1,5 Milliarden Euro für Apps:
Deutsche lieben vor allem In-App-Angebote
Beim Umsatz mit Apps kann die Branche in Deutschland in den letzten Jahren einen echten Boom verzeichnen. Im letzten Jahr wurde dann erstmals die 1,5-Milliarden-Marke geknackt, Deutsche geben ihr Geld dabei fast ausschließlich für In-App-Angebote aus.
Auch 2017: Wachsende Umsätze...
...und Download-Zahlen
Wie auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance errechnet wurde, konnten 2017 mit Apps für Smartphones und Tablets in Deutschland 1,5 Milliarden Euro umgesetzt werden - zum Vergleich: Im Jahr 2014 lag dieser Wert noch bei rund 909 Millionen, 2015 dann schon bei 1,3 Milliarden. Allerdings ist hier auch ein Negativtrend zu erkennen: Während sich der Umsatz zwischen 2014 und 2015 um 42 Prozent steigerte, wuchs er zwischen 2016 und 2017 nur noch um vier Prozent.
Mit einem Blick auf die letzten Jahre zeigt sich hier natürlich auch ein allgemeiner Trend in der App-Entwicklung: Immer mehr Anwendungen setzen darauf, dass Nutzer nach dem kostenlosen Download Gefallen an In-App-Angeboten finden. Für Apps, die zunächst einen Kaufpreis haben, scheint in diesem Markt immer weniger Platz.
Der deutsche App-Markt wächst in den letzten Jahren nicht mehr so stark
Der Branchenverband Bitcom liefert mit seiner aktuellen Analyse zu den Umsätzen mit mobilen Anwendungen für Smartphones oder Tablets wieder einmal einen Einblick, wie sich die Branche in den letzten Jahren entwickelt hat und mit welchen Angeboten die Entwickler ihre deutschen Nutzer dazu bewegen, für Apps Geld auszugeben. Dabei setzten sich 2017 die schon bisher dominanten Trends fort: Der Umsatz der Branche wächst weiter und Deutsche zahlen fast nur für In-App-Angebote.
Auch 2017: Wachsende Umsätze...
...und Download-Zahlen
Wie auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance errechnet wurde, konnten 2017 mit Apps für Smartphones und Tablets in Deutschland 1,5 Milliarden Euro umgesetzt werden - zum Vergleich: Im Jahr 2014 lag dieser Wert noch bei rund 909 Millionen, 2015 dann schon bei 1,3 Milliarden. Allerdings ist hier auch ein Negativtrend zu erkennen: Während sich der Umsatz zwischen 2014 und 2015 um 42 Prozent steigerte, wuchs er zwischen 2016 und 2017 nur noch um vier Prozent.
Wenn die Deutschen bezahlen, dann nicht beim Kauf, sondern in der App
Laut der Analyse wurden in Deutschland aus den zwei größten App Stores für Android und iOS im letzten Jahr 1,8 Milliarden Apps heruntergeladen. Die Zahlen zeigen dabei deutlich, dass kostenpflichtige Apps bei den Kunden hierzulande kaum Anklang finden:- 1,2 Milliarden Euro (79 Prozent) des App-Umsatzes werden über kostenpflichtige Angebote innerhalb der App erzielt, etwa für die Erweiterung von Spielen.
- 232 Millionen Euro (15 Prozent) können per Werbung eingespielt werden.
- 91 Millionen (6 Prozent) entfallen auf Umsätze, die mit dem App-Kaufpreis erzielt werden.
Mit einem Blick auf die letzten Jahre zeigt sich hier natürlich auch ein allgemeiner Trend in der App-Entwicklung: Immer mehr Anwendungen setzen darauf, dass Nutzer nach dem kostenlosen Download Gefallen an In-App-Angeboten finden. Für Apps, die zunächst einen Kaufpreis haben, scheint in diesem Markt immer weniger Platz.
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