Microsoft ist ab sofort Platin-Mitglied der Linux Foundation(!)

Der Software-Konzern Microsoft startete seine Entwickler-Konferenz Connect() soeben mit einem (inzwischen nicht mehr so wuchtigen) Paukenschlag: Das Unternehmen wird jetzt Mitglied der Linux Foundation - und dies auch gleich noch als Platin-Member. mehr... Microsoft, Linux, Betriebssysteme Bildquelle: Microsoft Microsoft, Linux, Betriebssysteme Microsoft, Linux, Betriebssysteme Microsoft

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Das finde ich richtig cool von Microsoft. Früher absolute Linux Gegner und jetzt arbeitet man zusammen an Projekten.

Inzwischen ist eher Apple das Unternehmen das sich abkapselt. Weiter so Microsoft!
 
@HatzlHotzl: Sehen wir weiter in 2 - 3 Jahren wie sehr sich Microsoft von Linux einmistet, und Entwicklungen gängelt! ;)
 
@Gothie: Mehr als Google können sie da auch nicht gängeln.
 
@HatzlHotzl: Tja, ist alles Berechnung und hat wenig mit Liebe zu tun. MS merkt, das mit dem W10-DingsBums der Schuß nach hinten los gegangen ist und die User in Scharen nach Alternativen suchen. PÄNG!
 
@Ice-Tee: hmm ich finde das wunderbar 10 dings ums ziemlich gelungen
 
@ichwessnet: ausserdem wunderbar eigentlich Windows heißen ist schon spannend was die automatische Korrektur für Ergebnisse bringt
 
@ichwessnet: :-) deshalb hasse ich Android bei WM10 ist mir das nicht passiert
 
@ichwessnet: Es gibt eine ziemlich große Auswahl an Software-Tastaturen, da findet sich bestimmt auch eine mit der du klar kommst. Wer aber vor dem Abschicken seinen kleinen Post nicht noch einmal durchliest hat wohl auch keine Lust Swype with Dragon (oder ähnliches) auszuprobieren und die Einstellungen nach seinen Bedürfnissen anzupassen.
 
@otzepo: ich bin offen für verschieben habe noch nicht raus welche Tastatur ich verwende
 
@Ice-Tee: Seltsam, diese Scharen müssten ja eigendlich auffallen.
 
@Alexmitter: Nö, die "Helden im Erdbeerfeld" gibt es nur unter Windows. Woanders sind Unkenrufe kaum nötig. Das kann professionell behandelt werden.
 
@Ice-Tee: Die Erdbeeren Saison ist vorbei
 
@Ice-Tee: selten so ein. murgs gehört...
 
@skrApy: ... du liest doch hier ständig mit. Du musst einfach nur richtig interpretieren.
 
@Ice-Tee: W10 war kein Schuss nach hinten,man sucht nur Strategien für die Zukunft und möchte später mehr Möglichkeiten haben. Immer von Vorteil bereits im Boot zu sein wenn etwas plötzlich durchschlägt. Die Zeiten wo man sich mit einem Produkt in einem Bereich ausruhen konnte sind vorbei.
 
@Tdope: Na ja, jedem das seine. Ich persönlich bevorzuge Qualität statt Quantität. Und das letztere steht definitiv für W10. Das erste trifft nun gar nicht zu.
 
@Ice-Tee: W10 war in der 10240 Version bei weitem Stabiler als jedes vorherige Windows der NT Consumer Reihe. Aber wer verallgemeinert beschäftigt sich eh nicht mit der Sache und antwortet aus Verblendetest, Konservatismus oder Ideologie.
 
@HatzlHotzl: Ist ja auch kein wunder. Ich glauben die meisten wichtigen Systeme der Welt laufen auf Linux. Natürlich muss Microsoft da einen Fuß in die Tür stellen bevor es jemand anders tut.
 
@spackolatius: Nehmen wir mal Systeme die man als Wichtig Interpretiert, wie Atomkraftwerk Steuerungen oder die Steuerung eines Atomwaffen Arsenals, ersteres ist in den USA noch häufig durch PDP-11 Rechner gesteuert, letzteres ist DOS.
 
Finde ich überhaupt nicht gut, Jahrelang ein regelrechter Krieg und jetzt ein "Schmusekurs"?
Die Gefahr ist aus meiner Sicht, das eine Unabhängige Alternative "eingewindowst" wird, aus Linux wird ein Windows Light, inklusive Sicherheitsnivea.
Ich glaube das ist ein Existenzieller Fehler, der die wenigen aber aktiven Nutzer langfristig vergraulen wird, damit verliert man auch noch die Basis!

Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen eine Zusammenarbeit wo wirkliche Überschneidungen zwischen Windows und Linux bestehen, aber ein direktes mitwirken und Einflussnahme an der Grundlegenden Richtung von Linux ist viel zu viel!

Kooperation JA, Mitbestimmung NEIN!
 
@Kribs: Ich glaube nicht, das für MS die 'Alternative', also Linux als Desktop-OS, im Fokus ist. Vielmehr geht es um Bereiche, die MS schon jetzt (nur) mit Linux realisiert (-en kann), was ja auch frank und frei zugegeben wird, z.b Teile der Infrastruktur von Azure.
 
@Zumsl: Seit 01.01.2016 wählt der Stiftungsrat (da ist Microsoft jetzt drin) alleine den Vorstand der Linux Foundation.
Davor wählten auch die "Einfachen" Mitglieder zusammen mit und direckt auch 2 Direktoren in den Vorstand, wobei ein einfaches Mitglied auch als Direktor gewählt werden konnte.
Seit Jahresbeginn ist das nicht mehr so, "einfache" Mitglieder sind nur noch Stimm und Einflusslose "Unterstützer".

Mein Achter Verschwörungssinn macht gerade Überstunden, aber ist ja Microsoft da ist jede Form der Kritischen Betrachtung ein Sakrileg, auch wenn da ein Elefant durch den Porzellanladen Tapst!
 
@Kribs: Wozu nur? Hm.
 
@Zumsl: Schätze mal, die wenigsten interessieren sich für die Hintergründe von Linux, lassen sich lieber von der Plakativ Positiv wiedergegebenen Image Werbekampagne der "Unterstützung" blenden.

Das aus einen UR-Demokratischen OS ein UN-Demokratisches wurde, das die komplette Community von der Mitbestimmung ausschloss, zugunsten von Unternehmen, scheint nur wenigen zu Denken zu geben.
Und John Gossman (Corporate Vice President Microsoft) wird von Null auf jetzt Vorstandsmitglied der Linux Foundation!
*****OHNE WAHL!*****
Sarkasmus an\ Is klar, das da alles nur ausschließlich zum Wohle Linux geschieht. /S aus.

Das seit ~ 2009 Microsoft Mitarbeiter direkt am Linux Kernel Programmieren, umfangreiche angepasste Microsoft Subsysteme Implementieren, ist ein weiterer Fakt für die schleichende indirekte Mitbestimmung/Übernahme durch Microsoft.
Zum Beispiel auf GitHub sind 98-99% Professionelle Programmierer, von Unternehmen engagiert und bezahlt, die an Linux werkeln, (Gerücht) gut ein Drittel sollen von Microsoft sein.
Übrigens hat Microsoft einen eigenständigen Unternehmensbereich geschaffen, der sich Ausschließlich sich mit der Verzahnung von Windows und Linux beschäftigt Windows Subsystem for Linux (WSL) und das obwohl 10 Tausende Mitarbeiter gehen mussten.

Nehmen wir Beispielsweise den Pico Process, als eigenständig aus dem MSR Drawbridge Project hervorgegangenes Subsystem (Windows intern), das Anwendungen in Isolierten Umgebungen entkoppelt von OS eigenen Hostprozess mittels Kerneltreiber ausführen kann.
Seit Mai 2016 ist es Bestanteil des Linux Kernels, mit nur einer einzigen Anwendungsabsicht, unter Umgehung des Host-Betriebssystemkernel Zugriff auf die Bibliothek und den Speicher Adressraum zu nehmen, ohne das der Nutzer ein Mitsprache bzw. eingriffsrecht hat, er bekommt es nicht mal mit das Anwendungen UN-Kontrolliert und UN-Dokumentiert auf seinen System ausgeführt werden, die auf Kernelebene Veränderungen durchführen bis dahin neuen Code zu implementieren!

Aber ich weiß das es egal ist was ich schreibe, Microsoft darf man "Hier" nicht Kritisch hinterfragen, in keiner Art und Weise, deshalb beschließe ich in diesen Fall mein Engagement, macht keinen Spaß gegen eine Irrationale Wand zu argumentieren, die jeden Fakt ablehnend lieber mit Scheuklappen über der rosa Brille Lebt.
 
Die Konferenz ist zudem auch interessant. Kein Wort über Windows, Windows Phone usw. Nur Google, Android, Ios, Mac.

