München: Kritik an Linux nimmt zu, Microsoft-Rückkehr wird konkreter
Die Abkehr der Stadtverwaltung von München von Microsoft-Produkten und der Wechsel zu einer Linux-Variante hat auch international viel Beachtung gefunden. Doch das 2003 angekündigte und 2013 vollendete Projekt war von Anfang an umstritten, zuletzt wurde der Unmut darüber immer lauter. Nun könnte eine Umkehr der Entscheidung bevorstehen.
Kaum war das Projekt mit dem Namen LiMux in den ersten Abteilungen der Stadt München vollendet, gab es die ersten Stimmen, die massiv unzufrieden mit der Umstellung auf Open-Source-Software waren. 2014 hieß es, dass es intern zahlreiche Beschwerden über die Lösung gebe. Und die Unzufriedenheit hat auch danach nicht abgenommen, im Gegenteil.
Denn laut einem Bericht von TechRepublic hat der aktuelle Oberbürgermeister von München, Dieter Reiter, einen Bericht des Personal- und Organisationsreferats (POR) der Stadt bevollmächtigt, wonach man Wege zu einer Abkehr von LiMux und einen Umstieg auf Windows 10 und Office finden will.
Laut dem POR könne man eine Unabhängigkeit von Anbietern wie Microsoft, SAP und Oracle gar nicht erreichen, da manche Anforderungen nur von diesen erfüllt werden könnten. Man verweist u. a. auf das SAP-Sicherheitssystem, Fehler in der PDF-Darstellung und die grundsätzliche Notwendigkeit zu Windows in vielen Bereichen der Stadt. Deshalb unterstütze das POR "eindringlich" einen "schnellen und strukturierten Übergang zu Windows, Office und anderen Standard-Anwendungen".
Und Reiter nimmt diesen Wunsch offenbar auch ernst: Der Oberbürgermeister hat ein Projekt in die Wege geleitet, das auf Mitarbeiterwunsch eine Rückkehr zu Microsoft-Produkten ermöglichen könnte oder soll. Sollte es der mehrheitliche Wunsch in der Verwaltung sein auf Windows und Co. zu wechseln, müsse man auch untersuchen ob es wirtschaftlich sinnvoll ist weiterhin auf Linux zu setzen, heißt es.
Denn laut einem Bericht von TechRepublic hat der aktuelle Oberbürgermeister von München, Dieter Reiter, einen Bericht des Personal- und Organisationsreferats (POR) der Stadt bevollmächtigt, wonach man Wege zu einer Abkehr von LiMux und einen Umstieg auf Windows 10 und Office finden will.
"Nicht auf Höhe der Zeit"
Das POR gilt in der Stadtverwaltung als einer der größten Kritiker des Linux-Umstiegs: Die Personalstelle hat zunächst LiMux mit OpenOffice genutzt und ist später zu LibreOffice gewechselt. Seither habe die Produktivität aber "spürbar" abgenommen, so die Abteilung. Man verwies auf Abstürze, Display- und Drucker-Fehler. Die Mitarbeiter seien nach zehn Jahren Nutzung "unzufrieden", da LiMux und LibreOffice "weit hinter den technischen Möglichkeiten etablierter Standardlösungen" hinterherhinkten.Laut dem POR könne man eine Unabhängigkeit von Anbietern wie Microsoft, SAP und Oracle gar nicht erreichen, da manche Anforderungen nur von diesen erfüllt werden könnten. Man verweist u. a. auf das SAP-Sicherheitssystem, Fehler in der PDF-Darstellung und die grundsätzliche Notwendigkeit zu Windows in vielen Bereichen der Stadt. Deshalb unterstütze das POR "eindringlich" einen "schnellen und strukturierten Übergang zu Windows, Office und anderen Standard-Anwendungen".
Und Reiter nimmt diesen Wunsch offenbar auch ernst: Der Oberbürgermeister hat ein Projekt in die Wege geleitet, das auf Mitarbeiterwunsch eine Rückkehr zu Microsoft-Produkten ermöglichen könnte oder soll. Sollte es der mehrheitliche Wunsch in der Verwaltung sein auf Windows und Co. zu wechseln, müsse man auch untersuchen ob es wirtschaftlich sinnvoll ist weiterhin auf Linux zu setzen, heißt es.
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