Telekom: Flächendeckendes 5G zuerst bei der wichtigen US-Tochter
Rein finanziell ist die USA längst zum wichtigsten Markt der Deutschen Telekom geworden. Und die Kunden der US-Tochter werden wohl auch zuerst in den Genuss der nächsten Mobilfunk-Generation kommen. 2020 will man landesweit mit einer 5G-Infrastruktur an den Start gehen können.
Die Grundlagen für die Pläne sind seit Neuestem vorhanden: T-Mobile USA hatte bei der Versteigerung von Funklizenzen kürzlich fast 8 Milliarden Dollar investiert und dafür Nutzungsrechte im 600-Megahertz-Spektrum erhalten. Vorübergehend wird dies für eine Verbesserung der LTE-Qualität und -Abdeckung eingesetzt, bald werde man das Potenzial aber auch für den Aufbau des 5G-Netzes verwenden.
John Legere, der Chef der US-Tochter der Telekom, kündigte dabei an, im Jahr 2019 mit dem Aufbau des 5G-Netzes beginnen zu wollen. Bereits ein Jahr später will das Unternehmen seinen Kunden dann ermöglichen, dass sie sich landesweit in 5G-Funkzellen einbuchen können. Neben dem 600-Megahertz-Band will man hierfür auch die Spektren um 28 und 39 Gigahertz einsetzen.
Die kommende Mobilfunk-Generation soll nicht einfach nur noch höhere Bandbreiten bereitstellen. Auch die Latenzen sollen weiter sinken. Hinzu kommen zusätzliche Kapazitäten, die es erlauben sollen, dass auch zahlreiche IoT-Geräte mit kleinerem Bandbreiten-Bedarf dauerhaft angebunden sein können.
John Legere, der Chef der US-Tochter der Telekom, kündigte dabei an, im Jahr 2019 mit dem Aufbau des 5G-Netzes beginnen zu wollen. Bereits ein Jahr später will das Unternehmen seinen Kunden dann ermöglichen, dass sie sich landesweit in 5G-Funkzellen einbuchen können. Neben dem 600-Megahertz-Band will man hierfür auch die Spektren um 28 und 39 Gigahertz einsetzen.
Lieferanten stehen fest
Den Angaben zufolge handelt es sich dabei nicht einfach nur um die internen Wunsch-Planungen des Netzbetreibers, sondern auch mit den Ausrüstern sollen bereits entsprechende Abkommen geschlossen worden sein. Ericsson und Nokia werden demnach das Equipment liefern, das für den Ausbau des Netzes benötigt wird. Andere Anbieter kommen im Grunde auch nicht in Frage - an größeren Ausrüstern gibt es inzwischen eigentlich nur noch Huawei, doch unterliegt das chinesische Unternehmen Restriktionen, die einen Einsatz seiner Produkte in kritischen US-Infrastrukturen quasi unmöglich machen.Die kommende Mobilfunk-Generation soll nicht einfach nur noch höhere Bandbreiten bereitstellen. Auch die Latenzen sollen weiter sinken. Hinzu kommen zusätzliche Kapazitäten, die es erlauben sollen, dass auch zahlreiche IoT-Geräte mit kleinerem Bandbreiten-Bedarf dauerhaft angebunden sein können.
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