Der trend der sich abzeichnete wird hier echt unterstrichen, windows juckt zukünftig keinen mehr, nichtmal mehr Microsoft:)
 
@Razor2049: Connect ist eine Entwickler-Konferenz. Da geht es selbstverständlich um die Entwicklungsplattform, also .NET und Visual Studio. Dass es auf Windows läuft ist selbstverständlich, dass .NET jetzt auch z.B. auf Tizen läuft ist da schon etwas anderes. Also spricht man natürlich über diese Dinge und zeigt nicht, wie toll VS auf Windows ist, was es schon immer war und immer sein wird.
 
@HeadCrash: Hauptsächlich ging mir eher um Windows Phone. Das war heute komplett außen vor, wie schon bei der letzten build
 
@Razor2049: Jepp, und das wird vermutlich auch so bleiben. MS hat alles getan, um die Gunst der Entwickler zu kriegen und hat es über die Jahre leider nicht geschafft. Irgendwann muss man dann mal einsehen, dass man verloren hat.

Die Strategie ist jetzt aber vielleicht eine andere: MS versucht erst mal, grundsätzlich alle Entwickler anzuziehen, egal für welche Plattform sie entwickeln. Und mit Xamarin Forms versucht man gerade, alle Entwickler auf eine einheitliche UI-Technologie zu bringen. Das alles auf Basis von .NET. Wenn man dann erst mal alle auf der Plattform hat, wird der Schritt hin zu einer Windows Mobile App hoffentlich so klein sein, dass die, die schon iOS und Android Apps auf Basis der MS-Technologien bauen, diesen kleinen letzten Schritt vielleicht doch noch gehen.

Aber selbst wenn das nicht passiert, verdient MS genug an der Entwickler-Community, die sehr wahrscheinlich auch die vielen grandiosen Azure-Services verwenden.
 
Klar, Microsoft liebt nicht Linux, sondern möchte nur deren Entwickler für sich gewinnen und entsprechend für MS arbeiten lassen! Genau wie MS seit einiger Zeit auch versucht, die Android-, Mac- und iOS-Entwickler abzubaggern. Die ganze Sache ist doch relativ einfach zu durchschauen. ;) MS ist über die Jahre schwer ins Hintertreffen geraten und braucht nun von überall her Entwickler, welche deren Windows-Plattform wieder mit Futter versorgen, damit's dort wirklich mal wieder vorwärts geht. Mit "Liebe" oder gar "Einsicht" hat das alles jedenfalls überhaupt nichts zu tun, so wie das Bild oben zu suggerieren versucht. Wer das glaubt, hat schon verloren. :)
 
@KoA: Ähm, was bitte sollen denn die iOS-, Android- und Linux-Entwickler zur Windows-Plattform beitragen?

MS möchte einfach alle dazu bringen, Azure zu verwenden. Ich glaube nicht, dass man bei irgendeinem Unternehmen von Liebe zur Konkurrenz sprechen kann. Aber es symbolisiert ziemlich gut die Kehrtwende, die MS seit Ballmer hingelegt hat. :)
 
@HeadCrash: seit gestern gibt es visual Studio als Beta für OS X, damit könnte schon der Gedanke hochkommen das Microsoft Entwickler aus diesem Lager ansprechen möchte.
 
@KoA: Microsoft macht sich einfach unabhängig von Windows. Bisher hätte ein Niedergang von Windows, der seit Windows 8 nicht mehr unrealistisch erscheint, auch den größten Teil ihrer restlichen Produkte mitgerissen. Das ändert sich nun allmählich.
 
@KoA: Aha, "einfach zu durchschauen. ;) " - ich würde eher sagen, dass Du offensichtlich kein Entwickler bist. Dann würdest Du einfach durchschauen, dass diese Aussage Unsinn ist. Entwickler sind nicht gleich Entwickler, sondern gute Entwickler sind auf bestimmte Gebiete spezialisiert. Ein .NET-Entwickler für Cloud-Services wird nicht schnell zu einem App-Entwickler für Android und umgekehrt.
 
Business Business Business! Würde Ballmer da jetzt wohl rufen (und ich würds immer noch cool finden). Microsoft ist ja nicht nur Linux Foundation Platinum Member, nein, auch der SQL Server ist ab dieser Version für Linux verfügbar. Dazu kommt, dass Google (!) der .net Foundation beigetreten ist, Samsung hat Tools veröffentlicht um mit Xamarin und VS für Tietzen entwickeln zu können, Visual Studio kommt auf den Mac und und und - 2016 friert anscheinend die Hölle wirklich zu :D
 
@Ludacris: Lustig ist, dass Google in der Linux-Foundation nur Gold-Member ist. :-)
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