Samsung Galaxy S8: 'Oreo'-Update sperrt Desktop-Docks von Dritten aus
Wer das Samsung Galaxy S8, S8 Plus oder Note8 sein Eigen nennt, hat mit der Samsung DeX Station die Möglichkeit, das Gerät auch an einem großen externen Monitor wie eine Art Desktop-PC zu betreiben. Bisher konnte man dafür auch einige Docks und Adapter von Drittherstellern nutzen, doch jetzt will Samsung offenbar durchgreifen und diese Option deaktivieren.
Samsung hat gestern Abend mit der Auslieferung der vierten offiziellen Betaversion von Android 8.0 "Oreo" für das Galaxy S8 begonnen. Diese bringt natürlich eine Vielzahl von begrüßenswerten Neuerungen mit, die den Nutzern des aktuellen Samsung-Topmodells entgegenkommen. Wer jedoch das sogenannte Samsung Desktop eXperience (DeX) nutzt, ohne dabei die offizielle Samsung DeX Station zu verwenden, schaut nun wohl in die Röhre.
HP LapDock als Ersatz für die Samsung DeX Station - bald nicht mehr möglich?
Wie XDA Developers unter Berufung auf Berichte von betroffenen Nutzern aus seinem Forum meldet, hat Samsung offenbar die DeX-Funktion in seiner Variante von Android 8.0, dem sogenannten Samsung Experience 9.0, so verändert, dass die Display-Docks und Adapter von Drittherstellern nicht mehr kompatibel sind. Einige findige Anwender hatten zum Beispiel das HP LapDock des HP Elite X3 kurzerhand zum Laptop-Dock für ihr Samsung-Smartphone mit Android umfunktioniert, was bis dato auch einigermaßen reibungslos funktionierte.
Statt wie bisher beim Anschluss an ein Dock den Desktop-Modus mit seiner für Multitasking-Aufgaben angepassten Oberfläche zu starten, wird seit dem Upgrade auf die Samsung Experience 9.0 Beta 4 nur noch eine Spiegelung der Inhalte des Smartphone-Displays vorgenommen. Warum sich Samsung zu einem solchen Schritt entschlossen hat, ist derzeit noch unklar, da bisher kein Statement des Unternehmens zu dem Thema vorliegt.
Normalerweise wird für die Verwendung des Desktop Experience die DeX Station benötigt, die zwar beim Verkaufsstart einigen Angeboten für Vorbesteller beilag, eigentlich aber nur als Zubehörteil mit einer Preisempfehlung von 149 Euro erhältlich ist (im WinFuture Preisvergleich ab 59 Euro). Die DeX Station unterscheidet sich von den Docks anderer Anbieter vor allem dadurch, dass zur Kühlung des angeschlossenen Smartphones ein kleiner aber eben doch hörbarer Lüfter in das offizielle Dock integriert wurde. Vielleicht will Samsung durch das Aussperren der Zubehörprodukte von Drittanbietern also schlichtweg "ein optimales Nutzungserlebnis" sicherstellen, wie es in der Branche gern genannt wird.
HP LapDock als Ersatz für die Samsung DeX Station - bald nicht mehr möglich?
Wie XDA Developers unter Berufung auf Berichte von betroffenen Nutzern aus seinem Forum meldet, hat Samsung offenbar die DeX-Funktion in seiner Variante von Android 8.0, dem sogenannten Samsung Experience 9.0, so verändert, dass die Display-Docks und Adapter von Drittherstellern nicht mehr kompatibel sind. Einige findige Anwender hatten zum Beispiel das HP LapDock des HP Elite X3 kurzerhand zum Laptop-Dock für ihr Samsung-Smartphone mit Android umfunktioniert, was bis dato auch einigermaßen reibungslos funktionierte.
Statt wie bisher beim Anschluss an ein Dock den Desktop-Modus mit seiner für Multitasking-Aufgaben angepassten Oberfläche zu starten, wird seit dem Upgrade auf die Samsung Experience 9.0 Beta 4 nur noch eine Spiegelung der Inhalte des Smartphone-Displays vorgenommen. Warum sich Samsung zu einem solchen Schritt entschlossen hat, ist derzeit noch unklar, da bisher kein Statement des Unternehmens zu dem Thema vorliegt.
Normalerweise wird für die Verwendung des Desktop Experience die DeX Station benötigt, die zwar beim Verkaufsstart einigen Angeboten für Vorbesteller beilag, eigentlich aber nur als Zubehörteil mit einer Preisempfehlung von 149 Euro erhältlich ist (im WinFuture Preisvergleich ab 59 Euro). Die DeX Station unterscheidet sich von den Docks anderer Anbieter vor allem dadurch, dass zur Kühlung des angeschlossenen Smartphones ein kleiner aber eben doch hörbarer Lüfter in das offizielle Dock integriert wurde. Vielleicht will Samsung durch das Aussperren der Zubehörprodukte von Drittanbietern also schlichtweg "ein optimales Nutzungserlebnis" sicherstellen, wie es in der Branche gern genannt wird.
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