Millionenstadt Shenzhen: Alle Busse jetzt elektrisch - bald auch die Taxis
In der chinesischen Millionenmetropole, aus der fast alle Elektronikprodukte dieser Welt oder zumindest viele darin verbaute Komponenten stammen, fahren ab sofort alle Busse des öffentlichen Nahverkehrs elektrisch. Die Stadt gab bekannt, dass jetzt sämtliche Fahrzeuge der in ihrem Auftrag fahrenden Busflotten elektrifiziert worden seien.
Wie die Stadtregierung von Shenzhen über ihre Website bekannt gab, hat man als erste Stadt weltweit 100 Prozent der Busse im öffentlichen Nahverkehr vollständig auf elektrische Antriebstechnik umgerüstet. Nach aktuellen Stand sind genau 16359 elektrisch angetriebene Busse in Shenzhen im Einsatz. Das Projekt hatte vor einigen Jahren begonnen und wurde unter anderem mit hunderten Millionen Euro an Zuschüssen unterstützt.
Um die zahllosen Elektrobusse mit Energie zu versorgen, wurden gut 500 zentrale Ladestationen geschaffen. Insgesamt stehen so rund 8000 Ladesäulen zur Verfügung, über die die Akkus der Busse geladen werden können. An einem zentralen Standort wurden im September 30 Ladesäulen aufgestellt, die nun innerhalb eines Tages rund 300 Busse laden sollen. Pro Fahrzeug vergehen dafür rund zwei Stunden, bis die Akkus wieder voll geladen sind.
Für Shenzhen ist es mit der vollständigen Umstellung seiner Busflotte auf Elektrofahrzeuge aber noch nicht getan. Innerhalb der nächsten Jahre sollen nämlich auch sämtliche Taxis der Stadt auf elektrische Antriebe umgestellt werden. Bisher fahren bereits 12518 Taxis in Shenzhen, die vollständig mit elektrischer Energie angetrieben werden. Noch entspricht dies aber "nur" 62,5 Prozent der gesamten Taxiflotte der Stadt.
Bis spätestens 2020 soll auch die verbleibende Taxiflotte vollständig umgestellt werden, wofür die Stadtregierung aktuell gegenüber den örtlichen Taxibetreibern wirbt. Noch 2018 werden dazu unter anderem 500 verbleibende Fahrzeuge, die in den zentralen Bezirken noch mit Benzinmotoren im Einsatz sind, durch neue Modelle ersetzt. Aktuell ist geplant, dass man die Umstellung noch vor dem Jahr 2020 komplett abschließt.
Bei der Umstellung auf elektrisch betriebene Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr geht es der Stadt Shenzhen nach eigenen Angaben vor allem um die Verbesserung der Luftqualität. Innerhalb eines Jahres könne man dadurch 1,35 Millionen Tonnen an Kohlendioxid-Emmissionen einsparen. Zudem würden die neuen Busse mit knapp 73 Prozent weniger Energie auskommen als die bisher genutzte Flotte aus Diesel-Bussen.
Ein weiterer Vorteil sei die Reduzierung des Lärms, da es nun zum Beispiel an den zentralen Busbahnhöfen deutlich ruhiger zugehe, während die Busse ankommen oder abfahren. Shenzhen bildet mit seinen gut 11 Millionen Einwohnern den Mittelpunkt einer der großen Metropolregionen im Südosten Chinas. Seit 1990, als nur gut eine Million Menschen in Shenzhen ansässig waren, hat sich die Zahl der Einwohner mehr als verzehnfacht.
Um die zahllosen Elektrobusse mit Energie zu versorgen, wurden gut 500 zentrale Ladestationen geschaffen. Insgesamt stehen so rund 8000 Ladesäulen zur Verfügung, über die die Akkus der Busse geladen werden können. An einem zentralen Standort wurden im September 30 Ladesäulen aufgestellt, die nun innerhalb eines Tages rund 300 Busse laden sollen. Pro Fahrzeug vergehen dafür rund zwei Stunden, bis die Akkus wieder voll geladen sind.
Für Shenzhen ist es mit der vollständigen Umstellung seiner Busflotte auf Elektrofahrzeuge aber noch nicht getan. Innerhalb der nächsten Jahre sollen nämlich auch sämtliche Taxis der Stadt auf elektrische Antriebe umgestellt werden. Bisher fahren bereits 12518 Taxis in Shenzhen, die vollständig mit elektrischer Energie angetrieben werden. Noch entspricht dies aber "nur" 62,5 Prozent der gesamten Taxiflotte der Stadt.
Bis spätestens 2020 soll auch die verbleibende Taxiflotte vollständig umgestellt werden, wofür die Stadtregierung aktuell gegenüber den örtlichen Taxibetreibern wirbt. Noch 2018 werden dazu unter anderem 500 verbleibende Fahrzeuge, die in den zentralen Bezirken noch mit Benzinmotoren im Einsatz sind, durch neue Modelle ersetzt. Aktuell ist geplant, dass man die Umstellung noch vor dem Jahr 2020 komplett abschließt.
Bei der Umstellung auf elektrisch betriebene Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr geht es der Stadt Shenzhen nach eigenen Angaben vor allem um die Verbesserung der Luftqualität. Innerhalb eines Jahres könne man dadurch 1,35 Millionen Tonnen an Kohlendioxid-Emmissionen einsparen. Zudem würden die neuen Busse mit knapp 73 Prozent weniger Energie auskommen als die bisher genutzte Flotte aus Diesel-Bussen.
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