Polizei verhaftet 6 junge Briten für Angriffe auf Microsoft und Sony
Die britische Polizei hat sechs Teenager festgenommen, die den sogenannten Lizard Stresser der Hacker-Gruppe Lizard Squad "mieten" wollten bzw. dies getan haben, um damit DDoS-Attacken auf Microsoft, Amazon und Sony durchzuführen. Die jungen Männer im Alter von 15 bis 18 Jahren wollten mit Bitcoins bezahlen und wähnten sich durch die Verwendung anonymer Server sicher.
Laut dem Bloomberg-Bericht wurde der Angriff auch durchgeführt oder besser gesagt versucht, denn viel mitbekommen hat man davon nicht. Lizard Squad selbst war im vergangenen Winter zu einschlägiger Berühmtheit gelangt, die Gruppe hatte es zur Weihnachtszeit geschafft, die Gaming-Netzwerke von Microsoft und Sony für mehrere Tage lahmzulegen. Einen ähnlichen "Erfolg" hatten die Quasi-Nachahmer aber offenbar nicht.
Ob die sechs Teenager tatsächlich ähnliches vorgehabt haben, ist nicht genau bekannt, die britische National Crime Agency, in deren Zuständigkeit auch Online-Verbrechen fallen, gab nicht bekannt, ob und in welchem Umfang die Angriffe erfolgreich waren. Die Verhaftungen wurden jedenfalls in Manchester, Huddersfield, Milton Keynes, Northampton und Stockport durchgeführt.
Tony Adams, Chef der britischen Cybercrime-Abteilung, gab lediglich eine allgemeine Erklärung ab und erläuterte den Sachverhalt, wonach Tools wie Lizard Stresser "gegen Zahlung einer verhältnismäßig geringen Gebühr Firmen lahmlegen und Nutzern den Zugang zu Informationen und Diensten verwehren können".
Siehe auch: DDoS zum Mieten - Nutzer des Lizard Squad-Dienstes enthüllt
DDoS zum Mieten
Welche Motive die 15- bis 18-Jährigen hatten, ist allerdings nicht bekannt, laut dem Wirtschaftsportal Bloomberg wollten die sechs Briten den von der inzwischen weitgehend abgetauchten Hacker-Gruppe Lizard Squad geschaffenen "Lizard Stresser" - einem "Distributed Denial of Service" (DDoS)-Dienst zum "Mieten" - dafür einsetzen.Laut dem Bloomberg-Bericht wurde der Angriff auch durchgeführt oder besser gesagt versucht, denn viel mitbekommen hat man davon nicht. Lizard Squad selbst war im vergangenen Winter zu einschlägiger Berühmtheit gelangt, die Gruppe hatte es zur Weihnachtszeit geschafft, die Gaming-Netzwerke von Microsoft und Sony für mehrere Tage lahmzulegen. Einen ähnlichen "Erfolg" hatten die Quasi-Nachahmer aber offenbar nicht.
Ob die sechs Teenager tatsächlich ähnliches vorgehabt haben, ist nicht genau bekannt, die britische National Crime Agency, in deren Zuständigkeit auch Online-Verbrechen fallen, gab nicht bekannt, ob und in welchem Umfang die Angriffe erfolgreich waren. Die Verhaftungen wurden jedenfalls in Manchester, Huddersfield, Milton Keynes, Northampton und Stockport durchgeführt.
Tony Adams, Chef der britischen Cybercrime-Abteilung, gab lediglich eine allgemeine Erklärung ab und erläuterte den Sachverhalt, wonach Tools wie Lizard Stresser "gegen Zahlung einer verhältnismäßig geringen Gebühr Firmen lahmlegen und Nutzern den Zugang zu Informationen und Diensten verwehren können".
Siehe auch: DDoS zum Mieten - Nutzer des Lizard Squad-Dienstes enthüllt
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