Sony und Microsoft können auch gemeinsam, wollen HDR verbessern
In den vergangenen Monaten gab es eine durchaus heftige Diskussion rund um das Thema Crossplay. Auf der einen Seite stehen Microsoft und Nintendo, auf der anderen Sony. Die Japaner wollen nicht mit den anderen zusammenspielen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Doch Sony und Microsoft können auch gemeinsam.
Der Konkurrenzkampf zwischen Sony und Microsoft besteht nicht erst seit kurzem, die beiden Konzerne wetteifern seit der Veröffentlichung der ersten Xbox vor mittlerweile 16 Jahren um die Krone im High-End-Bereich (Nintendo spielt in vielerlei Hinsicht in seiner eigenen Liga). Der Kampf ist mitunter erbittert, wie zuletzt auch die Sony-Crossplay-Verweigerung zeigt.
Hier ist die Kurve kaum erkennbar...
...hier funktioniert HDR deutlich besser
Die beiden Konzerne laden andere Unternehmen aus den Bereichen Unterhaltung, Spiele und Fernsehen ein, der Interessensvereinigung beizutreten und mitzuarbeiten. Sony und Microsoft schreiben in einer gemeinsamen Erklärung (PDF), dass sie die negativen Reaktionen von Konsumenten zu HDR-Spielen analysiert und auf dieser Basis Richtlinien für die Produktion von HDR-Games erstellt hätten.
Dabei spielen vor allem technische Aspekte eine Rolle, man will die Dynamikkompression ("Tone Mapping") eines Spiels mit jener des Bildschirms besser abgleichen: "Das soll besser kompensieren, wie Displays mit HDR umgehen." Als Hintergrund bzw. Beispiel zeigt man zwei Screenshots eines Rennspiels, genauer gesagt eine hell erleuchtete Tunnelausfahrt. In einem Fall können Spieler die darauffolgende Kurve sehen, im anderen nicht. Solches "Abschmieren" des Bildes will man natürlich verhindern.
LG und Vizio sind bereits beigetreten, zahlreiche andere Unternehmen aus der erweiterten Branche haben "Interesse" angemeldet, darunter Samsung, Panasonic, Philips, Ubisoft, EA und Activision.
HDR Gaming Interest Group
Doch es gibt auch Fälle, wo Sony und Microsoft durchaus miteinander "können" und sich zum Wohle des Kunden bzw. Gamers zusammentun. Denn die beiden Spielegrößen haben die so genannte HDR Gaming Interest Group (HGIG) gegründet. Diese will, wie der Name es sagt, die Qualität des Spielens in High Dynamic Range (HDR) verbessern.
Hier ist die Kurve kaum erkennbar...
...hier funktioniert HDR deutlich besser
Die beiden Konzerne laden andere Unternehmen aus den Bereichen Unterhaltung, Spiele und Fernsehen ein, der Interessensvereinigung beizutreten und mitzuarbeiten. Sony und Microsoft schreiben in einer gemeinsamen Erklärung (PDF), dass sie die negativen Reaktionen von Konsumenten zu HDR-Spielen analysiert und auf dieser Basis Richtlinien für die Produktion von HDR-Games erstellt hätten.
Dabei spielen vor allem technische Aspekte eine Rolle, man will die Dynamikkompression ("Tone Mapping") eines Spiels mit jener des Bildschirms besser abgleichen: "Das soll besser kompensieren, wie Displays mit HDR umgehen." Als Hintergrund bzw. Beispiel zeigt man zwei Screenshots eines Rennspiels, genauer gesagt eine hell erleuchtete Tunnelausfahrt. In einem Fall können Spieler die darauffolgende Kurve sehen, im anderen nicht. Solches "Abschmieren" des Bildes will man natürlich verhindern.
LG und Vizio sind bereits beigetreten, zahlreiche andere Unternehmen aus der erweiterten Branche haben "Interesse" angemeldet, darunter Samsung, Panasonic, Philips, Ubisoft, EA und Activision.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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