Windows 10: Microsoft schafft den Patch-Day-Dienstag *nicht* ab
Anfang dieser Woche hat Microsoft auf der Ignite-Konferenz Windows Update for Business (WUB) vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Einführung unterschiedlicher "Ringe" für Unternehmenskunden, auf diese Weise werden Firmen-Admins die Häufigkeit von Aktualisierungen bei Windows 10 steuern können. Daraus hatten viele Medien geschlossen, dass das ein generelles Ende des "Patch-Dienstags" bedeutet. Das ist aber falsch.
Denn am Montag stellte Windows-Chef Terry Myerson anlässlich der Ignite-Konferenz sowie per Blogbeitrag die neue Möglichkeit vor, die Frequenz von Sicherheitsupdates zu erhöhen oder besser gesagt besser regeln zu können. Es wird künftig "Ringe" geben, mit denen man wie schon bei den allgemeinen Windows 10-Preview-Versionen einstellen kann, wie häufig Updates verteilt werden.
Dabei war aber in erster Linie von Windows Update for Business die Rede, in einem Absatz wird angerissen, dass man auch Endnutzern "regelmäßig Innovationen, zusätzlich zu Sicherheitsupdates" liefern werde. Der Patch-Day, den es bekanntlich an jedem zweiten Dienstag des Monats gibt, wird dabei nicht erwähnt.
Nun betonte auch die bekannte Microsoft-Expertin Mary Jo Foley auf Twitter: "Microsoft tötet mit Windows 10 NICHT den Patch-Dienstag. Wenn Nutzer die Verteilung von Patches auf eigenständige Updates einstellen, dann werden sie diese auch weiterhin am zweiten Dienstag (des Monats) bekommen, sagt Microsoft."
Wer also Patches direkt von Microsoft bezieht und nicht explizit auswählt, dass er Updates nicht haben will, sobald sie verfügbar sind, für den ändert sich im Vergleich zu heute genau eines: nämlich nichts.
Siehe auch: Microsoft ätzt gegen Android: "Google liefert einen Haufen... Code"
Download Windows 10 - ISO-Dateien zur Neuinstallation
Falsche Schlüsse
Man kann an dieser Stelle das altbekannte Zitat von Mark Twain hervorkramen, dieser sagte einmal: "Der Bericht über meinen Tod wurde stark übertrieben." Denn im Fall der Todesmeldungen des "Patch-Days" im Zusammenhang mit Windows 10 haben zahlreiche Medien offensichtlich die falschen Schlüsse gezogen.Denn am Montag stellte Windows-Chef Terry Myerson anlässlich der Ignite-Konferenz sowie per Blogbeitrag die neue Möglichkeit vor, die Frequenz von Sicherheitsupdates zu erhöhen oder besser gesagt besser regeln zu können. Es wird künftig "Ringe" geben, mit denen man wie schon bei den allgemeinen Windows 10-Preview-Versionen einstellen kann, wie häufig Updates verteilt werden.
Dabei war aber in erster Linie von Windows Update for Business die Rede, in einem Absatz wird angerissen, dass man auch Endnutzern "regelmäßig Innovationen, zusätzlich zu Sicherheitsupdates" liefern werde. Der Patch-Day, den es bekanntlich an jedem zweiten Dienstag des Monats gibt, wird dabei nicht erwähnt.
Nun betonte auch die bekannte Microsoft-Expertin Mary Jo Foley auf Twitter: "Microsoft tötet mit Windows 10 NICHT den Patch-Dienstag. Wenn Nutzer die Verteilung von Patches auf eigenständige Updates einstellen, dann werden sie diese auch weiterhin am zweiten Dienstag (des Monats) bekommen, sagt Microsoft."
Siehe auch: Microsoft ätzt gegen Android: "Google liefert einen Haufen... Code"
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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