Automatischer Faktencheck:
Bing warnt künftig vor Falschmeldungen
Bing zeigt für ausgewählte Suchergebnisse künftig ein Faktencheck-Label an. Am unteren Ende eines Nachrichtenschnipsels markiert die Suchmaschine Nachrichten als wahr oder unwahr und gibt an, von welcher Quelle die Einstufung stammt. Auch für klassische Suchergebnisse von Nicht-Nachrichtenseiten soll der Faktencheck eingeführt werden.
Wie Microsoft auf dem Bing-Blog ausführt, soll das Faktencheck-Label für klassische Nachrichtenmeldungen und eine Reihe besonders kontroverser Themenbereiche wie Gesundheit, Wissenschaft und Politik genutzt werden. Das Label setzt allerdings voraus, dass eine für einen Faktencheck herangezogene Quelle die so genannten ClaimReview-Tags der von schema.org bereitgestellten Ontologie zur Strukturierung von Webseitendaten nutzt.
Für Blogs und Nachrichtenwebsites bietet der Bing-Faktencheck die Möglichkeit, sich als besonders seriöse Quelle zu profilieren und auch mehr Besucher auf die eigene Webseite zu bringen. Denn ein Link zum eigenen Inhalt wird dann automatisch bei vielen anderen Quellen direkt im Nachrichtenschnipsel ergänzt. Investigative Journalisten können sich also auf deutlich mehr Sichtbarkeit in den Bing-Ergebnissen freuen.
Der Bing-Faktencheck bei Nachrichten
Wie Bing die Faktencheck-Seiten genau auswählt, teilt Microsoft nicht mit. Es ist aber davon auszugehen, dass Bing ein halbautomatisches Verfahren nutzt, bei der geschulte Journalisten bestimmte Seiten als vertrauenswürdig markieren. Bing setzt damit auf einen ähnlichen Ansatz wie der bereits im April von Google eingeführte Faktencheck.
Für Blogs und Nachrichtenwebsites bietet der Bing-Faktencheck die Möglichkeit, sich als besonders seriöse Quelle zu profilieren und auch mehr Besucher auf die eigene Webseite zu bringen. Denn ein Link zum eigenen Inhalt wird dann automatisch bei vielen anderen Quellen direkt im Nachrichtenschnipsel ergänzt. Investigative Journalisten können sich also auf deutlich mehr Sichtbarkeit in den Bing-Ergebnissen freuen.
Der Bing-Faktencheck bei Nachrichten
Qualitätskontrolle durch Bing
Um von Bing als Faktencheckquelle anerkannt zu werden, ist das ClaimReview-Tag allerdings nicht ausreichend. Vielmehr müssen die Webseiten klare journalistische Qualitätsstandards einhalten. Dazu gehört Transparenz bezüglich der Quellen, und ein Link zur Primärquelle einer Information. Behauptungen und deren Überprüfung im Rahmen eines Faktenchecks müssen im Text leicht erkennbar und gut verständlich sein. Und auch eine kleine Zusammenfassung zum Faktencheck muss auf der Seite verfügbar sein.Wie Bing die Faktencheck-Seiten genau auswählt, teilt Microsoft nicht mit. Es ist aber davon auszugehen, dass Bing ein halbautomatisches Verfahren nutzt, bei der geschulte Journalisten bestimmte Seiten als vertrauenswürdig markieren. Bing setzt damit auf einen ähnlichen Ansatz wie der bereits im April von Google eingeführte Faktencheck.
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