Google soll Adblocker gegen "nicht akzeptable" Anzeigen entwickeln

Der Suchmaschinenriese Google soll einen zunächst überaus ungewöhnlichen Schritt planen, nämlich einen eigenen Adblocker für seinen Browser Chrome. Das ist deshalb erstaunlich, da der Konzern zu einem überwiegenden Teil von Werbung lebt. ... mehr... Google, Chrome, Winfuture, Google Chrome Google, Browser, Chrome Google, Browser, Chrome

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Klingt ein bisschen nach "wir blockieren alle Werbung außer unsere eigene, um unsere eigene Macht auszubauen", und mit ihrer Marktmacht könnten die das sogar.
 
@eN-t: Genau so hört sich das auch für mich an! Sie wollen also die werbenden dazu zwingen, über deren Plattform zu werben, weil sie sonst angst haben müssten, das deren anzeige sonst geblockt wird! Da wird hoffentlich dazwischen gehauen!
 
@Maggus2k: Nee. Die EU hat dafür keine Zeit. Die müssen MS weiter wegen Browservorgaben verklagen... :D
 
@Clawhammer: Jaja, armes MS welches völlig zu unrecht reglementiert wird! ¬_¬
 
@Maggus2k: Einen eigenen Browser mitliefern - ein Skandal ;) Während Apple von den Anschlüssen über die Software so gut wie alles reglementiert und saftige Lizenzgebühren einstreicht, muss der Wettbewerb bei Microsoft vor einem vorinstallierten Browser geschützt werden....
 
@DailyLama: Guck dir die Marktanteile an... Dann reden wir einfach nochmal :)
 
@Clawhammer: Naja... also zuerst wird EU gegen MS vorgehen wegen dem Virenschutz.
 
@shadowsong: Werden sie nicht! Kaspersky will dagegen vorgehen... Die EU wird nichts machen...
 
@Maggus2k: Deine Kristallkugel muss man wohl haben (hat meine nur eine Wiederholung angezeigt? ^^). Warten wir ab.
 
@shadowsong: Ein Virenscanner ist nicht vergleichbar mit einem Browser... Die EU verklagt MS auch nicht, weil es schon Wallpaper mitliefert oder den Explorer, gibt schließlich Firmen die mit Alternativen Geld verdienen!
 
@Clawhammer (re:1): Aäähhh? Wo hat Maggus2k was von EU geschrieben.
 
@eN-t: ich denke eher die Strategie führt dahin, dass der Kunde weg von Adblockplus oder ublock (oder ähnliches) geht und man einfach "SELBST" die Kontrolle hat...

Ich installiere Grundsätzlich als erstes einen Adblock, aber der allgemeine User installiert sowas erst (oder lässt installieren) wenns einfach nur noch NERVT ... wenn man dieses "einfach nur noch NERVT" verhindern kann, wird mehr Werbung ausgestrahlt...

Das was du beschreibst, funktioniert >mal kurz< aber da werden sich (zumindest die Europäischen) Wettbewerbsbehörden dagegen stellen.
 
@bear7: Es muss nur so lange durchgehen bis ein paar Konkurenten pleite sind. Wenn es dann wieder untersagt wird, sind diese bereits vom Markt.
 
@eN-t: Ja, es klingt tatsächlich im ersten Moment ein wenig nach dem fragwürdigen Geschäftsmodell der Eyeo (AdBlock Plus). Aber es sollte mehr als klar sein, dass Google mit seiner Marktmacht unmöglich so ein halbseidenes Geschäft aufziehen kann, ohne sofort Ärger mit den Regulierungsbehörden zu bekommen.
 
@eN-t: sollen sie doch. Die Google anzeigen sind ja nun mal auch nicht ohne Sinn und verstand. Besser als "Frauen aus deiner Umgebung bla xyz" nur weil man mal ne alte Folge scrubs gucken will. Naja was solls. Man kann ja nicht erwarten das wenn man ein Produkt von Google benutzt alle damit klar kommen das die Regeln innerhalb davon nach Googles nase tanzen. Ich finds ok.
 
Ich finde diesen Schritt sehr gut!
Wenn das gut umgesetzt wird, werde ich auch auf AdBlocker Addons komplett verzichten.

Wie schon mehrfach von mir gegeben, bin ich nicht per se gegen Werbung, jedoch wenn eine Seite zu überladen damit ist oder zu störend ist.
Das galt für zu viel bunte Werbung (Rahmen um die Seite in T-Online pink), Werbung mit Ton, die sich einfach automatisch abspielt und höllisch laut ist und sonstigem.

