Microsoft ist ab sofort Platin-Mitglied der Linux Foundation(!)

Microsoft, Linux, Betriebssysteme Bildquelle: Microsoft
Der Software-Konzern Microsoft startete seine Entwickler-Konferenz Connect() soeben mit einem (inzwischen nicht mehr so wuchtigen) Paukenschlag: Das Unternehmen wird jetzt Mitglied der Linux Foundation - und dies auch gleich noch als Platin-Member.
Die Linux Foundation ist seit vielen Jahren darin aktiv, die Weiterentwicklung und den kommerziellen Einsatz von freier Software zu fördern. Im Zuge dessen werden Werkzeuge, Seminare und Konferenzen rund um verschiedene Open Source-Projekte angeboten, die diesem Zweck dienen. Noch vor einigen Jahren wäre es quasi undenkbar gewesen, dass die Redmonder sich mit Vertretern der Stiftung an einen Tisch setzen.

Die Zeiten haben sich aber tiefgreifend gewandelt. So wird Microsoft nun nicht nur ein einfaches Mitglied, sondern belegt auch gleich einen Platin-Status, der mit einem Mitgliedsbeitrag von einer halben Million Dollar im Jahr verbunden ist. Im Gegenzug kann der Konzern John Gossman, den Chef-Architekten des Azure-Teams, in den Aufsichtsrat der Linux Foundation entsenden.

Ein symbolischer Moment

"Das Unternehmen ist zu einem begeisterten Unterstützer von Linux und Open Source geworden und beteiligt sich aktiv an vielen wichtigen Projekten", würdigte Stiftungschef Jim Zemlin die Entwicklung Microsofts der letzten Jahre. Die Mitgliedschaft in der Organisation sei insofern ein folgerichtiger und auch wichtiger Schritt - nicht nur für Microsoft, sondern auch für die Open Source-Community. Zemlin sprach - nicht zu Unrecht - von einem "symbolischen Moment".

Den Platin-Status haben bisher zehn weitere Unternehmen inne - von denen man einige schon eher mit der Linux-Welt in Verbindung bringt: Cisco, Fujitsu, Hewlett Packard Enterprise, Huawei, IBM, Intel, NEC, Oracle, Qualcomm und Samsung. Microsofts Interesse an einer Stärkung der Freie-Software-Welt liegt unter anderem darin, dass die Cloud-Angebote einen schnell wachsenden Anteil am Umsatz generieren - und hier kann man letztlich nur erfolgreich sein, wenn man mit einer breiten Palette an Plattformen und Anwendungen möglichst viele Kunden ansprechen kann.

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