Dorothee Bär: Twitter ist für "Politiker, Journalisten und Psychopathen"
Man kann von der CSU halten was man will, die designierte künftige Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, hat zumindest eine Ahnung vom Neuland, auch bekannt als Internet. Die 39-Jährige steht entsprechend im Fokus und in ihren ersten Auftritten als Ministerin machte sie eine nicht ganz so glückliche Figur.
Deutschland bekommt mit der nächsten Regierung eine Digitalministerin. Das ist sicherlich begrüßenswert, denn das Thema Internet und Digitales kann auch politische Rückendeckung vertragen. Auch mit der dazugehörigen Personalie werden die meisten vermutlich leben können, da Dorothee Bär in diesem Themengebiet selbst bei Nicht-Wählern der Union einiges an Ansehen genießt.
Es kam wie es kommen musste: Bär musste sich auf sozialen Medien viel Spott (aber auch Lob) anhören. Dieser war auch Gegenstand eines Interviews mit der Welt am Wochenende und darin zeigte sich Bär durchaus angriffslustig und teilte in Richtung sozialer Medien aus. Die Ministerin meinte, dass die Spötter nicht verstanden hätten, was sie meint.
Zu sozialen Medien hat sie ein gespaltenes Verhältnis: Bär zur Welt: "Auf Twitter sind ohnehin nur Politiker, Journalisten und Psychopathen unterwegs. Eigentlich müsste ich jetzt meinen Twitter-Account löschen. Das würde mein Leben leichter machen." Facebook bezeichnete sie als "Seniorennetzwerk", denn Jüngere wollen nicht mehr auf einem Forum unterwegs sein, "das ihre Eltern und Großeltern cool finden".
Flugtaxis
Bär musste nach ihrer Bestellung natürlich Interviews geben und die Politikerin erlaubte sich gleich zu Beginn ihrer Ministerkarriere einen kleinen Fehltritt. Denn Bär sprach in einem Interview mit dem ZDF Heute Journal von Flugtaxis. Das wäre an sich nichts Schlimmes gewesen, allerdings wurde der Begriff im Kontext des Breitbandausbaus erwähnt, Bär schien damit einer unliebsamen Frage von Moderatorin Marietta Slomka auszuweichen.
Es kam wie es kommen musste: Bär musste sich auf sozialen Medien viel Spott (aber auch Lob) anhören. Dieser war auch Gegenstand eines Interviews mit der Welt am Wochenende und darin zeigte sich Bär durchaus angriffslustig und teilte in Richtung sozialer Medien aus. Die Ministerin meinte, dass die Spötter nicht verstanden hätten, was sie meint.
Zu sozialen Medien hat sie ein gespaltenes Verhältnis: Bär zur Welt: "Auf Twitter sind ohnehin nur Politiker, Journalisten und Psychopathen unterwegs. Eigentlich müsste ich jetzt meinen Twitter-Account löschen. Das würde mein Leben leichter machen." Facebook bezeichnete sie als "Seniorennetzwerk", denn Jüngere wollen nicht mehr auf einem Forum unterwegs sein, "das ihre Eltern und Großeltern cool finden".
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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