Google soll Adblocker gegen "nicht akzeptable" Anzeigen entwickeln
Der Suchmaschinenriese Google soll einen zunächst überaus ungewöhnlichen Schritt planen, nämlich einen eigenen Adblocker für seinen Browser Chrome. Das ist deshalb erstaunlich, da der Konzern zu einem überwiegenden Teil von Werbung lebt. Allerdings soll die Erweiterung Anzeigen nicht per se blocken.
Ein werbefinanziertes Unternehmen, das einen Werbeblocker plant: Das ist eine auf den ersten Blick paradoxe Nachricht. Denn wie das Wall Street Journal berichtet, plant Google, in der mobilen sowie Desktop-Version von Chrome einen eigenen Adblocker anzubieten. Die Funktion könnte von Haus aus in Chrome aktiviert sein.
Allerdings ist Google nicht daran interessiert, Werbung komplett zu entfernen, denn damit würde man sich natürlich selbst am meisten schaden. Stattdessen soll das Feature "unacceptable ads", also nicht akzeptable Anzeigen ansprechen.
Derzeit sind die Pläne von Google laut der Wirtschaftszeitung aber noch in der Test- bzw. Entwicklungsphase. Ein Ansatz, den der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View verfolgt, ist, dass man alle Anzeigen blockt, sobald auch nur eine nicht akzeptable auf einer Seite entdeckt wird. Ob man das aber tatsächlich so durchzieht, ist fraglich, denn damit würde man sich womöglich ins eigene Bein schießen. Denn ein "Übeltäter" hätte damit auch Auswirkungen auf die eigenen AdWords-Werbungen, wenn diese ebenfalls auf einer Seite integriert sind.
Wie Werbepartner und Medienunternehmen auf einen Chrome-Adblocker reagieren könnten, ist offen: Denn ein derartiger Blocker könnte umstrittenen Anbietern wie Adblock Plus den "Markt" untergraben, gleichzeitig könnte Google aber auch in die Kritik geraten, sollte man sich an einem ähnlichen "Geschäftsmodell" versuchen.
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Allerdings ist Google nicht daran interessiert, Werbung komplett zu entfernen, denn damit würde man sich natürlich selbst am meisten schaden. Stattdessen soll das Feature "unacceptable ads", also nicht akzeptable Anzeigen ansprechen.
"Bessere Werbung"
Damit sind vor allem schädliche Anzeigen und besonders störende Werbeformen gemeint. Die Definition, was eine nicht akzeptable Anzeige ist, soll der Suchmaschinenriese der Coalition for Better Ads überlassen. Diese Vereinigung, der neben Google auch andere Medienunternehmen wie Facebook, Reuters und News Corp. angehören, will die Akzeptanz von Werbung steigern, indem man die sprichwörtlichen schwarzen Schafe aussortiert.Derzeit sind die Pläne von Google laut der Wirtschaftszeitung aber noch in der Test- bzw. Entwicklungsphase. Ein Ansatz, den der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View verfolgt, ist, dass man alle Anzeigen blockt, sobald auch nur eine nicht akzeptable auf einer Seite entdeckt wird. Ob man das aber tatsächlich so durchzieht, ist fraglich, denn damit würde man sich womöglich ins eigene Bein schießen. Denn ein "Übeltäter" hätte damit auch Auswirkungen auf die eigenen AdWords-Werbungen, wenn diese ebenfalls auf einer Seite integriert sind.
Wie Werbepartner und Medienunternehmen auf einen Chrome-Adblocker reagieren könnten, ist offen: Denn ein derartiger Blocker könnte umstrittenen Anbietern wie Adblock Plus den "Markt" untergraben, gleichzeitig könnte Google aber auch in die Kritik geraten, sollte man sich an einem ähnlichen "Geschäftsmodell" versuchen.
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