Hoffen wir mal, dass die Vereinigung gut darin ist zu definieren, was "unacceptable Ads" sind.
Das käme dem Web allgemein zu Gute und Seitenbetreiber müssten auch weniger versuchen noch mehr Werbung auf die Seiten zu klatschen, um der Anzahl der höher werdenden Webeblockern entgegenzuwirken, was jedoch wiederum dafür sorgt, dass mehr Werbeblocker eingeschaltet werden.
 
@Tical2k: Genau so sehe ich das auch. Ich benutze meinen Adblocker quasi per Blacklist. Zunächst wird von jeder Seite die Werbung durchgelassen. Übertreibt es aber eine Seite mit ihren Werbeanzeigen, kommt sie auf die Blacklist.
 
@Tical2k: ACK. Dies koennte der erste Schritt weg vom derzeitigen Deadlock sein. Wenn Google das richtig anstellt, werden viele Publisher sich an die Regeln zur akzeptablen Werbung halten (ich werde einer von denen sein), und viele User ABP deinstallieren, und statt dessen Googles integrierten Blocker nutzen (ich werde einer von denen sein).
 
Dolle Sache. Wenn es jemand geschickt anstellt, dann könnte er größere Teile von Google quasi lahmlegen, indem durch sehr geschickt selbstgestrickte "Werbung" dafür sorgt, das das / die als allgemeingültiges und an hunderttausende andere Chrome-User weiterverteiltes "zu vermeiden" Dingens in die Blocker Software bzw. allgemeingültige Datenbank wandert ? Lahmlegen dadurch, das Googles Werbung ganz genauso arbeitet, also ebenfalls unter den entsprechenden Eintrag fällt = geblockt wird ?
Jedenfalls verstehe ich den Newstext so bzw. nehme an, das das ganze deswegen noch und nur sehr vorsichtig getestet wird..
 
Jede Werbung ist "nicht akzeptable"!!!
 
@Kobold-HH: Da Ironie nicht immer erkannt wird, merke ich an dieser Stelle an, dass der nachfolgende Absatz nur so voll Ironie strotzt.

Genau!
Alles im Internet hat gefälligst kostenlos zu sein und das in hoher Qualität!
Es soll gefälligst Newsseiten geben, die immer alle News in hoher Qualität ohne Fehler ausliefern.
Es soll gefälligst Hilfscommunities geben, die die gesamten Ressourcen zur Verfügung stellen, damit ich bei Problemen fragen kann und ich qualifizierte Antworten bekomme.
Es soll gefälligst kostenlose Software in super Qualität, ohne Bugs und so angepasst wie ich sie möchte geben.
 
@Tical2k: Ich fände nen Schieberegler wie bei der Windows Benutzerkontensteuerung toll. Schiebt man den auf 0,5% - tja, dann darf eben nur 0,5% der Internetwerbung bei einem ankommen / zu einem gelangen. Da kann dann jeder selber und spontan entscheiden, was und wieviel man (an diesem Tag) (nur) aushällt.
Ja ich weiß...da gibts grundsätzlich das mächtige Problem der Einstufung, was ist SCHON Werbung, was noch nicht, damit so ein Schieberegler was bewirken KANN - aber sich was wünschen und von Besserung träumen darf man ja wohl noch ? ;-)
 
@DerTigga: Alles, was von Drittservern geladen wird (und nicht transparent kommuniziert), wird blockiert. Wenn ich WinFuture.de aufrufe, dann soll WinFuture die Werbung gefälligst selbst hosten und Tracker und so einen Mist entfernen - dann schaue ich vielleicht auch wieder die Werbung an. Aber wenn ich WinFuture.de aufrufe und plötzlich werden 385 JavaScripte und 68 mir unbekannte Server aufgerufen und über 50% des Traffics besteht nur aus Trackern und Werbung, dann können die mich am A**** lecken. So einfach ist das.
Immerhin habe ich nicht darum gebeten, dass WF ihre Webseite kostenlos bereitstellen. Wenn sie das tun und stattdessen ihre Seite via Werbung finanzieren wollen, sollen die sich a) nicht beschweren wenn das nicht klappt und b) zumindest das bisschen Mühe machen, die Werbung akzeptabel zu gestalten und lokal zu hosten. Ansonsten sollen die halt ihre Webseite hinter einer Paywall verstecken und zack, Problem gelöst.

WinFuture hält hier natürlich nur als Beispiel her.

Generell gilt für mich persönlich: ich schaue mir auf KEINER Webseite Werbung an, weil ich grundsätzlich davon ausgehen muss, dass sie extern gehostet, unzumutbar oder gar schädlich ist. Sollte eine Webseite so wichtig für mich sein, dass ich mir deren Werbung antun würde, dann würde ich auch für die Webseite bezahlen - womit mir eine Paywall oder eine bezahlbare "Werbung entfernen"-Option lieber wäre.
 
