Linux ist inzwischen wichtiger Wachstums-Motor für Microsoft

Microsoft, Linux, Betriebssysteme Bildquelle: Microsoft
So mancher, der noch in den Zeiten klar getrennter Lager groß wurde, dürfte sich über die neue Liebe Microsofts zu Linux verwundert die Augen reiben. Hinter der ganzen Sache steckt allerdings nicht nur mehr Offenheit der nächsten Manager-Generation, sondern klares wirtschaftliches Kalkül.
Microsoft wäre mit einer ausschließlichen Konzentration auf Windows in seinem immer wichtiger werdenden Cloud-Geschäft nicht annähernd auf dem Stand, den das Unternehmen bis heute erreichen konnte. Wie Mark Russinovich, Technikchef der Azure-Sparte, laut einem ZDNet-Bericht auf der Konferenz DockerCon 2016 mitteilte, habe sich der Anteil der virtualisierten Linux-Maschinen in der Azure-Cloud binnen des letzten Jahres von einem Viertel auf nun ein Drittel gesteigert.

Die übrigen zwei Drittel sind dann noch Windows-Server, führte Russinovich aus. Der Linux-Bereich trägt damit wesentlich zum Wachstum des Cloud-Geschäftszweiges bei. Und das hat durchaus auch schon Folgen in Sachen Produktpolitik. Der vor einigen Wochen neu gestartete Azure Container Service (ACS) ist erst einmal nur für Linux-Maschinen verfügbar. Der Support für Windows-Systeme wird erst noch nachgeliefert.

Azure: CoreOS und Cloud Platform SystemAzure: CoreOS und Cloud Platform SystemAzure: CoreOS und Cloud Platform SystemAzure: CoreOS und Cloud Platform System

Der Grund für Linux-SQL Server

Diese Entwicklung der Plattform-Verteilung sorgte allerdings auch für diverse weitere Entscheidungen. Das größte Aufsehen hat dabei die Ankündigung Microsofts erregt, den hauseigenen SQL Server auch in einer Version auf den Markt zu bringen, die für Linux-Server gedacht ist.

Angesichts der aktuellen Zahlen wird klar, dass es dem Unternehmen dabei weniger darum geht, das Produkt an verschiedene Betreiber von Linux-Datenzentren zu verkaufen und dort dann mit Produkten von Oracle und aus dem Open Source-Segment zu konkurrieren. Vielmehr sollen die Azure-Kunden, die auf einen virtuellen Linux-Server setzen, in Sachen Datenbank bei Microsoft bleiben, was den Wartungsaufwand durch die eigenen Cloud-Techniker deutlich reduziert.

Microsoft & Linux
Support auf neue Stufe gestellt
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