Wer surft heimlich mit? So entlarven Sie WLAN-Diebe
Wenn das heimische WLAN zu langsam ist, kann das viele Ursachen haben. Vom schlechten Service des DSL-Anbieters, einem schwachen Funksignal oder Funk-Smog durch viele benachbarte Router. Was aber, wenn jemand heimlich auf Ihre Kosten mitsurft?
Dann hilft nur Passwort ändern. Glücklicherweise können Sie das ziemlich leicht herausfinden. Mit unserem Tipp entlarven Sie WLAN-Diebe mit wenigen Handgriffen.
Eigentlich sollte niemand die Zugangsdaten zu Ihrem WLAN-Router kennen. Moderne Router sind dank WPA2-Verschlüsselung nach dem AES Standard eigentlich gut geschützt. Anders ist das bei alten Routern, die noch mit WPA und dem TKIP-Algorithmus oder gar mit dem veralteten WEP-Standard arbeiten. Diese sind relativ leicht knackbar.
Aber auch WPA2 lässt sich mittlerweile mit etwas Geduld und entsprechenden Softwaretools wie Aircrack-ng aushebeln. Bis mit WPA3 ein zumindest vorerst sicherer Standard eingeführt wird, kann es also durchaus sein, dass jemand bei Ihnen heimlich mitsurft. Mit dem kostenlosen Tool Who´s On My WIFI können Sie glücklicherweise leicht alle Geräte im lokalen WLAN-Netzwerk einsehen. Wenn es nach der Installation zu einer Fehlermeldung kommen sollte, einfach erneut starten. Mit manchen Windows-Versionen scheint Who´s On My WIFI Schluckauf zu haben, funktioniert aber dann am Ende doch tadellos.
Download: Who is on my Wifi (1,43 Mb)
Für Windows-Rechner gibt Who is on my WIFI zusätzlich unter Last Computer Name den PC-Namen an. Per Mausklick kann man die Geräte unter Known/Unknown als bekannt markieren und einen Namen unter Description angeben. Tauchen unbekannte Geräte auf, kann man diese dann auf einen Blick erkennen.
Unter IP Range muss der vom WLAN-Router genutzte IP-Bereich stehen. Per Mausklick auf das Feld kann man diesen ändern (wie man den IP-Bereich herausfindet erfahrt Ihr weiter unten). Über Auto Scan Options kann man darüber hinaus festlegen, ob Who´s On My WIFI zu bestimmten Intervallen das WLAN-Netz wiederholt scannen soll. Wird ein unbekanntes Gerät gefunden, informiert einen die Software mit einer Meldung.
In diesem Fall muss man den IP-Bereich manuell identifizieren. Dazu öffnet man ein Kommandozeilenfenster und gibt den Befehl ipconfig -all ein. Windows listet dann alle Netzwerkverbindungen am Rechner untereinander auf. Den eigenen WLAN-Adapter findet man unter einem Eintrag mit dem Namen Drahtlos-LAN-Adapter Drahtlosnetzwerkverbindung.
Der Nummerncode neben IPv4-Adresse ist die intern von diesem Gerät im WLAN-Netz des Routers benutzte IP Adresse. Damit ist auch der vom Router benutzte IP-Bereich klar - in unserem Beispiel 192.168.1.1-254. Der Bereich ist durch die zwei letzten Ziffern 1-254 definiert, was so viel bedeutet wie 192.168.1.1 - 192.168.1.254. Diesen gibt man in das weiter oben gezeigte Feld ein und sollte anschließend alle im eigenen WLAN surfenden Endgeräte angezeigt bekommen.
So, und jetzt die spannende Frage: Habt ihr einen WLAN-Dieb gefunden? Das Problem mit diesen Datendieben soll ja weiter verbreitet sein, als von vielen vermutet. Bei bestimmten Routermodellen braucht man ja noch nicht einmal wirklich zu hacken. Falls also jemand auf eure Kosten mitsurft, solltet ihr euer WLAN-Passwort schleunigst ändern.
Download Who is on my Wifi - Eindringlinge im WLAN aufspüren
Eigentlich sollte niemand die Zugangsdaten zu Ihrem WLAN-Router kennen. Moderne Router sind dank WPA2-Verschlüsselung nach dem AES Standard eigentlich gut geschützt. Anders ist das bei alten Routern, die noch mit WPA und dem TKIP-Algorithmus oder gar mit dem veralteten WEP-Standard arbeiten. Diese sind relativ leicht knackbar.
Aber auch WPA2 lässt sich mittlerweile mit etwas Geduld und entsprechenden Softwaretools wie Aircrack-ng aushebeln. Bis mit WPA3 ein zumindest vorerst sicherer Standard eingeführt wird, kann es also durchaus sein, dass jemand bei Ihnen heimlich mitsurft. Mit dem kostenlosen Tool Who´s On My WIFI können Sie glücklicherweise leicht alle Geräte im lokalen WLAN-Netzwerk einsehen. Wenn es nach der Installation zu einer Fehlermeldung kommen sollte, einfach erneut starten. Mit manchen Windows-Versionen scheint Who´s On My WIFI Schluckauf zu haben, funktioniert aber dann am Ende doch tadellos.