@eN-t: Die Frage ist halt, ob genug Leute dann kaufen um die Seite zu finanzieren. Ich glaube nicht. Zu mal es im Augenblick (noch) genug "kostenlose" Mitbewerber gibt.
Die "Geiz ist Geil" Mentalität der Leute macht viel kaputt.
 
@Johann1976: Ich denke manche fühlen sich da so: Die 'Zuviel Werbung kanns nicht geben' Mentalität gewisser Leute macht (ebenfalls) viel kaputt. Deren Anspruchsdenken: die Empfänger haben gefälligst noch nicht werbe-gesättigt zu sein, ist da das Problem. Gepaart mit dem oftmals vorhanden zu sein scheinendem Anspruchsdenken: " ..also das HAT gefälligst zu klappen, DAS "die" Werbung betrachten müssen, selbst wenn sie sich aktiv wehren ! Na wartet, irgendwie krieg ich das schon hin und wenn ich dafür auch (sehr) illegale Wege gehen muss.. !!.."
In meinen Augen verwechseln da so einige Werber die Geiz ist Geil Mentalität mit Magen ist voll Notwehr der Betrachter bzw. betrachten Müsser..
 
@Tical2k: Akzeptanz ist Freiwillig, kann also nicht eingefordert werden.

Was du "Ironisch" verlangst, ist eine "Vertragserfüllung" eines einseitigen Vertrages der nie zustande kam, der gegen geltendes Gesetz (Button-Lösung) verstoßend, für eine Nichtspezifizierte Leistung und Qualität die Abnahme von Werbung verlangt.

Den Sicherheitsaspekt lass ich mal außen vor.
 
@Tical2k: Was hat Deine Antwort mit Werbung zu tun? Und findest Du es auch falsch, Werbung am Postkasten per Aufkleber zu stoppen? Ist es gar verwerflich, Filme nur per DVD zu gucken, um Dauerwerbung in TV und Kino zu entgehen?

Und falls Du damit sagen willst, dass hochwertige Arbeit nur durch monetäre Abgeltung funktionieren kann: Es gibt durchaus so einiges, dass viel Einsatz erfordert, für das nichts bezahlt wird, aber dass für unsere Gesellschaft enorm wichtig ist: Blutspenden. Rotes Kreuz, Vereine, ehrenamtliche Arbeit jeder Art, Seelsorger usw usw usw

Und das Internet war (und ist) ein Platz für Idealisten, die Kommerzschiene hat sich erst danach draufgesetzt und jammert nun, dass sie nichts dran verdient. Ja, wer hat sie denn gezwungen, mitzumachen? Warum nicht einfach offen Geld für Leistung verlangen? Wenn das nicht klappt, passt dann die Leistung vielleicht nicht?
 
@DailyLama: Erst einmal, bezahlst du eine DVD, dazu ist auf einer DVD meist Werbung noch zu sehen. Kann mich nicht entsinnen, dass man den Großteil der Filme geschenkt bekommt und nicht mal Werbung erhält.

Ich möchte nicht sagen, dass hochwertige oder qualifizierte Arbeit nur durch monetäre Leistung widerspiegelt, jedoch ist das oft miteinander verbunden.
Im übrigen stecken auch hinter deinen Beispielen vom DRK, Blutspenden und Co. Geldanlagen stecken, denn die Verbände dahinter könnten nicht komplett ohne Geld existieren oder meinst du die Utensilien sind umsonst (allein das Benzin vom DRK...).
Es gibt auch so genügend Volontäre bzw. ehrenamtlich tätige Menschen, jedoch hat der Verein, für den sie tätig sind meistens auch mit Geld zu tun, denn komplett ohne Materielles geht es nicht.
Wikipedia könnte sich ohne Spenden auch nicht halten.

Das heißt irgendwoher muss für bestimmte Angebote Geld herhalten, sonst gibt es ein Angebot nicht, da eine Webpräsens nicht umsonst ist und wenn das mit entsprechendem Aufwand zur Pflege verbunden ist auch Arbeitsleistung benötigt.
Wenn das dann dauerhaft passen soll und zeitintensiv ist, dann macht man das nicht nur nebenher und Menschen können ohne Essen nicht überleben, was wiederum kostet.

Und aus meiner Sicht ist ein kostenloses Angebot mit akzeptabler Werbung als Webpräsens ideal.
Paywalls sind hier erst recht der Grauen, was deinem Beispiel mit DVD noch am ehesten nahe kommen würde.
 
