Pwn2Own: Chrome widersteht komplett - Edge wird zerpflückt

Browser, Firefox, Chrome, Internet Explorer, Safari Bildquelle: Google / Microsoft / Mozilla / Apple
Die Browser-Entwickler bei Google dürften die Tage, an denen der Hacker-Wettbewerb Pwn2Own stattfindet, inzwischen ganz gern mit einem großen Eimer Popcorn in gemütlichen Zuschauersesseln verbringen. Denn während die Konkurrenz nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen wird, kommt man selbst recht unbeschadet weg.
Als der Contest im letzten Jahr stattfand, gelang mehr oder weniger ein gerade einmal halb erfolgreicher Angriff auf den Chrome-Browser. In diesem Jahr hatte zumindest eines der teilnehmenden Teams zwar einen Exploit für eine Zero Day-Lücke im Gepäck, doch funktionierte dieser schlicht nicht. Möglicherweise hätte etwas mehr Zeit geholfen, aber es sah so aus, als hätte man bei Google bereits vor der Pwn2Own Wind von der Lücke bekommen und sei bereits mit einem Patch in Vorleistung gegangen.

Bei der Konkurrenz lief es hingegen deutlich weniger gut. Apples Safari wurde zwar an mehreren Stellen geknackt, doch hieß das noch längst nicht, dass die Teams hier volle Erfolge hätten feiern können. So gab es beispielsweise einmal netterweise zumindest das halbe Preisgeld. Denn die Angriffe müssen mit Zero Day-Lücken gefahren werden - die fragliche Attacke kam zwar auch durch, doch stellte sich heraus, dass die Apple-Entwickler bereits einen Patch in der Beta-Version des Browsers verankert haben, so das nicht wirklich von einer Zero Day gesprochen werden kann.


Firefox wieder dabei

Und auf der diesjährigen Pwn2Own gab es auch wieder Attacken auf den Firefox. Diesen hatten die Sicherheitsforscher im letzten Jahr schlicht links liegen lassen - denn er ist teils deutlich einfacher zu Hacken (wenn man sich die Zeit für ein Studium des Quellcodes nimmt) und bringt auch weniger professionelle Security-Features mit. In diesem Jahr wurden nun aber zumindest zwei Schwachstellen erfolgreich attackiert.

Besonders enttäuschend verlief die Veranstaltung einmal mehr für Microsoft. Im letzten Jahr hatte der neue Edge-Browser im Vergleich zum Internet Explorer noch ziemlich gut abgeschnitten. Die Schonfrist ist allerdings vorbei. Entsprechend wurde der Edge in dem Wettbewerb nach allen Regeln der Kunst auseinandergepflückt. Und das in einer Qualität, die selbst für die Pwn2Own ungewöhnlich ist. Premiere hatten so gleiche zwei Angriffe, bei denen über den Edge sogar Ausbrüche aus einer virtuellen Maschine gelangen.

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