Intel unter Druck: AMD Ryzen-CPUs bei PC-Spielern immer beliebter
Spieler setzen vermehrt auf Prozessoren von AMD, wie eine aktuelle Umfrage unter Steam-Nutzern zeigt. Zwar können Intel und Nvidia ihre Dominanz im Gaming-Bereich weiterhin halten, der Marktanteil von AMD-CPUs steigt jedoch in diesem Fall bereits auf über 25 Prozent.
Die Gaming-Plattform Steam aktualisiert seine Hard- und Softwareumfrage (Steam Hardware Survey) und zeigt die PC-Entwicklungen jetzt auch rückblickend auf den Monat September 2020 an. Vor allem im Bereich der Prozessoren ist zu erkennen, dass der US-amerikanische Chiphersteller AMD weiter an Fahrt aufnimmt. Erstmals steigt der Anteil von Ryzen-CPUs in der Steam-Community auf über 25 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2019 stieg der Wert um circa 6 Prozentpunkte an. Mit über 74 Prozent hat Intel jedoch weiterhin die Nase vorn.
Marktanteil CPUs - Intel vs. AMD
Marktanteil GPUs - Nvidia vs. AMD
Blickt man auf die meistgenutzte Hardware der Steam-Nutzer, zeigt sich folgendes Bild: Beim Prozessor verwenden die meisten Gamer eine Intel Core-CPU mit vier Rechenkernen und einer Taktrate zwischen 3,3 und 3,69 GHz. In den meisten Systemen sind zudem 16 GB Arbeitsspeicher (RAM) und die Nvidia GeForce GTX 1060-Grafikkarte verbaut. Mit über 67 Prozent gilt zudem die Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) bei Monitoren als Standard, Windows 10 (64 Bit) zeigt eine Verbreitung von über 93 Prozent und mehr als 53 Prozent der Steam-Spieler setzen auf mindestens 1 TB Speicher bei Festplatten und SSDs.
In die Zukunft blickend wird AMD in diesem Monat nicht nur die neuen Ryzen-4000-Prozessoren mit Zen-3-Architektur, sondern auch seine neuen "Big Navi"-Grafikkarten der Radeon RX 6000-Familie mit RDNA2-Technologie der Öffentlichkeit präsentieren. Nvidia hingegen behauptet sich mit der erst kürzlich vorgestellten GeForce RTX 3000-Reihe, während Intel weitere Core-Prozessoren der 11. Generation (Tiger Lake) plant.
Siehe auch:
Marktanteil CPUs - Intel vs. AMD
Marktanteil GPUs - Nvidia vs. AMD
Kampf um Grafikkarten-Thron hält sich in Grenzen
Im Gegensatz zu Intel lässt sich der Grafikkarten-Produzent Nvidia nur schwer die Butter vom Brot nehmen. Seit über einem Jahr liegt ihr Marktanteil im GPU-Bereich unter Steam-Nutzern bei durchschnittlich 74 Prozent. Auch die Menge an Nutzern von AMD-Grafikkarten stagnierte in den letzten 12 Monaten bei einem Anteil von circa 15 bis 17 Prozent. Weiterhin zeichnet sich in der September-Umfrage ein weiterer Trend hin zu mehr Rechenkernen ab. Ein Großteil der Steam-Spieler setzt zwar weiterhin auf die klassischen Quad-Core-Prozessoren, doch auch Hexa- und Octa-Core-Chips nehmen weiterhin zu.Blickt man auf die meistgenutzte Hardware der Steam-Nutzer, zeigt sich folgendes Bild: Beim Prozessor verwenden die meisten Gamer eine Intel Core-CPU mit vier Rechenkernen und einer Taktrate zwischen 3,3 und 3,69 GHz. In den meisten Systemen sind zudem 16 GB Arbeitsspeicher (RAM) und die Nvidia GeForce GTX 1060-Grafikkarte verbaut. Mit über 67 Prozent gilt zudem die Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) bei Monitoren als Standard, Windows 10 (64 Bit) zeigt eine Verbreitung von über 93 Prozent und mehr als 53 Prozent der Steam-Spieler setzen auf mindestens 1 TB Speicher bei Festplatten und SSDs.
In die Zukunft blickend wird AMD in diesem Monat nicht nur die neuen Ryzen-4000-Prozessoren mit Zen-3-Architektur, sondern auch seine neuen "Big Navi"-Grafikkarten der Radeon RX 6000-Familie mit RDNA2-Technologie der Öffentlichkeit präsentieren. Nvidia hingegen behauptet sich mit der erst kürzlich vorgestellten GeForce RTX 3000-Reihe, während Intel weitere Core-Prozessoren der 11. Generation (Tiger Lake) plant.
Siehe auch:
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