@Tical2k: Du magst es nicht glauben, aber so, wie Du es beschrieben hast, hat das Internet mal begonnen - Bis die Kommerzparasiten gekommen sind.
 
@Kobold-HH: Du magst es nicht glauben, aber in Deutschland durfte man fürs Internet pro Minute zahlen zu Anfangszeiten, war damit allgemein ein teures Hobby.
Bin nicht erst seit gestern im Internet.
Habe alle möglichen Wandel mitbekommen.

Manche Seiten & Communities hätten heute nicht die Qualität, die sie heute besitzen, wenn nicht viele Menschen Vollzeit dahinter stünden.
Sobald Jemand Vollzeit hinter etwa steht, benötigt er auch eine Gegenleistung, sonst lässt es sich schlecht (über-)leben.
Da tut oftmals Werbung am wenigsten weh, wenn sie sich im Rahmen hält.
So schließt man auch keine Menschen aus und man hat eine Win-Win-Situation.
 
na ja wenigstens ein bisschen mehr Sicherheit und ein bisschen mehr Geschwindigkeit für unerfahrene Leute, der Rest benutzt sowieso uBlock origin und AdAway^^
 
Naja, wenn Google das Thema Sicherheit auch noch auf seine Agenda schreiben würde, was die Bedrohung durch Schadsoftware über Werbung betrifft. könnte ich mich damit anfreunden.

in dem nachfolgenden Link (PDF) stehen die "Better Ads Standards",

https://www.betterads.org/wp-content/uploads/2017/03/Full-Descriptions-Desktop-Mobile-Web-Ad-Types.pdf
 
Ein Reklame-Lobby-Verein will entscheiden, was gute und schlechte Werbung ist und letztere filtern ... Aha ;)
 
Keine Werbung der großen Werbenetzwerke ist akzeptabel, sie sind für die user und auch websitebetreiber eine unkalkulierbare Gefahrenquelle wogegen man sich nur vernünftig mit dem blockieren schützen kann
 
"indem man die sprichwörtlichen schwarzen Schafe aussortiert"

Ich möchte WF ja nicht zu nahe treten, aber habt ihr euch eure eigene Seite mal angeschaut ?

Es ist immer gruselig wenn man mal gezwungen ist eure Seite von einem Rechner, ohne Adblocker, aus aufzurufen.
Es hüpft, es blinkt, es werden Videos abgespielt und die Anzeigen werden im Sekundentakt ausgetauscht.
Da muss man sich schon fragen was akzeptierte Werbung sein soll.

Ich habe auch schon mehrmals versucht eurer Bitte nachzukommen für eure Seite ein Ausnahme zu machen.
Jedoch scheitert der Versuch meist nach wenigen Minuten eben wegen...
 
Solange Werbung überwiegend von externen Werbenetzwerken kommt denke ich nicht darüber nach auch nur eine Ausnahme zu machen.
 
Nicht akzeptable Werbung ist: Alles was blinkt, sich bewegt, automatisch nicht abrechbare Videos abspielt, selbständig Tabs oder neue Fenster öffnet, oder sonst irgendwelche Tricks verwendet um die Aufmerksamkeit des Users auf sich zu ziehen. Und das sind aktuell locker 95% wenn nicht mehr. Bei einem kleinen Bild mit einer Werbeanzeige irgendwo am Seitenrand - könnte man noch ein Auge zu drücken. Aber die Werbeindustrie möchte einem ja unbedingt irgendwas aufzwingen.
 
@Annettekrum: Googles Definition von nicht akzeptabler Werbung kannst Du googeln. Sie deckt sich fas voellig mit Deiner Beschreibung. So lange es genuegend Pubisher gibt, die sich nicht zu gut sind zu solchen Werbeformen zu greifen, liefert die Werbeindustrie weiterhin so was aus. Man kann ihr nicht die alleinige Schuld geben. Die Nachfrage bestimmt das Angebot.
 
Wunderbar, wie toll die neuen Märkte funktionieren. Das ist ja so, als würde der Politiker, der darüber entscheidet, wer Ölpipelines wohin bauen kann, gleichzeitig für eine konkrete Ölfirma tätig sein. Absurd.
 
der bock wird zum gärtner...der wolf frißt kreide...der hund beißt sich in den eigenen schwanz...der bestohlene dieb schreit: HALTET DEN DIEB...
gerade mit nicht akzeptabler werbung(sprich: tracking) verdient google doch das meißte geld...ansscheinend will man hier nur die grenze zw akzeptabler und inakzeptabler werbung verschieben...also tracking und datenklau salonfähig machen...
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