Project Mortar: Firefox ersetzt den 'Dinosaurier' NPAPI durch Pepper
Die Macher des beliebten Webbrowsers Firefox haben ein neues Projekt ins Leben gerufen. Unter dem Codenamen Mortar wird Mozilla nun die Einbindung von Googles Open-Source-Schnittstelle Pepper vorantreiben und somit dem NPAPI aus den 1990ern endgültig den Todesstoß verpassen.
Den Abschied von Plugins, die auf Grundlage des Netscape Plugin Application Programming Interface (NPAPI) entwickelt wurden, hatte dabei auch Mozilla schon vor geraumer Zeit beschlossen. Bisher hatte man aber nicht viel zu der geplanten Umsetzung gehört. Problematisch war dabei wohl, dass das alte Netscape Plugin API noch bei beliebten Firefox-Plugins zum Einsatz kam und man zunächst keine Alternativen hatte.
Siehe auch: Google wirft NPAPI-Plugins endgültig aus Chrome - u.a. Silverlight
Das Netscape Plugin Application Programming Interface (NPAPI) ist als eine Art Dinosaurier bei Browser-Entwicklern verschrien, da das Interface allein aus der technischen Historie von vor 25 Jahren eine sehr tiefe Integration in den Webbrowser vorsieht. Das Problem das sich damit auftut ist eine unverhältnismäßig hohe Fehlerquelle, Stabilitätsprobleme und häufige Abstürze. Vielen Entwicklern ist sie daher ein Klotz am Bein, Google hatte sich schon vor über drei Jahren dazu entschieden trotz erster Anlaufschwierigkeiten mit den Alternativen das NPAPI zu streichen, 2014 verschwanden dann auch die letzten Plugins auf dieser Codebasis.
Belegte Nutzerzahlen für NPAPI-basierte Plugins gibt es übrigens nicht dazu, es ist also nicht bekannt, wie viele Firefox-Anwender von dem Wechsel betroffen sind. Wahrscheinlich ist die Nutzerbasis aber im einstelligen Prozentbereich.
Mehr dazu: Firefox: Die wichtige Version 49 kann morgen nicht erscheinen
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Chromium-API Pepper
Mit Project Mortar ändert sich das nun. Die Alternative heißt nun, dass Entwickler auf das Chromium-API Pepper zugreifen können.Siehe auch: Google wirft NPAPI-Plugins endgültig aus Chrome - u.a. Silverlight
Das Netscape Plugin Application Programming Interface (NPAPI) ist als eine Art Dinosaurier bei Browser-Entwicklern verschrien, da das Interface allein aus der technischen Historie von vor 25 Jahren eine sehr tiefe Integration in den Webbrowser vorsieht. Das Problem das sich damit auftut ist eine unverhältnismäßig hohe Fehlerquelle, Stabilitätsprobleme und häufige Abstürze. Vielen Entwicklern ist sie daher ein Klotz am Bein, Google hatte sich schon vor über drei Jahren dazu entschieden trotz erster Anlaufschwierigkeiten mit den Alternativen das NPAPI zu streichen, 2014 verschwanden dann auch die letzten Plugins auf dieser Codebasis.
Alternativen
Firefox wird das nun genauso machen. Zunächst werden zwei Plugins entsprechend umgearbeitet, um den Firefox-Nutzern nötige Alternativen anbieten zu können: Es handelt sich dabei um den PDF-Viewer PDFium und um ein Flash Plugin für Firefox. Anschließend steht der Übernahme weiterer Plugins nichts mehr im Wege. Noch zum Ende dieses Jahres soll Schluss sein mit Plugins, die das NPAPI nutzen.Belegte Nutzerzahlen für NPAPI-basierte Plugins gibt es übrigens nicht dazu, es ist also nicht bekannt, wie viele Firefox-Anwender von dem Wechsel betroffen sind. Wahrscheinlich ist die Nutzerbasis aber im einstelligen Prozentbereich.
Mehr dazu: Firefox: Die wichtige Version 49 kann morgen nicht erscheinen
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