47 Mrd. Dollar: Apple wäre der größte "Profiteur" der US-Steuerreform
US-Präsident Donald Trump hat vor kurzem einen wichtigen innenpolitischen Erfolg feiern können und seine Steuerreform auf den Weg gebracht. Diese konnte er knapp durch den Senat bringen, damit ist das Paket seiner Einführung ein gutes Stück nähergekommen. Profitieren werden davon vor allem Reiche und das betrifft nicht nur Personen.
Apple-Chef Tim Cook gilt nicht gerade als Verbündeter oder gar Freund von US-Präsident Donald Trump, dennoch könnte der kalifornische Konzern unter Umständen auch froh sein, dass der Republikaner an der Macht ist. Denn der Konzern dürfte vom Steuerpaket, das am Samstag mit 51 zu 49 Stimmen durch den US-Senat gekommen ist, profitieren.
Würde der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino dieses Geld zum derzeitigen Unternehmenssteuersatz von 35 Prozent zurückführen, dann müsste Apple 78,6 Milliarden Dollar an Steuer zahlen. Nach einer Absegnung der Steuerreform würde dieser Betrag auf 31,4 Milliarden Dollar sinken, da der Satz laut Financial Times künftig bei nicht mehr als 14,5 Prozent liegen dürfte.
Ob Apple über die Steuerreform tatsächlich so glücklich sein wird, ist aber dennoch fraglich. Denn die aktuellen Entwürfe sehen vor, dass Apple diese Steuern auch dann zahlen müsste, wenn das Geld im Ausland bleibt, was wohl auch für vergangene Einnahmen gilt.
Diese Summen beruhen aktuell nur auf Schätzungen, die Zahl von 252 Milliarden Dollar hat die Rating-Agentur Moody's erhoben. Der Betrag ist natürlich gewaltig, laut Fortune ist das etwa ein Fünftel dessen, was US-Unternehmen an Werten im Ausland haben - und zwar alle zusammengerechnet.
Schätzungen
Denn laut aktuellen Berechnungen bzw. Schätzungen würde Apple satte 47 Milliarden Dollar an Steuern sparen und wäre das Unternehmen, das am meisten von den Plänen profitiert. Konkret geht es hier um 252 Milliarden Dollar an Geld und Investitionen, die Apple im Ausland hat.Würde der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino dieses Geld zum derzeitigen Unternehmenssteuersatz von 35 Prozent zurückführen, dann müsste Apple 78,6 Milliarden Dollar an Steuer zahlen. Nach einer Absegnung der Steuerreform würde dieser Betrag auf 31,4 Milliarden Dollar sinken, da der Satz laut Financial Times künftig bei nicht mehr als 14,5 Prozent liegen dürfte.
Ob Apple über die Steuerreform tatsächlich so glücklich sein wird, ist aber dennoch fraglich. Denn die aktuellen Entwürfe sehen vor, dass Apple diese Steuern auch dann zahlen müsste, wenn das Geld im Ausland bleibt, was wohl auch für vergangene Einnahmen gilt.
Diese Summen beruhen aktuell nur auf Schätzungen, die Zahl von 252 Milliarden Dollar hat die Rating-Agentur Moody's erhoben. Der Betrag ist natürlich gewaltig, laut Fortune ist das etwa ein Fünftel dessen, was US-Unternehmen an Werten im Ausland haben - und zwar alle zusammengerechnet.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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