jahre rund 3,4 Millionen Dollar unterschlagen, indem er Tantiemen nur zum Teil oder gar nicht an die Autoren überwiesen hat, berichtet die New York Post.
Palahniuk schreibt, dass er nahezu pleite ist, viele Leute ihm aber seit dem Bekanntwerden dieses Betrugsfalles Hilfe angeboten haben. Das erfülle ihn mit (innerem) Reichtum. Denn der rechtliche Prozess, an sein ihm zustehendes Geld zu kommen, werde viele Jahre brauchen und es ist fraglich, ob er das komplette Geld jemals sehen wird. Viele Leser und Fans haben ihm deshalb Hilfe angeboten. "Ich bedanke mich dafür demütig", so Palahniuk.
Infografik: Gelesen wird noch analog
Piraterie kann zweifellos auch dafür verantwortlich sein, dass Filmemacher, Musiker und Autoren weniger verdienen, manchmal ist Filesharing aber auch nur eine Ausrede oder ein Sündenbock. Laut einem Bericht von TorrentFreak musste Chuck Palahniuk nun seine Meinung von ersterem auf zweiteres ändern bzw. erkannte er, dass er die Falschen beschuldigt hatte.
Wo ist das Geld?
Denn Palahniuk schreibt in einem Blogbeitrag, dass es ein Fakt sei, dass sein Einkommen in den vergangenen Jahren zurückgegangen sei: "Piraterie, haben mir einige Leute gesagt. Oder die Verleger haben eine Krise und zahlen Tantiemen nur langsam aus und das obwohl diese immer wieder versichert haben, dass sie das Geld geschickt haben."Nun muss er aber eine Reihe an Entschuldigungen abgeben: "Ich entschuldige mich für das Verdammen meiner Verleger. Ich entschuldige mich für meine Rants über Piraterie. Meine Verleger haben die Tantiemen gezahlt. Piraterie, wenn sie existiert hat, gab es nur in kleinem Ausmaß. Ich entschuldigte mich demütig."
Der Grund für diesen Sinneswandel: Palahniuk wurde bestohlen, allerdings auf eine sehr klassische Weise: Denn wie sich nun herausstellte, wurde er von einem Buchhalter bestohlen. Der 47-jährige Mitarbeiter der renommierten Literatur-Agentur Donadio & Olson hat im Verlauf der Jahre rund 3,4 Millionen Dollar unterschlagen, indem er Tantiemen nur zum Teil oder gar nicht an die Autoren überwiesen hat, berichtet die New York Post.
Palahniuk schreibt, dass er nahezu pleite ist, viele Leute ihm aber seit dem Bekanntwerden dieses Betrugsfalles Hilfe angeboten haben. Das erfülle ihn mit (innerem) Reichtum. Denn der rechtliche Prozess, an sein ihm zustehendes Geld zu kommen, werde viele Jahre brauchen und es ist fraglich, ob er das komplette Geld jemals sehen wird. Viele Leser und Fans haben ihm deshalb Hilfe angeboten. "Ich bedanke mich dafür demütig", so Palahniuk.
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