Windows 10 Mobile ist tot:
Microsoft-Chef beklagt mangelndes Interesse
Nachdem Microsoft-Manager Joe Belfiore in der letzten Woche erstmals aussprach, was die Redmonder bisher nie klar sagen wollten, hat nun auch Microsoft-Chef Satya Nadella klargemacht, dass man schlichtweg keine Chancen für Windows 10 Mobile im Smartphone-Markt mehr sah.
Wie Nadella laut OnMSFT anlässlich des GeekWire Summit 2017 in Seattle zu Protokoll gab, habe man schlichtweg nicht den nötigen Marktanteil, um ein weiteres Engagement im Smartphone-Markt mit eigener Hardware zu rechtfertigen. Die Verbraucher hätten die Wahl getroffen - weshalb man eben keine Marktanteile erlangen konnte. Ohne einen gewissen Marktanteil könne Microsoft keine weitere Investitionen in Smartphone-Hardware vornehmen.
Siehe auch: Prototyp: Neue Fotos zeigen fast randloses Windows Phone von 2014
Das Unternehmen könnte schlichtweg nicht als dritter Ökosystem-Anbieter im Smartphone-Markt bestehen, wenn man keinen Marktanteil vorweisen und auf diese Weise das Interesse von Software-Entwicklern wecken kann, so das nüchterne Fazit des CEOs. Stattdessen will man sich künftig darauf konzentrieren, die eigene Software auch für Apples iOS und Googles Android anzubieten, um auf diese Weise Kunden zu erreichen.
Als Beispiel für diese bewährte Strategie verwies Nadella auf Microsoft Office, das bei seiner Einführung auch zuerst nur für Apples Mac erhältlich war, bevor später auch eine Variante für Windows Einzug hielt. Einzig bei Enterprise-Kunden werde Windows 10 Mobile in der näheren Zukunft noch eine Rolle spielen, weshalb man weiter für die Versorgung mit Software in diesem Bereich sorgen will. Gemeint ist damit wohl, dass das mobile Windows noch einige Jahre mit Updates versorgt wird, um so im Unternehmenskontext weiter einsetzbar zu bleiben.
Neue Hardware auf Basis von Windows 10 Mobile in seiner bisherigen Form wird es somit also definitiv nicht mehr geben - was eigentlich schon lange klar war, auch wenn Microsoft sich bis zur letzten Woche weigerte, die harte Realität auch einzugestehen. Als es in dem Gespräch auf der Veranstaltung später auch im Surface-Produkte ging, versprach Nadella lediglich, dass man "viele spannende Dinge" plant, wollte aber keine näheren Angaben machen, bevor er nicht die entsprechende Hardware zeigen könne.
Siehe auch: Prototyp: Neue Fotos zeigen fast randloses Windows Phone von 2014
Das Unternehmen könnte schlichtweg nicht als dritter Ökosystem-Anbieter im Smartphone-Markt bestehen, wenn man keinen Marktanteil vorweisen und auf diese Weise das Interesse von Software-Entwicklern wecken kann, so das nüchterne Fazit des CEOs. Stattdessen will man sich künftig darauf konzentrieren, die eigene Software auch für Apples iOS und Googles Android anzubieten, um auf diese Weise Kunden zu erreichen.
Als Beispiel für diese bewährte Strategie verwies Nadella auf Microsoft Office, das bei seiner Einführung auch zuerst nur für Apples Mac erhältlich war, bevor später auch eine Variante für Windows Einzug hielt. Einzig bei Enterprise-Kunden werde Windows 10 Mobile in der näheren Zukunft noch eine Rolle spielen, weshalb man weiter für die Versorgung mit Software in diesem Bereich sorgen will. Gemeint ist damit wohl, dass das mobile Windows noch einige Jahre mit Updates versorgt wird, um so im Unternehmenskontext weiter einsetzbar zu bleiben.
Neue Hardware auf Basis von Windows 10 Mobile in seiner bisherigen Form wird es somit also definitiv nicht mehr geben - was eigentlich schon lange klar war, auch wenn Microsoft sich bis zur letzten Woche weigerte, die harte Realität auch einzugestehen. Als es in dem Gespräch auf der Veranstaltung später auch im Surface-Produkte ging, versprach Nadella lediglich, dass man "viele spannende Dinge" plant, wollte aber keine näheren Angaben machen, bevor er nicht die entsprechende Hardware zeigen könne.
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