Sony: Smarte Sprachassistenten sollen Aibo & Co. neue Chance geben
Angesichts der jüngsten Erfolge von KI-Diensten in Form von Systemen wie dem Amazon Echo will der japanische Elektronikkonzern Sony quasi uralte Pläne wieder aus der Schublade holen. Der Roboter-Hund Aibo könnte in diesem Zusammenhang eine Wiedergeburt erleben.
Vor vielen Jahren hatte Sony versucht, mit frühen KI-Ansätzen und dem damaligen Stand der Robotik ein künstliches Haustier zu schaffen. Zwar sicherte sich das Unternehmen so einige Aufmerksamkeit in den Medien, doch ein wirklicher Erfolg war die Sache nicht. Denn die Funktionalität von Aibo war am Ende dann doch ziemlich eingeschränkt.
Nun ist man aber offenbar überzeugt, dass ein solches Produkt in Verbindung mit den neuesten KI-Technologien wesentlich erfolgreicher werden könnte. Immerhin ist es Amazon gelungen, mit seinem Echo einfach einen Lautsprecher, mit dem der Nutzer reden kann, gut zu verkaufen. Und man nimmt an, dass die Bereitschaft zur Sprachkommunikation mit einem technischen Gerät wesentlich höher ist, wenn dieses den Niedlichkeitsfaktor eines künstlichen Haustieres mitbringt, berichtete das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei.
Zukünftig könnte es also wieder Nutzer geben, deren Heim von einem elektronischen Haustier bewohnt wird, das sich zumindest hinsichtlich der angenehmeren Eigenschaften recht tierisch verhält. Außerdem wird man sich mit diesem wohl unterhalten können und bekommt auch Informationen zu Wetter und Verkehr geliefert.
Nun ist man aber offenbar überzeugt, dass ein solches Produkt in Verbindung mit den neuesten KI-Technologien wesentlich erfolgreicher werden könnte. Immerhin ist es Amazon gelungen, mit seinem Echo einfach einen Lautsprecher, mit dem der Nutzer reden kann, gut zu verkaufen. Und man nimmt an, dass die Bereitschaft zur Sprachkommunikation mit einem technischen Gerät wesentlich höher ist, wenn dieses den Niedlichkeitsfaktor eines künstlichen Haustieres mitbringt, berichtete das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei.
Zweimal Wedeln für Sonnenschein
Und auch sonst soll der neue Aibo wesentlich fortgeschrittener sein als das Original vor über einem Jahrzehnt. So habe man verschiedene Technologien ausgemacht, mit denen sich das Verhalten eines echten Hundes besser simulieren lässt. Weiterhin will man das Produkt nun ebenfalls als offenes System gestalten, das von externen Entwicklern mit eigenen Diensten und Anwendungen erweitert werden kann.Zukünftig könnte es also wieder Nutzer geben, deren Heim von einem elektronischen Haustier bewohnt wird, das sich zumindest hinsichtlich der angenehmeren Eigenschaften recht tierisch verhält. Außerdem wird man sich mit diesem wohl unterhalten können und bekommt auch Informationen zu Wetter und Verkehr geliefert.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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