Monatliche Rollups für Windows 7 und Windows 8.1 starten im Oktober
Microsoft hat bekannt gegeben, dass man eine bereits im Frühjahr angekündigte Änderung an der Update-Verteilung für die Windows 10-Vorgänger demnächst durchführen wird. Ab Herbst wird man nicht-sicherheitsrelevante Updates für ältere Windows-Versionen als Paket anbieten. Bisher gab es dazu kein konkreteres Datum, nun nannte Microsoft den Oktober.
Ein Paket statt mehrerer: Das ist im Wesentlichen die Zusammenfassung der im Mai angekündigten Änderung am Updateverhalten von Windows 7 und Windows 8.1. Das "Rollup"-Modell, das ab Oktober auch für das .NET-Framework gilt, fasst mehrere Patches in ein einzelnes Update zusammen. Das hat natürlich Vor-, aber auch Nachteile, Microsoft ist aber laut Blogbeitrag (via ZDNet) überzeugt, dass die Vorteile hier klar überwiegen.
Der Hauptnachteil ist, dass beim Rollup-Modell einzelne Patches nicht mehr von Nutzern oder Admins abgewählt werden können. Dieses Selektieren ist ab Oktober nicht mehr möglich, laut Microsoft richtet sich diese Maßnahme gegen die Fragmentierung, bei der unterschiedliche PCs verschiedene Sets an Updates installiert hatten.
Die Fragmentierung wiederum hatte diverse Probleme zur Folge, etwa Synchronisationsfehler, sowie in Summe eine geringere Update-Qualität. Ein (möglicher) Nachteil des neuen Modells ist aber natürlich, dass Anwender keine Möglichkeit haben, einen fehlerhaften Patch auszulassen. Ob das ein Problem ist, wird sich aber erst zeigen, da sich der Redmonder Konzern nun keinen Fehltritt erlauben darf. Solange man keinen macht, wird sich keiner beschweren können - aber eben nur solange.
Als Kanäle für die Rollups nennt Microsoft Windows Update, Windows Server Update Services (WSUS), System Center Configuration Manager (SCCM) und den Microsoft Update Catalog, beim letztgenannten Katalog arbeitet man derzeit auch daran, jeden Browser zu unterstützen, also auch jene ohne ActiveX-Unterstützung (also im Prinzip alle modernen Browser).
WinFuture Update Packs Wichtige Patches für Windows in einem Paket Windows 10 FAQ Alle Fragen umfassend beantwortet
Der Hauptnachteil ist, dass beim Rollup-Modell einzelne Patches nicht mehr von Nutzern oder Admins abgewählt werden können. Dieses Selektieren ist ab Oktober nicht mehr möglich, laut Microsoft richtet sich diese Maßnahme gegen die Fragmentierung, bei der unterschiedliche PCs verschiedene Sets an Updates installiert hatten.
Die Fragmentierung wiederum hatte diverse Probleme zur Folge, etwa Synchronisationsfehler, sowie in Summe eine geringere Update-Qualität. Ein (möglicher) Nachteil des neuen Modells ist aber natürlich, dass Anwender keine Möglichkeit haben, einen fehlerhaften Patch auszulassen. Ob das ein Problem ist, wird sich aber erst zeigen, da sich der Redmonder Konzern nun keinen Fehltritt erlauben darf. Solange man keinen macht, wird sich keiner beschweren können - aber eben nur solange.
Sicherheit und Stabilität
Die Patches, die der Rollup beinhaltet, betreffen in erster Linie die Sicherheit und Stabilität der Betriebssysteme, es sollte entsprechend auch kaum Diskussionen geben, ob diese tatsächlich notwendig sind. Nicht an Bord sind Updates für den Servicing Stack und Adobe Flash.Als Kanäle für die Rollups nennt Microsoft Windows Update, Windows Server Update Services (WSUS), System Center Configuration Manager (SCCM) und den Microsoft Update Catalog, beim letztgenannten Katalog arbeitet man derzeit auch daran, jeden Browser zu unterstützen, also auch jene ohne ActiveX-Unterstützung (also im Prinzip alle modernen Browser).
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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