Xiaomi Redmi Note 5 (Pro):
Günstige Phablets mit bis zu 6 GB RAM
Der chinesische Hersteller Xiaomi hat mit dem Redmi Note 5 und Redmi Note 5 Pro zwei neue, günstige Smartphones im Phablet-Stil mit fast sechs Zoll großen Displays vorgestellt. Mit den neuen Modellen will man an den enormen Erfolg der Vorgänger anknüpfen, die in einigen Regionen extrem beliebt waren.
Xiaomi fährt beim Redmi Note 5 eine zweigeteilte Strategie. Während das normale Modell optisch und technisch nur eine Evolution des Vorgängers ist, will die Pro-Version mit einigen Highlights glänzen. Dazu setzt Xiaomi auf die Integration einer im unteren Preissegment noch nie dagewesenen Menge Arbeitsspeicher und eine Dual-Kamera-Einheit, die zumindest äußerlich der des Apple iPhone X sehr ähnlich sieht.
Xiaomi Redmi Note 5 soll Indien erobern
Im Xiaomi Redmi Note 5 steckt wie bisher der Qualcomm Snapdragon 625 Octacore-SoC, welcher mit bis zu 2,02 Gigahertz arbeitet und mit drei oder vier Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 32 bzw. 64 GB internem Flash-Speicher kombiniert wird. Die bisher erhältliche Basisvariante mit zwei GB RAM entfällt.
Xiaomi Redmi Note 5 Pro: 6 GB RAM für gut 200 Euro
Neben der gesteigerten Leistung bringt das Redmi Note 5 Pro auf Wunsch auch besonders viel Arbeitsspeicher mit. Neben einer Variante mit vier Gigabyte RAM wird es erstmals auch eine Ausgabe mit ganzen sechs Gigabyte Arbeitsspeicher geben. Grundsätzlich sind außerdem 64 GB Flash-Speicher auf eMMC-Basis an Bord.
Bei den Kameras unterscheiden sich die beiden Note 5-Modelle wieder deutlich. Während die Basisversion mit einem einzelnen 12-Megapixel-Sensor mit 1,25 Mikrometern Pixelgröße und F/2.2-Blende daherkommt, wird diese beim Pro-Modell um einen zusätzlichen 5-Megapixel-Sensor ergänzt, der eine F/2.0-Blende bietet.
Auf der Front ist die Kamera das normalen Redmi Note 5 ebenso normal: sie bietet recht magere fünf Megapixel und einen LED-Blitz. Das Redmi Note 5 Pro hat hingegen einen deutlich leistungsfähigeren Sony IMX376-Sensor auf der Front verbaut, der mit ganzen 20 Megapixeln arbeitet und ebenfalls einen eigenen LED-Blitz mitbringt.
Ebenfalls etwas enttäuschend ist der Umstand, dass Xiaomi noch immer Android 7.1.x "Nougat" in Verbindung mit der hauseigenen MIUI 9 einsetzt. Zwar hat man die eigene Oberfläche inzwischen auf den neuesten Stand gebracht, die von Xiaomi genutzten Android-Versionen entsprechen jedoch keineswegs mehr dem aktuellen Standard, schließlich erschien Android 8.0 "Oreo" schon vor über einem halben Jahr.
Ungewöhnlicherweise hat Xiaomi seine beiden neuesten Smartphones nicht etwa in seiner Heimat China präsentiert, sondern in Indien. Dort war das Redmi Note 4 im letzten Jahr das meist verkaufte Smartphone überhaupt, weshalb man nun auch den Subkontinent als Launch-Markt für das Redmi Note 5 und Note 5 Pro wählte. Der Verkauf beginnt dort bereits ab dem 22. Februar.
Für das Xiaomi Redmi Note 5 werden in der Basisversion umgerechnet nur 125 Euro fällig. Für die Ausgabe mit mehr Speicher verlangt der Hersteller gut 150 Euro. Beim Xiaomi Redmi Note 5 Pro geht es bei 176 Euro los, während die Spitzenversion mit sechs GB RAM für gut 214 Euro über die indischen Ladentheken gehen soll. Ob und wann die neuen Geräte in Ländern außerhalb Indiens starten sollen, ist bisher unklar.
Xiaomi Redmi Note 5 soll Indien erobern
18:9-Displays jetzt auch bei der Redmi Note-Serie Standard
Auf den ersten Blick stechen vor allem die großen Bildschirme ins Auge, denn Xiaomi nutzt sowohl im Xiaomi Redmi Note 5 als auch im Redmi Note 5 Pro jeweils ein 5,99 Zoll großes IPS-Panel mit 2160x1080 Pixeln Auflösung. Der Bildschirm ist somit im 18:9-Format gehalten und soll dafür sorgen, dass die neuen Modelle genauso gut in der Hand liegen wie Geräte mit 5,5-Zoll-Display, gleichzeitig aber 12,5 Prozent mehr Bildschirmfläche bieten.Im Xiaomi Redmi Note 5 steckt wie bisher der Qualcomm Snapdragon 625 Octacore-SoC, welcher mit bis zu 2,02 Gigahertz arbeitet und mit drei oder vier Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 32 bzw. 64 GB internem Flash-Speicher kombiniert wird. Die bisher erhältliche Basisvariante mit zwei GB RAM entfällt.
