NASA: Mensch kann mit KI bei Drohnensteuerung nicht mithalten
Autonomes Fahren ist nicht der einzige Bereich, an dem Wissenschaftler zur Zeit intensiv forschen. Auch bei der Computersteuerung von Drohnen scheint es rasant voranzugehen. Die NASA konnte in einem neuen Experiment nun zeigen, dass eine KI-gesteuerte Drohne bereits jetzt menschlichen Piloten überlegen ist.
Bei einem Wettrennen trat ein von der NASA für Raumschiffe entwickelter, sichtbasierter Flugalgorithmus gegen den professionellen Drohnen-Piloten Ken Loo an. Den Test-Parcours mit Hindernissen konnte Loo mit 11,9 Sekunden zwar um zwei Sekunden leicht schneller als die Drohne absolvieren. Was die Gleichmäßigkeit und Stabilität beim Flug betrifft, schnitt die automatisch gesteuerte Drohne deutlich besser ab.
Dem Menschen überlegen
Unter anderem sei die Computersteuerung sehr viel besser in der Lage, von hohen auf langsamere Geschwindigkeiten abzubremsen und könne auch mit plötzlichen Beeinträchtigungen besser umgehen. Zudem falle bei autonomen Drohnen der Müdigkeitsfaktor weg. Bei dem mit nur 11-13 Sekunden beanspruchenden Drohnenparcours handelte es sich ja immerhin um eine sehr kurze Zeit, während der sich der menschliche Testpilot konzentrieren musste. Laut Ken Loo wies die Rennstrecke einen für ihn bislang nicht gekannten Schwierigkeitsgrad auf, und er wies darauf hin, dass er seine Konzentrationsfähigkeit auf diesem hohen Niveau nicht sehr lange halten könne.Die Roboter-Drohnen kommen
Während die automatisierten Drohnen im NASA-Experiment auf Videotechnik setzten, kommt bei aktuellen automatischen Drohnen im Zivilbereich bislang fast ausschließlich GPS-Technik zum Einsatz. Dabei dürfte es sich allerdings nur um eine technische Zwischenstufe handeln und in naher Zukunft dürften beide Technologien in Drohnen zum Einsatz kommen. Unternehmen wie das von Microsoft mitfanzierte Airobotics wittern dabei das ganz große Geschäft.
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