Download: Who is on my Wifi (1,43 Mb)
Who´s On My WIFI: Die Übersicht
Who is on my WIFI scannt den gesamten internen IP-Bereich ihres WLAN-Netzes und identifiziert alle verbundenen Geräte durch Ping-Abfragen. Diese erscheinen in einer kleinen Tabelle mitsamt MAC-Adresse und IP-Adresse des jeweiligen Wlan-Adapters. Ob es sich um die eigenen Geräte handelt, kann man entweder durch Ein- und Ausschalten der jeweiligen WLAN-Verbindung oder durch die angezeigten Daten herausfinden. Für die angegebene Mac Adresse kann man zumindest den Gerätehersteller über MacVendors.com oder ähnliche Seiten schnell ermitteln. In vielen Fällen reicht dies zur Identifikation der eigenen Geräte bereits aus.
Für Windows-Rechner gibt Who is on my WIFI zusätzlich unter Last Computer Name den PC-Namen an. Per Mausklick kann man die Geräte unter Known/Unknown als bekannt markieren und einen Namen unter Description angeben. Tauchen unbekannte Geräte auf, kann man diese dann auf einen Blick erkennen.
Scan-Bereich festlegen und Autoscan aktivieren
Damit Who´s On My WIFI richtig funktioniert, muss es den vom WLAN-Router genutzten IP-Bereich kennen. Diesen versucht die Software bei der Installation automatisch zu ermitteln. In manchen Fällen klappt dies aber nicht, und man muss ihn per Hand eingeben. Dazu öffnet man über File / Setting im Menü die Einstellungen und wechselt zu Scan Options.Unter IP Range muss der vom WLAN-Router genutzte IP-Bereich stehen. Per Mausklick auf das Feld kann man diesen ändern (wie man den IP-Bereich herausfindet erfahrt Ihr weiter unten). Über Auto Scan Options kann man darüber hinaus festlegen, ob Who´s On My WIFI zu bestimmten Intervallen das WLAN-Netz wiederholt scannen soll. Wird ein unbekanntes Gerät gefunden, informiert einen die Software mit einer Meldung.
Vom Router genutzten IP-Adressbereich automatisch ermitteln
Wenn man sich über den IP-Bereich im unklaren ist, kann man unter Diagnostic mit Detect IP Ranges einen automatischen Scan durchführen. Werden hier wie im Bild mehrere IP-Bereiche entdeckt, sind dafür in der Regel mehrere Netzwerkadapter im Rechner verantwortlich. Dies kann etwa der Fall sein, wenn man WLAN und LAN gleichzeitig nutzt oder virtuelle Maschinen wie BlueStacks betreibt.
In diesem Fall muss man den IP-Bereich manuell identifizieren. Dazu öffnet man ein Kommandozeilenfenster und gibt den Befehl ipconfig -all ein. Windows listet dann alle Netzwerkverbindungen am Rechner untereinander auf. Den eigenen WLAN-Adapter findet man unter einem Eintrag mit dem Namen Drahtlos-LAN-Adapter Drahtlosnetzwerkverbindung.
Der Nummerncode neben IPv4-Adresse ist die intern von diesem Gerät im WLAN-Netz des Routers benutzte IP Adresse. Damit ist auch der vom Router benutzte IP-Bereich klar - in unserem Beispiel 192.168.1.1-254. Der Bereich ist durch die zwei letzten Ziffern 1-254 definiert, was so viel bedeutet wie 192.168.1.1 - 192.168.1.254. Diesen gibt man in das weiter oben gezeigte Feld ein und sollte anschließend alle im eigenen WLAN surfenden Endgeräte angezeigt bekommen.
Weitere Funktionen von Who´s On My WIFI
Who´s On My WIFI startet auf Wunsch mit Windows und scannt entsprechend des gewählten Intervalls immer wieder das heimische WLAN-Netz. Als Meldung kann man zwischen einem akustischen Signal und einem Popup auswählen. Wer sich auf der Webseite von Who´s On My WIFI registriert, kann sich darüber hinaus auch Textnachrichten oder Emails zuschicken lassen.
So, und jetzt die spannende Frage: Habt ihr einen WLAN-Dieb gefunden? Das Problem mit diesen Datendieben soll ja weiter verbreitet sein, als von vielen vermutet. Bei bestimmten Routermodellen braucht man ja noch nicht einmal wirklich zu hacken. Falls also jemand auf eure Kosten mitsurft, solltet ihr euer WLAN-Passwort schleunigst ändern.
Download Who is on my Wifi - Eindringlinge im WLAN aufspüren
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