Redmi Note 5 Pro weltweit erstes Smartphone mit Snapdragon 636
Das Xiaomi Redmi Note 5 Pro ist hingegen technisch auf einem neueren Stand. So ist es das erste Smartphone weltweit, das mit dem kürzlich neu vorgestellten Qualcomm Snapdragon 636 auf den Markt kommt. Der Chip bietet jeweils vier Qualcomm Kryo 260 Cores mit 1,8 bzw. 2,2 Gigahertz sowie eine Adreno 509 GPU und das Snapdragon X12 Modem, welches im Downstream bis zu 600 MBit/s erreicht.
Xiaomi Redmi Note 5 Pro: 6 GB RAM für gut 200 Euro
Neben der gesteigerten Leistung bringt das Redmi Note 5 Pro auf Wunsch auch besonders viel Arbeitsspeicher mit. Neben einer Variante mit vier Gigabyte RAM wird es erstmals auch eine Ausgabe mit ganzen sechs Gigabyte Arbeitsspeicher geben. Grundsätzlich sind außerdem 64 GB Flash-Speicher auf eMMC-Basis an Bord.
Bei den Kameras unterscheiden sich die beiden Note 5-Modelle wieder deutlich. Während die Basisversion mit einem einzelnen 12-Megapixel-Sensor mit 1,25 Mikrometern Pixelgröße und F/2.2-Blende daherkommt, wird diese beim Pro-Modell um einen zusätzlichen 5-Megapixel-Sensor ergänzt, der eine F/2.0-Blende bietet.
Auf der Front ist die Kamera das normalen Redmi Note 5 ebenso normal: sie bietet recht magere fünf Megapixel und einen LED-Blitz. Das Redmi Note 5 Pro hat hingegen einen deutlich leistungsfähigeren Sony IMX376-Sensor auf der Front verbaut, der mit ganzen 20 Megapixeln arbeitet und ebenfalls einen eigenen LED-Blitz mitbringt.
Xiaomi verbaut riesige 4000mAh-Akkus, lädt diese aber langsam
Bei beiden neuen Redmi Note 5-Varianten verbaut Xiaomi Akkus mit jeweils 4000mAh, die für sehr ordentliche Laufzeiten sorgen dürften. Die Energieversorgung erfolgt allerdings lediglich mit maximal 10 Watt, so dass es mehr als zwei Stunden dauern dürfte, bis die Stromspeicher jeweils gefüllt sind.Ebenfalls etwas enttäuschend ist der Umstand, dass Xiaomi noch immer Android 7.1.x "Nougat" in Verbindung mit der hauseigenen MIUI 9 einsetzt. Zwar hat man die eigene Oberfläche inzwischen auf den neuesten Stand gebracht, die von Xiaomi genutzten Android-Versionen entsprechen jedoch keineswegs mehr dem aktuellen Standard, schließlich erschien Android 8.0 "Oreo" schon vor über einem halben Jahr.
Ungewöhnlicherweise hat Xiaomi seine beiden neuesten Smartphones nicht etwa in seiner Heimat China präsentiert, sondern in Indien. Dort war das Redmi Note 4 im letzten Jahr das meist verkaufte Smartphone überhaupt, weshalb man nun auch den Subkontinent als Launch-Markt für das Redmi Note 5 und Note 5 Pro wählte. Der Verkauf beginnt dort bereits ab dem 22. Februar.
Für das Xiaomi Redmi Note 5 werden in der Basisversion umgerechnet nur 125 Euro fällig. Für die Ausgabe mit mehr Speicher verlangt der Hersteller gut 150 Euro. Beim Xiaomi Redmi Note 5 Pro geht es bei 176 Euro los, während die Spitzenversion mit sechs GB RAM für gut 214 Euro über die indischen Ladentheken gehen soll. Ob und wann die neuen Geräte in Ländern außerhalb Indiens starten sollen, ist bisher unklar.
| | Xiaomi Redmi Note 5 | Xiaomi Redmi Note 5 Pro |
|---|---|---|
| Display | 5,99 Zoll, 2160x1080 Pixel, LTPS-Panel | 5,99 Zoll, 2160x1080 Pixel, LTPS-Panel |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 625, 4x 1,8 GHz + 4x 2,02 GHz ARM Cortex-A53 | Qualcomm Snapdragon 636, 4x 1,8 GHz + 4x 2,2 GHz Kryo 260 |
| Arbeitsspeicher | 3/4 Gigabyte | 4/6 Gigabyte |
| Interner Flash-Speicher | 32/64 Gigabyte | 64 Gigabyte |
| Grafikeinheit | Qualcomm Adreno 506 | Qualcomm Adreno 509 |
| Kamera | 12 MP, 1,25 Mikrometer Pixelgröße | 12 MP Sony IMX486 + 5 MP Samsung |
| Frontkamera | 5 MP | 20 MP Sony IMX376 |
| Akku | 4000mAh, 5V/2A | 4000mAh, 5V/2A |
| Gewicht | 180 Gramm | 181 Gramm |
| Maße | 158,5 x 75,45 x 8.05 mm | 158.6 x 75.4 x 8.05 mm |
| Preis | ca. 125 / 150 Euro | ca. 176 / 214 Euro |
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