Strom sparen für FritzBox-Nutzer:
Diese Möglichkeiten gibt es
Die FritzBox ist in vielen Haushalten das Herzstück des Heimnetzwerks. Doch sie läuft rund um die Uhr und verbraucht damit ständig Strom. Wer die Stromkosten senken möchte, kann mit ein paar einfachen Maßnahmen den Energieverbrauch reduzieren.
Insbesondere, wer wenig Geld zur Verfügung hat und auch sparsam lebt, kann es durchaus merken, wenn die Ausgaben an dieser Stelle reduziert werden. Wenn man sich ein durchdachtes Verhalten antrainiert, lässt sich rund die Hälfte der Ausgaben einsparen - und noch mehr, wenn man die FritzBox nur als Referenz für den Umgang mit weiteren elektrischen Geräten im Haushalt nimmt.
Inhaltsverzeichnis:
So geht es:
So geht es:
Einstellungen der WLAN-Zeitschaltung
So geht es:
Energiesparoption der FritzBox
So geht es:
LAN-Ports in den Stromsparmodus schalten
Siehe auch:
Rund um die Uhr: Energieverbrauch vom WLAN-Router
Grundsätzlich ist der Stromverbrauch einer AVM-FritzBox nicht besonders hoch. Laut Hersteller beträgt die Leistungsaufnahme durchschnittlich 9 bis 10 Watt, bei besonderer Last kann sie aber auch mal auf bis zu 30 Watt steigen. Da die Systeme aber eben meist komplett durchgängig laufen, summiert sich der Verbrauch über das ganze Jahr hinweg auf 80 bis 90 Kilowattstunden, was je nach Stromtarif Kosten von um die 30 Euro verursacht.Insbesondere, wer wenig Geld zur Verfügung hat und auch sparsam lebt, kann es durchaus merken, wenn die Ausgaben an dieser Stelle reduziert werden. Wenn man sich ein durchdachtes Verhalten antrainiert, lässt sich rund die Hälfte der Ausgaben einsparen - und noch mehr, wenn man die FritzBox nur als Referenz für den Umgang mit weiteren elektrischen Geräten im Haushalt nimmt.
Inhaltsverzeichnis:
1. Die FritzBox komplett ausschalten
Wenn die FritzBox nicht ständig benötigt wird, kann sie komplett ausgeschaltet werden. Das lohnt sich besonders in folgenden Fällen:- Nachts, wenn niemand das Internet bzw. den Router nutzt
- Wenn man fast den ganzen Tag nicht zu Hause ist (Arbeit)
- Während längerer Abwesenheiten, z. B. im Urlaub
So geht es:
- Die FritzBox über den Netzschalter (falls vorhanden) ausschalten oder einfach den Netzstecker ziehen. Alternativ kann eine schaltbare Steckdose oder eine Zeitschaltuhr verwendet werden.
- Achtung: Wer die FritzBox auch für das Festnetz-Telefon nutzt, sollte sicherstellen, dass das Gerät nicht komplett abgeschaltet wird, wenn eine Erreichbarkeit notwendig ist.
2. Zeitschaltung: WLAN der FritzBox deaktivieren
Eine einfache Maßnahme zum Energiesparen ist das zeitweise Deaktivieren des WLANs. Besonders nachts oder wenn niemand zu Hause ist, wird das WLAN oft nicht benötigt. Allerdings sendet ein WLAN-Modul auch bei maximaler Sendeleistung und smarten Funkkanal-Einstellungen nur mit wenigen Milliwatt, sodass sich hier nur eine geringe Einsparung erzielen lässt, wenn der Rest des Gerätes trotzdem aktiv bleibt.So geht es:
- In der FritzBox-Oberfläche unter WLAN > Zeitplan eine automatische Zeitschaltung für die WLAN-Abschaltung einrichten.
- Alternativ die WLAN-Taste an der FritzBox drücken, um das Funknetz manuell ein- oder auszuschalten.
Einstellungen der WLAN-Zeitschaltung
3. Energiesparmodus aktivieren
Die AVM-FritzBox bietet verschiedene Energiesparfunktionen, die den Stromverbrauch senken können:- LAN-Port-Energiesparmodus: Reduziert den Energieverbrauch von Netzwerkschnittstellen
- Energiesparmodus für USB-Geräte: USB-Anschlüsse können in den Standby versetzt werden
So geht es:
- In der FritzBox-Oberfläche unter System > Energiemonitor verschiedene Energiesparoptionen aktivieren
Energiesparoption der FritzBox
4. Unnötige Funktionen deaktivieren
Viele Funktionen der FritzBox werden oft nicht mehr aktiv genutzt, verbrauchen aber dennoch Strom. Hier hilft Folgendes:- DECT-Basisstation deaktivieren, wenn keine Schnurlostelefone am Router genutzt werden.
- WLAN-Gast-Zugänge des Routers nur bei Bedarf einschalten.
- Nicht genutzte LAN-Ports abschalten bzw. in der Leistung reduzieren.
So geht es:
- Unter Heimnetz > Netzwerk nicht genutzte LAN-Ports vom "Power Mode" in den "Green Mode" schalten.
- Unter DECT die Basisstation ausschalten, falls sie nicht benötigt wird.
LAN-Ports in den Stromsparmodus schalten
5. Strom sparen: Veraltete Hardware ersetzen
Ältere FritzBox-Modelle verbrauchen oft mehr Strom als neuere Geräte. Ein Wechsel auf ein modernes Modell kann langfristig Energiekosten sparen. Die von uns getestete FritzBox 7530 AX gehört bereits zur neueren Generation. AVM verkauft seine WLAN-Router bekanntlich für alle Anschlüsse - DSL, Kabel, Glasfaser und 4G LTE / 5G. In unserem Preisvergleich findet ihr die besten FritzBoxen zum günstigsten Preis.Stromverbrauch senken: Unser Fazit
Mit diesen einfachen Maßnahmen lässt sich der Stromverbrauch der AVM-FritzBox deutlich senken. Wer gezielt WLAN, LAN-Ports oder bestimmte Funktionen abschaltet, spart nicht nur Energie, sondern auch Geld. Besonders effektiv ist eine Kombination aus automatisierten Zeitplänen und manuellen Abschaltungen, um die FritzBox nur dann zu nutzen, wenn sie wirklich gebraucht wird.
Zusammenfassung
- FritzBoxen verbrauchen durchschnittlich 9 bis 10 Watt, bis zu 30 Watt möglich
- Jährlicher Verbrauch: 80 bis 90 kWh, Kosten ca. 30 Euro je nach Stromtarif
- Komplett abschalten bei Nichtbenutzung spart am meisten Strom
- WLAN zeitweise deaktivieren, besonders nachts oder bei Abwesenheit
- Energiesparmodus für LAN-Ports und USB-Geräte in Einstellungen aktivieren
- Unnötige Funktionen wie DECT-Basisstation oder Gast-WLAN deaktivieren
- Neuere FritzBox-Modelle sind oft energieeffizienter als ältere Geräte
Siehe auch:
- FritzOS 8.20 ist da: Finales Update jetzt für weitere FritzBox-Modelle
- AVM Fritz!Smart Energy 250 ist da: FritzBox überwacht Stromverbrauch
- FritzBox: AVM beginnt mit dem Release des neuen Energiesparmodus
- FritzBox WLAN-Gastzugang einrichten: So einfach geht's!
- AVM FritzFon X6 im Test: Das (fast) perfekte Festnetztelefon
Thema:
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