Lizard Squad: Mitglied verhaftet, auch wegen "Swatting"-Vorwurfs
Zu Weihnachten sorgte die Hacker-Gruppe Lizard Squad für Schlagzeilen, da man die Spielenetzwerke von Sony und Microsoft mit DDoS-Attacken außer Gefecht gesetzt hat. Ende 2014 kam es zu zwei ersten Verhaftungen, seither ist es um die Truppe eher still geworden. Nun kam es zur nächsten Verhaftung eines mutmaßlichen Mitglieds.
Nun dürfte es womöglich noch ruhiger werden: Wie The Next Web unter Berufung auf das Twitter-Konto der zuständigen Polizeibehörde South East Regional Organised Crime Unit (SEROCU) berichtet, wurde in Southport im Nordwesten Englands ein 18-Jähriger verhaftet. Dieser wird verdächtigt, an den DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) auf die Konsolennetzwerke PlayStation Network sowie Xbox Live beteiligt gewesen zu sein.
Das Swatting hat sich auf US-Boden ereignet, als Kommunikationsmittel für die Notrufe soll der Beschuldigte Skype eingesetzt haben. Ein Sprecher der britischen Behörden lobte die Zusammenarbeit zwischen drei Abteilungen für Cybercrime mit dem Federal Bureau of Investigation auf der anderen Seite des Atlantiks und teilte außerdem mit, dass man derzeit trotz allem noch am Anfang der Ermittlungen stehe.
Siehe auch: Lizard Squad - Britische und finnische Polizei nimmt Mitglieder fest
DDoS-Attacken
Zum Ende des Vorjahres verhafteten britische und finnische Behörden jeweils mutmaßliche Mitglieder des Lizard Squad, im ersten Fall wurde der Verdächtige allerdings gleich wieder auf freien Fuß gesetzt. Dennoch hört man seither deutlich weniger von den bis zu diesem Zeitpunkt auch medial höchst aktiven Hackern.Nun dürfte es womöglich noch ruhiger werden: Wie The Next Web unter Berufung auf das Twitter-Konto der zuständigen Polizeibehörde South East Regional Organised Crime Unit (SEROCU) berichtet, wurde in Southport im Nordwesten Englands ein 18-Jähriger verhaftet. Dieser wird verdächtigt, an den DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) auf die Konsolennetzwerke PlayStation Network sowie Xbox Live beteiligt gewesen zu sein.
Swatting
Nicht nur das: Die britischen Behörden, die hier eng mit der US-amerikanischen Bundespolizei FBI zusammengearbeitet haben, werfen dem jungen Mann außerdem das so genannte "Swatting" vor. Dabei handelt es sich um Fake-Notrufe bei der Polizei, um einem unwissenden bzw. unschuldigen Dritten ein Sondereinsatzkommando ins Haus zu schicken.Das Swatting hat sich auf US-Boden ereignet, als Kommunikationsmittel für die Notrufe soll der Beschuldigte Skype eingesetzt haben. Ein Sprecher der britischen Behörden lobte die Zusammenarbeit zwischen drei Abteilungen für Cybercrime mit dem Federal Bureau of Investigation auf der anderen Seite des Atlantiks und teilte außerdem mit, dass man derzeit trotz allem noch am Anfang der Ermittlungen stehe.
Siehe auch: Lizard Squad - Britische und finnische Polizei nimmt Mitglieder fest
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